TV-Vorschau 9. – 15. April 2016

Diesmal gibt es wieder die gesamte Wochenvorschauf auf einmal. Diesmal findet sich ein (neuer) Blick auf die Anfänge der Menschheit, ein Selbstversuch in Sachen Steizeitleben, Einblicke in das Leben im KZ Buchenwald und ein erster Eindruck vom Leben in den Goldenen 20ern des vergangenen Jahrhunderts.

Samstag, 9. April

  • N-TV beginnt den Fernsehabend um 20.15 Uhr mit einer Doku über antike Waffen: „Ursprung der Technik – Waffen und Munition”. — Um 21.05 Uhr geht es um „Wettkämpfe im Alten China” und um 22.05 Uhr um „Churchills geheimes Waffen-Labor”. Zwei „Mega-Projekte der Nazis” folgen um 23.05 Uhr („Der Atlantik-Wall”) und um 0.05 Uhr („U-Boot-Basis”).
  • „Deutsche Spuren in Russland” seit Katharina der Großen verfolgt Phoenix um 20.15 Uhr und erzählt „Von Zaren, Siedlern und Soldaten”. — Um 21 Uhr geht es um russische Spuren in Deutschland: „Als die Russen kamen … und gingen” behandelt die Zeit von 1945 bis 1994 in Neustrelitz. — Und um 21.45 Uhr folgt der ZDF-History-Beitrag „‚Mein Kampf’ – das gefährliche Buch”.
  • „Mathilde von Quedlinburg” war eine mächtige Äbtissin am Ende des 10. Jahrhunderts. Sie war Tochter Ottos des Großen, erste Äbtissin von Quedlinburg und Stellvertreterin des Königs, ihres Neffen Otto III. „Der Film zeigt auch, dass das Mittelalter nicht immer nur ‚dunkel’ und gewaltverherrlichend war, im Gegenteil, in manchen Dingen war es sehr modern. Durch Rücksprünge in die Jugend Mathildes erfährt der Zuschauer viel über den Alltag junger mittelalterlicher Mädchen: Schon mit elf Jahren hat Mathilde die Leitung der religiösen Frauengemeinschaft übernehmen müssen, eine Art Elite-Internat des 10. Jahrhunderts. Ein Alltag voller Gehorsam und Disziplin, Keuschheit und Gelehrsamkeit, Gebete und Jungmädchenträume, die sich oft nicht allzu sehr von den Träumen heutiger Mädchen unterscheiden. Der Film sucht Spuren des Lebens Mathildes quer durch Mitteldeutschland: Halle, Merseburg und natürlich Quedlinburg, der wichtigste Ort der Ottonen, der erst durch Mathilde von einer Königspfalz zu einer der einflussreichsten Städte des Reiches ausgebaut wurde.” (ARD-alpha, 20.15 Uhr).
  • „Vor 50.000 Jahren – also lange, bevor Homo sapiens Fuß auf amerikanischen oder europäischen Boden setzte – landeten Menschen in Australien, passten sich den Bedingungen dieses unwirtlichen Kontinents an und pflanzten sich fort. Zum ersten Mal wird diese weitgehend unbekannte Geschichte jetzt umfassend in einem Film erzählt.” Und zwar auf Arte in der zweiteiligen Doku „Der erste Fußabdruck auf dem fünften Kontinent”. Um 20.15 Uhr äuft „Teil 1: Die Super-Nomaden” und um 21.05 Uhr „Teil 2: Die große Flut”.

Sonntag, 10. April

  • Über die Anfänge der Menschheit wissen wir immer noch recht wenig. Neue Funde können das bestehende Wissen ungemein bereichern oder völlig neue Theorien begründen. Mit Terra X befinden wir uns um 19.30 Uhr im ZDF „Auf der Spur der ersten Menschen“. Die Doku „Sensationsfund Homo naledi” „begleitet den Paläoanthropologen Lee Berger bei seiner abenteuerlichen Suche“ nach Südafrika.
  • Nicht ganz soweit zurück in der Menschheitsgeschichte bewegt sich das TV-gemäße archäologische Experiment „Leben wie vor 5.000 Jahren Steinzeit – Das Experiment”, das heute und in einer Woche im SWR zu sehen sein wird. „Im Sommer 2006 schickte das SWR Fernsehen sieben Erwachsene und sechs Kinder zurück in die Steinzeit. Für zwei Monate lebte die ‚Sippe‘ in einer kleinen Pfahlbausiedlung im Hinterland des Bodensees, zwei von ihnen überquerten sogar die Alpen. Archäologen, Mediziner, Anthropologen und Materialkundler beobachteten das Experiment und machten erstaunliche Entdeckungen.“ Das ganze geht um 20.15 Uhr mit „Teil 1 Der Härtetest” los, um 21 Uhr folgt „Teil 2: Der Aufbruch”. Die Teile 3 und 4 sind dann am 17. April zu sehen.
  • Um 21 Uhr sendet Arte den Historienfilm „Die Bartholomäusnacht” (FRA, ITA, BRD 1994, Regie: Patrice Chéreau). „Frankreich, 1572. Zwischen Katholiken und Protestanten droht der Glaubenskrieg. Um die Situation zu entspannen, wird eine Hochzeit geplant. Margot (Isabelle Adjani), die Schwester des katholischen Königs Karl IX. (Jean-Hugues Anglade), soll den protestantischen Fürsten Heinrich von Navarra (Daniel Auteuil) heiraten. – Großer Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes 1994“
  • „Graf Luckner”, der „Seeteufel“ ist seit dem Ersten Weltkrieg eine Legende, eine Legende, an der er selbst kräftig gestrickt hatte. Seine Erlebnisse als Kapitän zur See im Ersten Weltkrieg verbreitete er in Büchern und auf internationalen Vortragsreisen. Bei Fernsehauftritten (er starb 1966) zerriss er auch schon mal Telefonbücher mit bloßen Händen. Im April 1945 leitet er dann die Übergabeverhandlungen der Stadt Halle mit den amerikanischen Truppen und kann eine weitgehende Zerstörung der Stadt verhindern. Wer war dieser Mann und was an seinem Ruhm ist mehr Seemannsgarn als Wirklichkeit? Die Doku „Felix Graf Luckner – Der Retter von Halle” stellt ihn vor (MDR, 22.15 Uhr).

Montag, 11. April

  • „Nackt unter Wölfen” (BRD 2015, Regie: Philipp Kadelbach) „ist die filmische Neuinterpretation des gleichnamigen Romans von Bruno Apitz, der 1958 erschienen ist. Bruno Apitz, selbst Häftling in Buchenwald, erzählt aus der Perspektive der Opfer vom Widerstand der Buchenwaldhäftlinge, die sich in der Hölle des Konzentrationslagers für die Rettung eines dreijährigen Jungen entscheiden.“ (MDR, 23.05 Uhr).

Dienstag, 12. April

  • N-TV wirft um 20.15 Uhr und um 21.05 Uhr einen Blick auf die Ereignisse des Jahres 1989/90: „Wende und Ende – Die DDR“.
  • „Er erfand Welten, die so realitätsnah schienen, dass seine begierigen Leser sie für wahr hielten. Am Ende verschmolz er mit den Helden seiner Romane. Er inszenierte sich als Kara Ben Nemsi und als Old Shatterhand, und Millionen von Fans kauften ihm ab, die Abenteuer in der Wüste und mit Winnetou in der Prärie selbst erlebt zu haben. Doch Karl May hat die Schauplätze seiner Geschichten erst gesehen, als er seine Werke vollendet hatte. Wie gelang es ihm, seine Geschichten allein durch die Kraft seiner Phantasie so unglaublich detailreich und authentisch zu erzählen? Woher kamen sein Wissen und seine Kreativität?“ Antworten versucht die Doku „Karl May – Das letzte Rätsel” um 20.15 Uhr auf Phoenix zu geben. — Im Anschluss (21 Uhr) folgt „Faszination Orient – Das Leben des Max von Oppenheim”, dem Entdecker eines der bedeutendsten archäologischen Funde des Vorderen Orients.
  • Gestern zeigte der MDR einen Spielfilm über das Leben im KZ Buchenwald, heute folgt die Doku „Buchenwald – Heldenmythos und Lagerwirklichkeit” (22.05 Uhr).
  • „Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war Bremerhaven der bedeutendste Auswandererhafen Europas. Die Dokumentation „Geheimnisvolle Orte: Bremerhavens Auswandererkai” taucht ein in die Geschichte der Columbuskaje, Auswanderer, Flüchtlinge, Heimkehrer erinnern sich an die Momente des Abschieds, umfangreiches Archivmaterial zeigt Bilder aus den glamourösen Zeiten des transatlantischen Reisens.“ (HR, 22.45 Uhr).

Mittwoch, 13. April

Donnerstag, 14. April

Für heute gibt es nur eine Fehlanzeige zu vermelden.

Freitag, 15. April

  • N-TV stellt um 20.15 Uhr „Super-Festungen – Verteidigung im Mittelalter” vor.
  • Die zweiteilige Dokumentation „Wir in den wilden Zwanzigern” fragt um 20.15 Uhr im WDR, was von unserem Bild von den „Goldenen Zwanzigern” eigentlich stimmt. Folge 1 titelt „Aufbruch aus dem Chaos”, die Fortsetzung gibt es in der kommenden Woche.
  • Rassismus ist ein hochaktuelles Thema, denn er ist leider allgegenwärtig. Phoenix geht in der dreiteiligen Doku „Geschichte des Rassismus” der Entwicklung dieses Phänomens von der Entstehung des Rassenbewusstseins bis hin zur heutigen Gesellschaft und Kultur nach. Teil 1 trägt um 20.15 Uhr den Titel „Das Geschäft mit der Sklaverei”, Teil 2 beleuchtet um 21 Uhr „Die fatalen Folgen” und Teil 3 blickt auf „Das Vermächtnis der Kolonialherren”.

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