TV-Vorschau 9. – 15. August 2014

Der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche weist u. a. auf Dokus zu den NS-”Wunderwaffen” am Ende des Zweiten Weltkriegs und Propaganda im Ersten Weltkrieg …

Samstag, 9. August

  • N-TV zeigt uns „Hitler privat” in vier Teilen (20.05 Uhr, 21.10 Uhr, 22.10 Uhr und 23.05 Uhr).
  • „Die Männer der Emden” (BRD 2014, Regie: Berengar Pfahl) erzählt die Geschichte deutscher Marinesoldaten, die sich während des Ersten Weltkriegs von Australien zurück nach Deutschland durchschlagen mussten, nachdem ihr Schiff vesenkt worden war. Der Film war schon mehrfach während der letzten Wochen zu sehen, heute läuft er um 20.15 Uhr im WDR.
  • Die erste bemannte Rakete war eine der letzten „Wunderwaffen” der Nazis im Zweiten Weltkrieg. Das „Projekt Natter” sollte die deutsche Zivilbevölkerung vor den alliierten Luftangriffen schützen (Phoenix, 20.15 Uhr). — Um 21 Uhr berichtet ZDF-History über die „Todesfalle Atlantik”, den U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg. — Ebemfalls aus der Reihe ZDF-History folgt um 21.45 Uhr der Beitrag „Kampfzone Warschau – Das Erbe des Aufstands”. Es geht um die Aufarbeitung des polnischen Aufstandes gegen die deutsche Besatzungsmacht am 1. August 1944, der in der polnischen Nachkriegszeit sehr kontrovers beurteilt wurde.
  • Auf ARD-alpha geht die Reihe „Vom Reich zur Republik” um 20.15 Uhr weiter mit dem Beitrag „Hitler vor Gericht”. „Die Hintergründe” der Entstehung des Films werden ab 21.15 Uhr dargestellt.
  • Richard Wagner ist Thema des Abends auf 3sat. Um 20.15 Uhr läuft die Doku „Die Wagners und Bayreuth – Eine deutsche Geschichte” um 21 Uhr folgt „Wagnerwahn”.

Sonntag, 10. August

  • Die Anfänge der Raketenforschung, die die Amerikaner mehr als 20 Jahre später auf den Mond bringen sollten, liegen bekanntlich in den deutschen Versuchen, in den letzten Kriegsmonaten mittels einer „Wunderwaffe” den Kriegsausgang noch abzuwenden. Der MDR porträtiert „Wernher von Braun – Das düstere Geheimnis des Raketenmanns” („Geschichte Mitteldeutschlands”) um 20.15 Uhr. „Februar 1969. Wernher von Braun, der vielleicht berühmteste Wissenschaftler seiner Zeit, steht vor seinem größten Erfolg. Apollo 11, von Brauns Rakete zum Mond, ist kurz vor dem Start. Die ganze Welt schaut jetzt auf ihn, nichts darf schief gehen im Wettrennen der Supermächte um die Vorherrschaft im All. Doch ausgerechnet jetzt werden die Schatten aus der Vergangenheit lebendig. Wernher von Braun muss als Zeuge aussagen, in einem Prozess gegen Verantwortliche des Konzentrationslagers Mittelbau Dora. Droht nun, kurz vor seinem größten Erfolg, sein tiefer Fall? Wer weiß von seiner NS-Vergangenheit? Was, wenn seine SS-Mitgliedschaft bekannt wird? Es könnte ihn die Karriere kosten und Kennedys Mondprojekt stünde damit vor dem Scheitern.”
  • Die zweiteilige Doku „Der Super-Wall – Chinas Große Mauer” gewährt auf Phoenix Einblicke in die chinesische Geschichte. Um 20.15 Uhr geht es um „Das Erwachen des steinernen Drachens” und um 21 Uhr um den „Ansturm aus dem Norden”.
  • Aus der Reihe „Die Welt im Krieg” läuft auf ARD-alpha um 21.45 Uhr die Doku „Kriegseintritt der USA (1939 – 1942)”.

Montag, 11. August

  • Auf N-TV steht „Das Dritte Reich vor Gericht” (20.05 Uhr, 21.05 Uhr, 22.10 Uhr und 23.05 Uhr). „Als die Alliierten die Schreckensherrschaft Adolf Hitlers beendeten und das Ausmaß des Verbrechens erkannten, sollten die hinterbliebenen Verbrecher zur Rechenschaft gezogen werden. In den ‚Nürnberger Prozessen’, einem der umfangreichsten Prozesse der Kriegsgeschichte, wurden die Mitschuldigen für ihre Taten vor dem Internationalen Militärtribunal verurteilt. n-tv zeigt die aufwendige Spiegel TV-Dokumentation. Das internationale Militärtribunal trat im November 1945 zum ersten Mal in Nürnberg zusammen. Keine Nation oder Bündnis hatte je etwas so Kühnes und Kompliziertes gewagt, wie die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg vor der Weltöffentlichkeit. Die Spiegel TV-Dokumentation rekonstruiert das Geschehen an Hand von Originalfotos sowie historischem Filmmaterial und deckt die Vorgänge hinter den Kulissen auf. Von der Drogensucht und dem Selbstmord Hermann Görings bis hin zu den Aussagen über die Verbrechen der Nazis während des Zweiten Weltkriegs, in der Spiegel TV-Dokumentation bei n-tv kommen Experten und der noch letzte lebende Zeitzeuge zu Wort. 218 Verhandlungstage dauerten die aufwendigen ‚Nürnberger Prozesse‘, die das Verbrechen der Nazis erneut aufrollten. Zu den Angeklagten der ‚Nürnberger Prozesse’ gehörten unter anderem Reichsmarschall Hermann Göring, Hitlers Außenminister Joachim von Ribbentrop, Rüstungsminister Albert Speer, Judenhetzer Julius Streicher und SS-Sicherheitschef Ernst Kaltenbrunner. Die Spiegel TV-Dokumentation zeigt das geschichtliche Großereignis, das im Oktober 1946 in einem Hauptprozess mit der Verkündung von 12 Todesurteilen endete.”
  • „Der Dokumentarfilm „Die Wunderpille der Wehrmacht“ deckt eines der größten Tabus der deutschen Militärgeschichte auf: die Rolle leistungsfördernder Arzneimittel von der NS-Zeit bis in die Gegenwart.” Im Sport regt man sich über Doping auf, beim Militär war und ist es bis heute eine Selbstverständlichkeit (ARD, 23.35 Uhr).
  • „Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges” sagt ein bekannter Spruch. Die Doku „Die Macht der Bilder – Lüge und Propaganda im Ersten Weltkrieg” beleuchtet das im Blick auf den vor 100 Jahren begonnen „Großen Krieg”. (ARD-alpha, 22 Uhr).

Dienstag, 12. August

  • tagesschau 24 berichtet um 20.15 Uhr über „Geheimnisvolle Orte”. Diesmal ist es „Der Bendlerblock”, in dem „sich mehrmals Deutschlands Schicksal [entschied]: Krieg oder Frieden, Diktatur oder Demokratie. Verschwörungen fanden in diesen Mauern statt – und Hinrichtungen. Heute ist der Baukomplex am Landwehrkanal der Berliner Sitz des Bundesverteidigungsministeriums.”

Mittwoch, 13. August

  • „Thomas Bug lädt ein zu einer Führung durch die beliebtesten Museen im Kulturland Nordrhein-Westfalen. Und das sind allesamt Meisterwerke und Publikumsmagnete. Von der Bundeskunsthalle bis zum Römisch-Germanischen Museum geht die Reise durch die größten und schönsten Kulturtempel im Land.” „Die beliebtesten Museen in Nordrhein-Westfalen”, WDR, 21 Uhr.

Donnerstag, 14. August

  • Eine sechsteilige, jeweils 15 Minuten lange Porträtreihe über den Physiker Werner Heisenberg sendet ARD-alpha jeweils donnerstags um 21.45 Uhr. Heute Teil 1 „Die Poesie der Physik”.

Freitag, 15. August

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