TV-Vorschau 14. – 20. März 2026
In der kommenden Woche gibt es viel Archäologie im deutschen Geschichts-TV: Ägypter, Minoer, Griechen, Araber. Viel Spaß bei der Auswahl.
Samstag, 14. März
- „Der Event-Zweiteiler ‚Das Weiße Haus am Rhein‘ erzählt vom Überlebenskampf eines geschichtsträchtigen Hotels am Rhein zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Vorabend des Zweiten. In den drei Generationen der Hoteliers-Familie Dreesen spiegeln sich die Verwerfungen zwischen demokratischem Neuanfang und nationalkonservativer Rückwärtsgewandtheit wider.“ Teil 1 um 20.15 Uhr, Teil 2 um 22 Uhr, beide in rbb.
- Auf ARD-alpha geht die Reihe „Aufgedeckt – Rätsel der Geschichte“ weiter. Um 20.15 Uhr geht es um „Tutanchamuns wahre Bestimmung“ und um 21 Uhr um „Das Geheimnis von Sandby Borg“.
- „Das ‚weiße Griechenland‘ – nur eine Illusion? Auf Tempeln und Statuen des alten Griechenlands finden sich winzige Farbspuren. Mit modernster Technologie und experimentellen Rekonstruktionen bringen Forschende die leuchtenden Pigmente von Parthenon, Delphi und Knossos zurück und zeigen eine farbenprächtige Antike voller Leben, Ausdruckskraft und überraschender Kolorierungen.“ „Die Farben der Antike“, Arte, 20.15 Uhr. — Um 21.45 Uhr folgt „Das Geheimnis der Hieroglyphen: Champollions Geniestreich“. „Mit der Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen vor rund 200 Jahren löste Jean-François Champollion eines der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte. An seiner Seite: sein älterer Bruder Jacques-Joseph. Der entdeckte Briefwechsel zwischen den Brüdern eröffnet eine neue Perspektive auf die legendäre Übersetzungsarbeit.“
- 3sat präsentiert um 21.55 Uhr das „Grand Egyptian Museum – Im Tempel der Pharaonen“. „In Kairo, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Pyramiden von Gizeh, entsteht ein Museumsbau der Superlative – das Grand Egyptian Museum (GEM), das größte archäologische Museum der Welt.“
- Zwei Beiträge aus der Reihe „Rätselhafte Phänomene“ sind auf n-tv zu später Stunde zu sehen. Um 23.30 Uhr steht „Das Wikingergrab“ im Blickpunkt, um 0.20 Uhr „Die vergrabene Stadt“.
Sonntag, 15. März
- Der Vierteiler „Habsburgs Ringstraßenbarone“ steht bei ARD-alpha auf dem Programm. Heute die ersten beiden Teile. Um 20.15 Uhr „Die Exoten von der Levante“, „Die böhmischen Magnaten“ schließen sich um 20.55 Uhr an. Weiter geht es in einer Woche.
- „Die Archäologin Laïla Nehmé ist seit über 20 Jahren in der arabischen Welt tätig. Beinahe ebenso lange plant sie eine außergewöhnliche Forschungsexpedition: Mit einer echten Dromedar-Karawane will sie gemeinsam mit Forscher*innen nach Spuren der vorislamischen Zivilisation der Nabatäer suchen. Rund 2.000 Jahre kontrollierte das Nomadenvolk weite Teile des Handels in Südarabien.“ Die Doku „Arabien: Auf den Spuren antiker Karawanen“ berichtet von dieser Expedition um 0.20 Uhr auf Arte.
Montag, 16. März
Heute eine Fehlanzeige.
Dienstag, 17. März
- „Hitlers französische Soldaten“ sind Thema auf Arte. „Während des Zweiten Weltkriegs kämpften Zehntausende Franzosen Seite an Seite mit der deutschen Wehrmacht – zum Beispiel in Weißrussland und Polen. Als Mitglieder der ‚Légion des volontaires français‘ (LVF) und später der SS-Division ‚Charlemagne‘ waren sie an Kriegsverbrechen und dem Holocaust beteiligt. Der Dokumentarfilm stützt sich auf bislang unveröffentlichte militärische, gerichtliche und private Quellen.“ Teil 1 läuft um 20.15 Uhr, Teil 2 um 21.15 Uhr. — Um 22.15 Uhr schließt sich die Dokumentation „Stalingrad – Stimmen aus Ruinen“ an. „In diesem Winter wird die Schlacht von Stalingrad 80 Jahre her sein. Sieht man diesen Dokumentarfilm heutzutage, wird man mit einem neuen Blick auf die Ereignisse von damals schauen. Denn: Es herrscht wieder Krieg in Europa. Man sieht Bilder und hört Stimmen – die Stimmen jener, die Stalingrad erlebten. Sie sprechen aus Tagebucheintragungen und Briefen.“
Mittwoch, 18. März
- RBB präsentiert wieder zwei „Geheimnisvolle Orte“. Um 20.15 Uhr geht es nach „Breslau“ und um 21 Uhr nach „Karlsbad“.
Donnerstag, 19. März
- „Adolf Hitler“ bildet bei n-tv den Schwerpunkt des Themenabends (20.15 Uhr, 21.05 Uhr und 22.05 Uhr). Dann folgt der Zweiteiler „Entschlüsselt – Die geheimen Gespräche der Nazis“ (23.30 Uhr und 0.20 Uhr).
- Die Historiendramaserie „Charité“ startet heute im HR mit der ersten Folge „Barmherzigkeit“ um 22.30 Uhr. „Der umjubelte Sechsteiler von Sönke Wortmann zeigt die Pionierzeit der modernen Medizin um 1888 in Berlin. Historische Perspektive und tolles Ensemble machten ‚Charité‘ zur Perle.“ (TV Spielfilm).
Freitag, 20. März
- „Zwischen 3000 und 1400 vor Christus entstand auf der Mittelmeerinsel Kreta die erste große, hoch entwickelte griechische Zivilisation: die minoische Kultur, benannt nach dem König Minos. Sie brachte tausend Jahre vor der griechischen Klassik eine Kunst hervor, deren Modernität noch heute fasziniert. Die Minoer waren auch die Ersten in Europa, die Schriftzeichen beherrschten. Noch ist ihre Schrift nicht vollständig entschlüsselt. Zu einer Zeit, als das Pantheon noch nicht stand und die Griechen noch ein barbarisches Kriegsvolk waren, bauten die Minoer bereits prachtvolle Paläste, deren komplexe Architektur den Archäologen Rätsel aufgibt.“ Arte blickt auf die minoische Kultur um 22.30 Uhr: „Abenteuer Archäologie: Der Mythos des Labyrinths von Kreta“.
- Nach Mitternacht sendet n-tv drei Folgen der Reihe „Imperien der Geschichte“: „China – Das alte Kaiserreich“ (0.20 Uhr), „China – Jahrhundert der Demütigung“ (1.10 Uhr) und „China – Auf dem Weg in die Moderne“ (1.55 Uhr).
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