TV-Vorschau 31. Januar – 6. Februar 2026
Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der kommenden Woche.
Samstag, 31. Januar
- ARD-alpha sendet zwei weitere Folgen der Reihe „Österreich – die ganze Geschichte“. Um 20.15 Uhr ist „Der Goldene Apfel“ an der Reihe. „Der Spätsommer 1683 hat sich als tiefe Narbe in die Geschichte Wiens eingegraben. Viel hätte nicht gefehlt, und die Kaiserstadt wäre der Übermacht der Türken erlegen. Die neunte Folge der Doku-Serie widmet sich diesen dramatischen Tagen, erzählt aber auch, was rundherum im Verhältnis zwischen Österreich und dem Orient passierte.“ — Um 21 Uhr geht es in die Zeit der Französischen Revolution: „Am Schafott der Freiheit“.
- Archäologie auf Arte. Zunächst geht es um 20.15 Uhr nach „Sardinien – Das Rätsel der Nuraghen-Türme“. „Auf Sardinien, der zweitgrößten Mittelmeerinsel, schlummern die baulichen Zeugnisse der vergessenen Zivilisation der Nuragher. Jüngste Ausgrabungen brachten neue Erkenntnisse über dieses Volk von Baumeistern, dessen Anfänge 3.800 Jahre zurückreichen. Die noch immer nicht vollständig erforschte Nuragher-Kultur hinterließ der Nachwelt Megalithen, Festungen, Dorfanlagen und Kultstätten.“ — Von Sardinien geht es um 21.45 Uhr nach England: „Rätselhaftes Stonehenge: Die Spur der Steine“. „Mysterium Stonehenge: Wie ist der gigantische Steinkreis im Süden Englands entstanden? Nach jahrelanger Forschung präsentiert ein britisches Archäolog*innen-Team verblüffende Erkenntnisse. Demnach wurde die sagenumwobene Anlage gar nicht dort erbaut, wo sie heute steht, sondern in Wales, Hunderte Kilometer entfernt. Muss die Geschichte von Stonehenge neu geschrieben werden?“ — Um 22.40 Uhr richtet sich der Blick weit nach Westen. „Die Maya – Untergang einer Hochkultur“ ist das Thema. „Tief im Urwald Mittelamerikas verborgen liegen seit Jahrhunderten die Pyramiden der Maya, einer faszinierenden Hochkultur. Was genau zu ihrem Kollaps führte, ist bis heute rätselhaft. Dank archäologischer Laser-Untersuchungen kommt nun die unglaubliche Geschichte vom Fall der alten Maya-Könige ans Licht.“
Sonntag, 1. Februar
- „Calmeyers Dilemma – Juden retten im Schatten der Nazis“ ist um 20.15 Uhr Thema auf ARD-alpha. — Um 21 Uhr berichten „Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam“.
- „Hits unterm Hakenkreuz“ lautet der Titel der ZDF History-Folge um 23.45 Uhr. „Ihre Gassenhauer sollten in düsteren Kriegszeiten für gute Stimmung im Land sorgen – so mancher Künstler erzielte im Dritten Reich seinen Durchbruch, wie etwa Heinz Rühmann (‚Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern‘), Hans Albers (‚La Paloma‘) oder Zarah Leander (‚Kann denn Liebe Sünde sein?‘). Doch waren ihre Lieder so harmlos, wie sie schienen? Welchem Zweck dienten sie im NS-Staat?“
Montag, 2. Februar
- „Im Königspalast von Kambodscha erzieht die Startänzerin Chea Samy ihren Zögling, schickt ihn auf die besten Schulen und zum Studium in Paris. Jahre später, als Zwangsarbeiterin der Roten Khmer, erfährt sie, dass aus ihm der Diktator Pol Pot geworden ist. Eine tänzerische Spurensuche in das dunkelste Kapitel der Geschichte Kambodschas.“ „Pol Pot Dancing – Die Tänzerin und der Diktator“, Arte, 23.15 Uhr.
Dienstag, 3. Februar
- Auf Arte erzählt der Dreiteiler „UdSSR – Das Rote Imperium“ die Geschichte der Sowjetunion. Um 20.15 Uhr heißt der erste Teil „Neuer Mensch und Großer Terror“, um 21.05 Uhr geht es weiter mit dem Beitrag „Großer Krieg und neue Träume“ und um 22 Uhr schließt die Folge „Supermacht und Supergau“ die Dokureihe ab.
Mittwoch, 4. Februar
Heute eine Fehlanzeige.
Donnerstag, 5. Februar
- n-tv beginnt den TV-Abend mit zwei Folgen der Reihe „Apokalypse – Hitlers Krieg im Westen“ (20.15 Uhr und 21.05 Uhr). — „1945 – Schicksalsjahr der Weltgeschichte“ steht um 22.05 Uhr auf dem Programm. — Um 23.30 Uhr und 0.20 Uhr läuft „Entschlüsselt – Die geheimen Gespräche der Nazis“.
Freitag, 6. Februar
- „Am 12. Oktober 1955 kamen die letzten Gefangenen aus der Sowjetunion nach Deutschland. Noch heute erschüttern die hoch emotionalen Bilder aus dem Lager Friedland: Kinder, die ungläubig auf die ausgemergelte Gestalt starrten, die ihr Vater sein sollte. Frauen, die weinend ihren Ehemännern um den Hals fielen. Mütter, die erkennen mussten, dass ihre jahrelange Hoffnung auf die Rückkehr ihrer Söhne brutal und endgültig zerstört wurde. Der Film erzählt bewegende Geschichten von den Spätheimkehrern und der Mühe, ein neues Leben anzufangen.“ „Friedland – Als die Väter nach Hause kamen“, Tagesschau24, 21.47 Uhr.
- Der „Fluch der Antike“ beschäftigt zu später Stunde die Zuschauer von n-tv. Um 0.20 Uhr „erforscht Professorin Alice Roberts die katastrophalen letzten Tage des Römischen Reiches. Außerdem betrachtet sie das Machtvakuum nach dem Zusammenbruch. Die Auswirkungen waren über die Grenzen des Imperiums hinaus zu spüren. Zwar wurde diese Zeitspanne einst als dunkles Zeitalter bekannt, doch Archäologen beweisen, dass damals der Handel fortgesetzt wurde, Kulturen blühten und eine neue Weltreligion entstand.“ Die Folge titelt „Das dunkelste Zeitalter“. — Um 1.10 Uhr geht es um „Gotteskrieger“.
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