TV-Vorschau 7. – 13. Juni 2014: Erster Teil
Die Wochenvorschau ist dieses Mal wieder in zwei Teile aufgeteilt. Heute werfe ich einen Blick auf die Pfingsttage mit vielen Sendungen zum „D-Day” und den Dienstag, die zweite Wochenhälfte folgt dann am Mittwoch:
Samstag, 7. Juni
- „Heinrich VIII. – Der Tyrannen-König” ist Gegenstand einer zweiteiligen Doku auf N-TV (22.05 Uhr und 23.05 Uhr). „König Heinrich VIII. galt als schillernder Herrscher Englands. Doch seine Person war voller Widersprüche. Vom frommen Hoffnungsträger der Monarchie verwandelte er sich zu einem machthungrigen Tyrannen, der zwei seiner sechs Ehefrauen hinrichten ließ. Seine Gewaltherrschaft war geprägt von sexueller Besessenheit, Machthunger und einem ausschweifenden Lebensstil.”
- Ägypten bildet den Schwerpunkt des Phoenix-Programms. Um 20.15 Uhr geht es um „Weltwunder Cheops-Pyramide – Denkmal für die Ewigkeit” und um 21 Uhr um „Amarna – Die Pharaonenstadt”. — Um 22.30 Uhr geht es um ein deutsches Massaker in Frankreich vor 70 Jahren: „Ein Leben mit Oradour”.
- Auf Arte steht das alte China im Mittelpunkt. Zunächst geht es um 20.15 Uhr um „Des Kaisers ewige Armee”. Nicht schwer zu erraten, es handelt sich um Chinas sagenhafte Terrakotta-Armee, „einer der weltweit bedeutendsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts. Aber wie wurde dieses Heer von über 9.000 tönernen Kriegern geschaffen? Und warum mit einer solch einer Liebe zum Detail? Neueste Untersuchungen enthüllen ein sensationelles Geheimnis: Die Armee war mit echten Waffen von unschätzbarem Wert ausgestattet …” — Weit weniger bekannt ist die Tatsache, dass auch in China Pyramiden als Grabmäler für Könige und Fürsten errichtet worden waren. Die größte Grabstätte dieser Art beherbergt das Mausoleum des Kaisers Qin Shi Huangdi. Darüber berichtet die Doku „Chinas geheimnisvolle Pyramiden” um 21.05 Uhr.
- D-Day auf tagesschau 24. Um 20.15 Uhr läuft die Doku „D-Day – Die Spur der Väter”. „Mit der Landung der alliierten Truppen am 6. Juni 1944 an den militärisch gesicherten Stränden der Normandie begann ein Alptraum für die deutsche Wehrmacht: Der Zweifrontenkrieg gegen einen zahlenmäßig überlegenen, modern ausgerüsteten Gegner. Vielen wurde da schlagartig klar, dass Deutschland diesen Krieg nicht mehr gewinnen konnte. Doch mit der Eroberung der Strände war die Schlacht noch längst nicht geschlagen. Sie setzte sich wochenlang im Hinterland Nordfrankreichs fort. Die Landungsoperation ist dokumentarisch und auch cineastisch schon vielfach dargestellt worden. Dieser Film blickt aus sehr persönlicher Perspektive auf die kriegsentscheidenen Vorgänge zurück. Die Söhne zweier ehemaliger Gegner begeben sich auf die Spuren ihrer Väter.” — Um 21.02 Uhr folgen „Schnappschüsse vom Krieg. Tony Vaccaro – Der Soldat mit der Kamera”. „Juni 1944. Unter größten Verlusten erstürmen amerikanische und britische Einheiten einen Teil der französischen Küste in der Normandie. Die gewaltigste Landeoperation des 20. Jahrhunderts eröffnet die zweite Front gegen Nazideutschland. Für Zehntausende junger Soldaten brechen damit die Schrecken des Krieges in ihr Leben ein. Auch für Tony Vaccaro, den 22-jährigen GI aus New York, der noch von einer ganz besonderen Mission getrieben wird. In der einen Hand trägt er sein M1-Sturmgewehr, in der anderen einen Fotoapparat. Mit diesen beiden ‚Waffen‘ kämpft er sich in den nächsten 300 Tagen durch Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland – über die Elbe, bis kurz vor Berlin. 4000 Fotos ’schießt‘ Vaccaro auf diesem langen, mörderischen Weg. Es entsteht die wohl außergewöhnlichste und umfangreichste Dokumentation des Lebens und Sterbens im Krieg, die je auf Fotos festgehalten wurde, ein Mosaik des Grauens, aber auch der menschlichen Würde. Intuitive und unmittelbare Bilder, Augenblicke der Angst und der Hoffnung, der Siegesfreude und des Todes – ‚Shots of War‘.” — Der letzte thematische Beitrag heißt „Angriff um 0 Uhr 15 – Ein Amerikaner filmt die Landung …” und beginnt um 21.45 Uhr.
- Der Zweiteiler „Die Männer der Emden” ist in den letzten Wochen schon mehrfach gelaufen. Er erzählt von der Geschichte der Besatzung des deutschen Kriegsschiffs SMS Emden, die während des Ersten Weltkriegs von einem australischen Kriegsschiff versenkt wurde. Statt sich zu ergeben und in Kriegsgefangenschaft zu gehen, machen sich 50 Männer auf den abenteuerlichen Weg zurück nach Deutschland. Heute sind Teil 1 um 20.15 Uhr und Teil 2 um 21.45 Uhr im HR zu sehen.
Sonntag, 8. Juni – Pfingsten
- Arte präsentiert um 22.20 Uhr „Die Schönen der Nacht – Oder das Ende der Belle Epoque”. „In ihrer Dokumentation lässt Filmemacherin Carole Wrona das leichte Leben der Kurtisanen Valtesse, Emilienne, Liane und Otéro zu Beginn des 20. Jahrhunderts Revue passieren. In dem sie den Spuren der Schönen der Nacht folgt, zeichnet sie das Porträt einer Gesellschaft, deren Sorglosigkeit ein jähes Ende fand.”
- „Die Gotik – ein Baustil, der wie eine Revolution das Europa des 12. Jahrhunderts erfasst. Zuerst in Frankreich entstehen Kirchen, die alle bisherigen Maßstäbe sprengen, „Pyramiden des Abendlandes“, in ihrer Zeit die größten Gebäude überhaupt. Mit beeindruckenden Animationen und Spielszenen führt die Dokumentation in die geheimnisvolle Welt dieser ungewöhnlichen Bauwerke. Anders als die Gotteshäuser der Romanik, scheinen die Türme gotischer Kathedralen direkt in den Himmel zu ragen. Sie sind lichtdurchflutet, an die Stelle massiver Mauern treten bunte Fenster – die gesamte Fensterfläche der Kathedrale von Chartres beispielsweise ist größer als ein Fußballfeld. Der Film fahndet nach den Rätseln und Geheimnissen dieser Giganten der Gotik. Mit zahlreichen Spielszenen und beeindruckenden Computeranimationen führt er mitten hinein in die faszinierende Epoche des Mittelalters.” – „Giganten der Gotik”, tagesschau 24, 23 Uhr.
Montag, 9. Juni – Pfingstmontag
- Auf Phoenix gibt es heute den „Thementag 100 Jahre – Der Countdown”. Ab 9 Uhr geht es in großen Schritten durch das 20. Jahrhundert. Alle Detail-Infos gibt es hier.
- „Korea – Der vergessene Krieg” beschäftigt N-TV ab 20.05 Uhr. „Als am 25. Juni 1950 die nordkoreanische Volksarmee den 38. Breitengrad überschreitet und innerhalb weniger Tage die südkoreanische Hauptstadt Seoul einnimmt, beginnt auf der koreanischen Halbinsel der Krieg, der das Land in zwei Teile zerreißen sollte – bis heute. Die Spiegel TV-Dokumentation berichtet über den ‚vergessenen Krieg’.” Um 21.05 Uhr und 22.10 Uhr folgen die restlichen beiden Teile der Doku.
Dienstag, 10. Juni
- tagesschau 24 steht noch ganz im Zeichen des „D-Day”. Um 20.15 Uhr gibt es die Wiederholung der Doku „Der Fall Oradour – Ein Kriegsverbrechen und die Folgen” aus der Reihe „Geschichte im Ersten”. Dann folgt „Die Story im Ersten” mit dem Beitrag „D-Day – Die Spur der Väter” um 21.02 Uhr.
- Die ersten beiden Folgen der vierteiligen Doku-Reihe „Hitlers Blitzkrieg 1940” laufen auf Phoenix (die Fortsetzung folgt morgen). Teil 1 „Der Fall ‚Gelb’”: „Es war ein gespenstischer Anblick an jenem 13. Mai 1940, als deutsche Panzereinheiten die französische Grenze bei Sedan erreichten. Mit ungeheurem Geheul stießen Stukkas auf die französischen Verteidiger herab, pausenlos feuerte die deutsche Artillerie. In nur drei Tagen sind Hitlers Armeen durch Luxemburg und Belgien gestürmt und werden binnen weniger Stunden Richtung Kanalküste vorrücken. Der Film dokumentiert in erschütternder Weise die Tragödie Frankreichs.” Teil 2 „Der Sichelschnitt” folgt um 21 Uhr.
- Der MDR berichtet um 20.45 Uhr über „Das Böhmische Geisterdorf – Ort der Vertreibung und Versöhnung”. Um 21.15 Uhr folgt „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin”.
- Der zweite Teil der Reihe „Filme von gestern” stellt Hessen in den Jahren 1933 bis 1945 anhand von unzähligen und vielfach noch nie gezeigten Schnipseln Filmmaterial dar (HR, 21.45 Uhr). — Und um 22.45 Uhr folgt noch die Doku „Anne Frank – Ein Mädchen aus Frankfurt”. „Ihr Tagebuch hat Anne Frank weltberühmt gemacht. Es ist das meistgelesene Zeugnis über die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten. Millionen Menschen haben gelesen, was Anne Frank in den zwei Jahren in ihrem Versteck im Hinterhaus in der Prinsengracht in Amsterdam geschrieben hat – zwei Jahre ohne Sonnenlicht, ohne Außenkontakt und in ständiger Angst, entdeckt zu werden. Es waren die letzten zwei Jahre ihres kurzen Lebens. Doch kaum bekannt ist, wie die dreizehn Jahre davor aussahen. Gabriela Hermer erzählt in ihrer Dokumentation von diesem unbekannten Leben.”
- 22.45 Uhr ist wieder „Mythen – Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums”-Zeit auf BR-alpha. Diesmal geht es um „Amphitryon und Alkmene”.
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