TV-Vorschau 11. – 17. Oktober 2025
Die Frage, wie Frieden zwischen Israel und Palästina möglich ist, beschäftigt eine dreiteilige Doku, die wegen ihrer Aktualität aus den Geschichtssendungen der Woche herausragt. Viel Spaß bei der Auswahl.
Samstag, 11. Oktober
- Die beiden letzten Folgen der Reihe „Österreich – die ganze Geschichte“ ist auf ARD-alpha zu sehen. Um 20.15 Uhr heißt es „Ein Diener macht Schluss“. Mit dem Ende der österreichischen Monarchie fehlt dem Berufsstand der Diener und Mägde die Grundlage. — Um 21 Uhr ist dann „Der letzte Walzer“ an der Reihe.
- Vier „Wunderwerke der Weltgeschichte“ sind auf Phoenix zu bewundern: „Der Louvre – Palast und Museum“ (20.15 Uhr), „Angkor Wat – Kambodschas antike Tempelstadt“ (21 Uhr), „Hagia Sophia – Heilige Stätte von Istanbul“ (21.45 Uhr) und „Taj Mahal – Grabmal der Liebe“ (22.30 Uhr).
Sonntag, 12. Oktober
- Um 20.15 Uhr erzählt ARD-alpha „Wie der Dreißigjährige Krieg beendet wurde“: „1648 · Der lange Weg zum Frieden“.
Montag, 13. Oktober
Heute eine Fehlanzeige.
Dienstag, 14. Oktober
- „Deutschlands Wirtschaftswunder: Die Deutschen haben sich nach der Stunde Null wieder hochgearbeitet. Wirtschaftsminister Ludwig Erhard hat die D-Mark und die soziale Marktwirtschaft eingeführt, während die Amerikaner Westdeutschland unterstützten. Doch was davon hält einer Überprüfung stand? Der Dokumentarfilm zeigt: Das Wirtschaftswunder basiert auch auf Unrecht aus der NS-Zeit.“ „Geraubtes Wirtschaftswunder – Die übertünchte Vergangenheit der Deutschen“, Arte, 20.15 Uhr. — Um 21.45 Uhr geht es um „Roosevelts ‚New Deal‘ – Aktionismus oder Erfolgsstrategie?“. „Der ‚New Deal‘ ging als Konjunkturpaket in die Geschichte ein, das die USA aus der Großen Depression herausführte. Die Regierung versprach Unterstützungsprogramme, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und neue Rechte für Benachteiligte. Der Erfolg der Maßnahmen ist jedoch umstritten, da sie nur durch Zugeständnisse an die rassistischen Südstaaten zustande kamen.“ — „Der Kalte Krieg ist im kollektiven Gedächtnis der Konflikt zwischen zwei Supermächten: den USA und der Sowjetunion. Eine Komponente dieser Konfrontation wird dabei jedoch häufig vergessen. Denn die USA und die Sowjetunion nahmen auch den afrikanischen Kontinent ins Visier, der vor dem Hintergrund der Entkolonialisierung zu einem neuen Schauplatz ihres Kräftemessens wurde.“ „Afrika im Kalten Krieg“ (22.45 Uhr).
- Gewalt gegen Frauen in der DDR beschäftigt die Doku „Trauma ‚Tripperburg‘“ um 22.10 Uhr im mdr. „Zwischen 1961 und 1989 wurden tausende Frauen und Mädchen ab dem 12. Lebensjahr wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten wochenlang in Kliniken der DDR eingesperrt. In diesen geschlossenen Venerologischen Stationen – im Volksmund ‚Tripperburgen‘ genannt – wurden sie täglich gegen ihren Willen gynäkologisch untersucht und misshandelt.“
Mittwoch, 15. Oktober
- Auf rbb läuft der Zweiteiler „Vor 100 Jahren um die Welt“. „Vor 100 Jahren, zwischen den Weltkriegen, werden Fernreisen en vogue. Sie sind plötzlich ein gesellschaftliches Ereignis, keine Expedition mehr, wie noch Jahre zuvor. Ein neues Gefühl ist geboren – das Fernweh. Mit seltenen Filmaufnahmen von damaligen Reisenden, Fotografien von Bordfotografen und überlieferten Reiseberichten zeichnet die zweiteilige Dokumentation eine Reise um den Globus nach.“ Die erste Folge führt „von Leningrad über San Francisco nach Rio de Janeiro“. (20.15 Uhr). — Im zweiten Teil geht es um 21 Uhr „Von New York über Palästina bis zum Nordkap“.
- „Auch 80 Jahre nach dem Untergang des „Dritten Reichs“ wird mit der Nazizeit auf fragwürdige Weise Geld verdient. Weltweit kaufen Sammler Relikte auf. Besonders gefragt sind Gegenstände, die Hitler und sein engstes Umfeld hinterließen. Sie erzielen bei Auktionen teils Millionenbeträge. Besonders in den USA boomt das Geschäft mit NS-Relikten. Von der Armbanduhr bis zur Unterwäsche Hitlers kommen noch die abseitigsten Objekte unter den Hammer.“ „Selling Hitler – Das Geschäft mit der bösen Vergangenheit“, Phoenix, 20.15 Uhr. — „Kaum jemand weiß, dass sich in St. Valentin in Niederösterreich einst eines der größten Panzerwerke des Dritten Reichs befand. Gleichzeitig entstand dort eines der größten Außenlager des KZ-Mauthausen, tausende Häftlinge fertigten mehr als 5.000 Panzer für Hitlers Wehrmacht. Während der regelmäßigen Besuche Hitlers im Panzerwerk kam es auch zu Treffen mit dem Erfinder des Volkswagens, Ferdinand Porsche, der als Panzerkonstrukteur im Panzerwerk tätig war. Der zynische Codename ‚Spielwarenfabrik‘ wurde für die Planung des Panzerwerkes ausgewählt, das bald nach dem „Anschluss“ geplant wurde. Aus dem beschaulichen Dorf, das an einem strategischen Bahnknotenpunkt liegt, machte die NS-Herrschaft eine Drehscheibe der Rüstungsindustrie des Deutschen Reichs, die vor allem gegen Kriegsende eine zentrale Rolle in der Schlagkraft der Deutschen Armee einnahm.“ „Codename: Spielwarenfabrik – Das Panzerwerk St. Valentin“, 21 Uhr.
- „Israel und Palästina – Frieden unmöglich?“ fragt eine dreiteilige Dokumentation auf 3sat. „Die Geburt des Konflikts“ steht um 20.15 Uhr am Anfang. — Teil 2 „Zwischen Hass und Hoffnung“ folgt um 21 Uhr. — „Gefangen im Krieg“ titelt der dritte Teil um 21.45 Uhr.
Donnerstag, 16. Oktober
- „Hitler-Interviews – Die letzten Zeugen“ stehen um 20.15 Uhr, 21.05 Uhr und 22.05 Uhr auf dem Programm von n-tv. — Um 23.30 Uhr folgt die Doku „Auschwitz – Countdown zur Befreiung“ und um 1.05 Uhr „Hitlers Leibarzt“.
Freitag, 17. Oktober
- Drei Folgen der Reihe „Rom – 8 Tage die Geschichte schrieben“ gibt es um 23.30 Uhr, 0.20 Uhr und 1.10 Uhr auf n-tv.
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