TV-Vorschau 25. – 31. Juli 2015
Heute gibt es die Vorschau auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche wieder komplett. Viel Spaß beim Auswählen!
Samstag, 25. Juli
- N-TV hat wieder vier Geschichtsdokus im Programm. Um 20.15 Uhr geht es um „Stalin – Der Diktator in Farbe”. „Josef Stalin, Diktator der Sowjetunion, ist mit Sicherheit einer der umstrittensten Politiker. Über fünf Millionen Russen nahmen nach seinem Tod am 9. März 1953 an seiner Trauerfeier in Moskau teil. Wie entstand der Personenkult um den Diktator, der für den Tod von über 20 Millionen Menschen verantwortlich gemacht wird? Dank aufwendig nachkoloriertem und teilweise bislang unbekanntem Archivmaterial erzählt die Dokumentation die Geschichte eines Mannes, der durch gezielten Terror seine Macht sicherte.” — Um 21.05 Uhr folgt „Die Farbe des Krieges”. „Hitlers Pilot und ein amerikanischer Geschäftsmann, Soldaten der Wehrmacht und Kameraleute der Alliierten, sie alle hatten eine gemeinsame Passion. Sie filmten Geschichte in Farbe. So haben einzigartige Dokumente die Zeit überdauert. Die Spiegel TV-Doku zeigt die Bilder vom Naziterror und alliiertem Widerstand, Bilder vom Sterben an der Front und in der Heimat, Bilder von Verbrechen und Vergeltung, von Untergang und Neubeginn.” — Um 22.05 Uhr und 23.05 Uhr folgt der Zweiteiler „Das Todeswerk der Nazis”. „Es begann mit einem Arbeitsverbot für jüdische Ärzte, Lehrer, Juristen oder Verkäufer – und es endete mit der industriellen Ermordung von Millionen Menschen: Der Holocaust ging als menschenverachtender Völkermord in die Geschichte ein. Wie detailliert ausgearbeitet der entsetzliche Plan zur ‚Ausrottung der jüdischen Rasse‘ wirklich war, ist nach heutigem Maßstab kaum vorstellbar. Die n-tv Dokumentation sucht nach Akten und Beweisen in Archiven und Museen. Sie entdeckt dabei Fakten, die belegen, wie damals alles begann – und enthüllt so eine Geschichte, die man schon kennt, die aber immer wieder neu schockiert.”
- „Ludwig II.” (BRD 2014, Regie: Peter Sehr, Marie Noelle) erzählt die Lebensgeschichte des bekannten Bayernkönigs. (WDR, 20.15 Uhr).
- „150 Jahre nach seiner Entdeckung gibt Angkor Wat nach wie vor Rätsel auf. Der Urwald Kambodschas hat das einstige Zentrum des historischen Königreichs der Khmer zurückerobert – übriggeblieben sind nur die Tempelruinen. Wissenschaftler rücken deren Geschichte nun in ein neues Licht.” „Angkor entdecken” auf Arte um 20.15 Uhr. — Und anschließend das Porträt einer großen Sängerin einer längst vergangenen Zeit: „Joan Baez – How Sweet the Sound”. „Das Gewissen einer Generation: Die politisch engagierte Folksängerin Joan Baez sang im Luftschutzbunker, während draußen die Bomben fielen. Aber sie ist auch eine der wichtigsten und bekanntesten Vertreterinnen der Folkmusik. Seltene Archivaufnahmen und sehr persönliche Interviews machen den Dokumentarfilm zu einem zugleich persönlichen und historischen Porträt.”
Sonntag, 26. Juli
- „Jeder Deutsche kennt das Pückler-Eis. Doch wer war sein Erfinder? „Terra X“ entdeckt einen der faszinierendsten Männer des 19. Jahrhunderts: Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Er war ein erfolgreicher Schriftsteller, charmanter Verführer und vor allem ein genialer Parkgestalter.” Terra X porträtiert um 19.30 Uhr im ZDF diesen Mann: „Fürst Pückler – Playboy, Pascha, Visionär”. — Und um 23.30 Uhr gibt es wie gewohnt eine Folge der Reihe ZDF-History: „Pacific War – der Krieg geht weiter” schildert den Verlauf des Pazifik-Kriegs nach Ende der europäischen Kampfhandlungen. „Die Dokumentation zeigt das letzte Kapitel des Zweiten Weltkriegs in Fernost, das in Europa oft vergessen wird. Mit reichem Archivmaterial, eingeordnet von führenden Experten, zeigt der Film, welche Opfer es forderte, diesen Krieg zu beenden.”
- Phoenix zeigt die vierteilige Doku-Reihe „Damals nach dem Krieg”. „Am 8. Mai 1945 kapituliert Deutschland bedingungslos. Überall auf der Welt feiern die Menschen das Ende des Krieges in Europa. Es beginnt ein ungewöhnlich heißer Sommer in Ruinen. Menschen sind obdachlos, hungern. Aber die S-Bahnen in Berlin funktionieren schon bald wieder – viele fahren an den Wannsee zum Baden. Der Film erzählt einzelne Schicksale im Nachkriegsdeutschland.” Um 20.15 Uhr geht es los mit dem „Sommer in Ruinen” und um 21 Uhr folgen „Hunger und Hoffnung”. Der dritte und der vierte Teil folgen am Montag.
- Um 23.30 Uhr läuft im MDR die Doku „Der Vietnamkrieg – Gesichter einer Tragödie”. „Er war der längste Konflikt des 20. Jahrhunderts: der Vietnamkrieg. Mit ihm brachten zum ersten Mal die Medien einen Krieg in die Wohnzimmer der Welt. Mit Folgen. Seine Bilder haben sich tief in das Gedächtnis eingebrannt: der flächendeckende Abwurf von Napalmbomben – das nackte Mädchen, das schreiend vor einer Feuerwolke flieht. Vor 40 Jahren, am 1. Mai 1975, ging dieser Krieg zu Ende. Für die Menschen, die diesen Krieg erlebten, geht er weiter, jeden Tag. Bis heute. […] Der Film erzählt von der Vorgeschichte, vom Verlauf und vom Ende des Vietnamkrieges, von der französischen Kolonialherrschaft, vom Widerstand der Vietnamesen, von ihrem Kampfeswillen und ihrem Einfallsreichtum. Aber auch von der Teilung Vietnams, der Lüge, die die Amerikaner benutzten, um militärisch in Vietnam einzugreifen, von dem zweifelhaften Einsatz chemischer Kampfstoffe, den Flächenbombardements, von Kriegsgräueln, aber auch von der Sehnsucht aller Seiten nach Freiheit und Frieden.”
Montag, 27. Juli
- Die beiden letzten Teile der Reihe „Damals nach dem Krieg” sind auf Phoenix zu sehen. Um 20.15 Uhr „Schatten der Vergangenheit” und die „Suche nach Heimat” um 21 Uhr.
- Das „Geheimnis Kölner Hauptbahnhof” wird um 20.15 Uhr auf tagesschau 24 gelüftet. Wir lernen seine Entstehung und Geschichte kennen.
Dienstag, 28. Juli
- Ein ganz heißes Thema packt Arte mit der vierteiligen Dokureihe „Juden & Muslime. So nah. Und doch so fern!” an. Das Verhältnis beider Religionen in der Geschichte. Um 20.15 Uhr heißt es „Gründen, beginnen: 610-721”: „Zu Beginn des 7. Jahrhunderts erfolgte die Geburt einer neuen monotheistischen Religion, die des Islams. Innerhalb eines Jahrhunderts brachte die junge Religion ein Gebiet von Persien bis Spanien unter ihren Einfluss, war sie doch auch mit einem weltlichen Machtanspruch verbunden. Was bedeutete diese Verbreitung für die Millionen Nicht-Muslime, die in diesem riesigen Reich lebten? Die meisten Polytheisten konvertierten zum Islam, die Völker des Buchs – Juden und Christen also – erhielten den Status von ‚dhimmi’, der sie gegenüber den Muslimen je nach Ort und Epoche unterschiedlich stark schlechter stellte. Doch sie waren frei, ihre Religion weiter auszuüben.” — Um 21 Uhr geht es um das „Miteinander leben: 721-1789”. „Bis ins 15. Jahrhundert hinein wächst die Macht der Moslems rund um das Mittelmeer. Erst im Jahr 1492, dem gleichen Jahr, in dem Kolumbus Amerika entdeckt, ist die muslimische Herrschaft in Spanien beendet.” — „Trennen, verbrennen: 1789-1945” beschreibt die Zeit nach der französischen Revolution. „Mit dem Erstarken des Bürgertums zum Ende des 18. Jahrhunderts wachsen auch die Bürgerrechte der Juden. Dennoch sind sie Opfer gewalttätiger Verfolgungen, die in der Shoah gipfeln und die zahlreiche Juden zwingen, in den Nahen Osten auszuwandern.” (22 Uhr). — Die Reihe endet schließlich um 22.55 Uhr mit dem Beitrag „Erinnern, streiten, bekriegen: 1945 bis heute”. „Auf Teilen des britischen Mandatsgebietes im Nahen Osten wird 1948 der Staat Israel gegründet. Während sich weltweit jüdische Gemeinden freuen und zahlreiche Juden sich in Palästina ansiedeln, werden die dort lebenden Muslime vertrieben …”
Mittwoch, 29. Juli
- Der Wiener Kongress heute auf 3sat. Um 20.15 Uhr erzählt die Doku „Diplomatische Liebschaften” von den Mätressen des Wiener Kongresses. „Wien 1814: Napoleon ist besiegt. Damit endet eine Ära revolutionärer Umbrüche, skrupelloser Machtkämpfe und zerstörerischer Kriege. Der Wiener Kongress, das erste Gipfeltreffen der Weltgeschichte: Europäische Führungsspitzen und Diplomaten Delegationen beratschlagten von 1814 bis 1815 über die politische Aufteilung Europas. Fürst Metternich, Kanzler der Habsburgermonarchie, zieht im Hintergrund die Fäden und nicht nur er bedient sich einflussreicher Damen des Hochadels. Mit raffinierter politischer und amouröser Intrige prägen sie die europäische Geschichte für das kommende Jahrhundert mit bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs.” — Im Anschluss folgt „Und er bewegte sich doch – Neues vom Wiener Kongress” (21.05 Uhr).
Donnerstag, 30. Juli
- Das Phoenix-Programm steht ganz im Zeichen der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Zunächst wird die zweiteilige Doku „Die Suche nach Hitlers Volk – Deutschlandreise ’45” gesendet. Teil 1 um 20.15 Uhr, Teil 2 um 21 Uhr. — Die KZ-Gedenkstätte Dachau ist ein Ort der Erinnerung, der eine große Bedeutung für die Stadt Dachau hat und deren Bild in der Öffentlichkeit prägt. Die Doku „Jetzt mal ehrlich Dachau – die ewige KZ-Stadt?” befasst sich mit dem Verhältnis der modernen Stadt zur KZ-Gedenkstätte (21.45 Uhr). — Um 22.30 Uhr wird das neue NS-Dokumentationszentrum München vorgestellt, das am 30. April 2015 eröffnet wurde: „Nie wieder!”. — Und um 23 Uhr ist noch einmal die Doku „Countdown zu einem Tabubruch – ‚Mein Kampf’ erscheint” zu sehen, die sich mit der Gemeinfreiheit von Hitlers „Mein Kampf” zum 1. Januar 2016 beschäftigt.
Freitag, 31. Juli
- „Der Untergang der Lusitania” (GB, BRD 2008,Regie: Christopher Spencer) am 7. Mai 1915 durch einen deutschen U-Boot-Angriff war der Auslöser für den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg. Das Doku-Drama schildert die Umstände dieses Ereignisses um 20.15 Uhr auf Phoenix.
- „Wir vor 100 Jahren” geht im WDR um 20.15 Uhr in die zweite Runde. „Für viele Menschen im Rheinland und in Westfalen wurde die Welt vor hundert Jahren bunter und abwechslungsreicher, der Horizont weiter. Der Fortschritt veränderte nicht nur die Arbeitswelt. Plötzlich gab es auch für Arbeiter so etwas wie Freizeit und Möglichkeiten sie zu genießen.” Kurz: „Neue Freiheiten”.
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