TV-Vorschau 9. – 15. Mai 2026

Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.

Samstag, 9. Mai

Sonntag, 10. Mai

  • Auf ARD-alpha kommen Zeitzeugen zu Wort. Um 20.15 Uhr ist es die Schauspielerin „Senta Berger · Das war Wirklichkeit“. — Um 21.15 Uhr folgt der Beitrag „Sie waren noch Kinder Zeitzeugen erzählen vom Kriegsende vor 80 Jahren“.
  • Das Historiendrama „Die Bologna-Entführung – Geraubt im Namen des Papstes“ (ITA 2023, Regie: Marco Bellocchio) beruht auf einer wahren Begebenheit. „Bologna, 1858: Der jüdische Junge Edgardo Mortara wird von kirchlichen Behörden aus seiner Familie geholt, nachdem bekanntwird, dass er heimlich getauft wurde. In Rom soll er katholisch erzogen werden, während die Eltern verzweifelt um seine Rückkehr kämpfen. Historisches Drama von Marco Bellocchio (2023) nach der wahren Geschichte des Falls Mortara.“ (Arte, 20.15 Uhr).
  • Auf tagesschau24 befinden wir uns um 20.15 Uhr und 21.02 Uhr „Im Land der Täter“. „Es waren keine professionellen Wochenschaukameramänner, die die Bilder vom Alltag im Dritten Reich festhielten, es waren Hobbyfilmer, die das normale Leben, jenseits der offiziellen NS-Propaganda, mit ihren kleinen Kameras abbildeten: auf 8- oder 16mm-Film und oft sogar in Farbe! Mehr als 70 Jahre lagen die Aufnahmen unentdeckt auf Dachböden oder ungenutzt in den Archiven. Jetzt hat der Filmemacher Jan N. Lorenzen aus mehr als 100 Stunden ausschließlich farbigen Amateuraufnahmen einen Film destilliert, der einen beispiellosen Einblick in das Alltagsleben der Menschen während der NS-Zeit gibt“ Zunächst geht es um „Leben in der Wohlfühldiktatur“, dann sind wir „Zwischen Heimat und Front“. — Um 21.47 Uhr stehen dann die „Swing Kids – Mit Jazz gegen die Nazis“ auf dem Programm.
  • „1491 – Amerika vor Kolumbus“ ist Thema eines Vierteilers auf Phoenix. Es geht um 20.15 Uhr los: „Die ersten Menschen“, um 21 Uhr folgt Teil 2 „Jäger und Bauern“. Weiter geht es um 21.45 Uhr mit „Wissen und Macht“. Die Reihe endet um 22.30 Uhr mit dem Beitrag „Verlorene Welt“.
  • Fußballfans wissen es. Der FC St. Pauli steht heute für Antifaschismus, Toleranz und gesellschaftliches Engagement im deutschen Fußball. Doch hinter dem Image des rebellischen Kiezklubs verbirgt sich eine komplexe Geschichte mit dunklen Kapiteln. Der Verein hat sich seit den 1980er-Jahren zu einem der bekanntesten Fußballklubs weltweit entwickelt, nicht wegen sportlicher Glanzleistungen, sondern wegen seiner einzigartigen Fankultur und eines politischen Selbstverständnisses, das weit über den Hamburger Kiez hinaus strahlt. Die „Sportclub Story – Vom Hakenkreuz zum Totenkopf – Der FC St. Pauli und seine Geschichte“ „wagt den unbequemen Blick in die Vergangenheit des Vereins. Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte – eine Arbeit, die vor allem das Museum des FC St. Pauli seit einigen Jahren aktiv vorantreibt. Während der jüdische Spieler Selig Cahn 1942 mit einem der ersten Transporte nach Auschwitz deportiert und dort in der Gaskammer ermordet wird, erhält ein ehemaliger Spieler und hochrangiger Vereinsfunktionär trotz düsterer NS-Vergangenheit die goldene Ehrennadel des Klubs. Erst 2010 wird sie ihm posthum aberkannt. Zwei Schicksale, ein Verein. Warum hat der FC St. Pauli sein ‚braunes Erbe so lange nicht aufgearbeitet?“ (NDR, 23.55 Uhr).
  • Terra X History präsentiert um 0.30 Uhr im ZDF die Doku „Nordmänner – Die wahre Geschichte der Wikinger“. „Ihr Ruf ist nicht der beste. Gemeinhin gelten sie als eine Horde blutrünstiger Wilder, die ab dem 8. Jh. eine Spur der Verwüstung durch Europa zogen. Dabei waren die Skandinavier brillante Seefahrer, Entdecker und auch Diplomaten.“

Montag, 11. Mai

Heute eine Fehlanzeige.

Dienstag, 12. Mai

Mittwoch, 13. Mai

  • Auch heute stellt RBB wieder zwei „Geheimnisvolle Orte“ vor. Um 20.15 Uhr ist es „Der Teufelsberg“, um 21 Uhr das „Hotel Adlon“. — Um 22 Uhr wirft die Doku „Utopia in Babelsberg – Science Fiction aus der DDR“ einen Blick auf die DDR-Filmgeschichte. „Die DEFA drehte einige Science-Fiction-Filme, die heute kaum noch bekannt sind. Dabei zeigen diese Produktionen, in der DDR ‚utopische Filme‘ genannt, erstaunliche technische Leistungen.“
  • „In den letzten Kriegsmonaten 1945 zwingt das Naziregime das besetzte Dänemark, rund 250.000 deutsche Flüchtlinge aufzunehmen. Die Menschen, überwiegend Frauen, Kinder und Alte, sind vor der Roten Armee vor allem aus Pommern, Ost- und Westpreußen geflüchtet und werden nun gewaltsam ins nördliche Nachbarland weitergeschoben. Viele von ihnen sind von der Flucht traumatisiert, ausgehungert und krank. 13.000 Menschen sterben kurz nach der Ankunft, darunter 7.000 Kleinkinder unter fünf Jahren.“ „Gestrandet – Deutsche Flüchtlinge in Dänemark 1945“. NDR, 22.50 Uhr.

Donnerstag, 14. Mai – Christi Himmelfahrt

  • Die „Geheimverstecke der Diktatoren“ stehen um 20.15 Uhr bei n-tv auf dem Programm. — Danach folgt der Vierteiler „Der zweite Weltkrieg – Globale Fronten“. Um 21.05 Uhr läuft Teil 1 „Brandstiftung (1939–41)“, Teil 2 schließt sich um 22.05 Uhr an: „Kriegswüten (1941–42)“. „Wendepunkt (1943–44)“ steht um 23.30 Uhr auf dem Programm. „Eine neue Welt (1944–45)“ beendet die Reihe um 0.20 Uhr.

Freitag, 15. Mai

  • „Während des Kalten Krieges existierte in nahezu jeder Familie im Ostblock ein lang ersehntes, heiß geliebtes, innig gepflegtes und glänzend poliertes Auto. Der Film „Autos im Sozialismus – Freiheit auf vier Rädern“ zeigt die spektakuläre Geschichte sozialistischer PKW anhand ausgewählter Erzählungen, die stets auch mit einer Prise Humor von den Ereignissen und Nöten der Zeit berichten.“ tagesschau24, 23.45 Uhr.

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