TV-Vorschau 14. – 20. Februar 2026
Der Karneval beansprucht einige Sendezeit, die für Geschichtssendungen fehlt. Dennoch gibt es einige interessante Dokumentationen, z. B. über die ersten Tage des Zweiten Weltkriegs oder über bedeutende Kriege der Antike.
Samstag, 14. Februar
- Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wird auf ARD-alpha genau nachgezeichnet in dem Dreiteiler „Countdown to War · Der Ausbruch des 2. Weltkriegs“. „Die Doku-Reihe beleuchtet die drei Tage zwischen dem Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen am 1. September 1939 und der Kriegserklärung Großbritanniens zwei Tage später aus britischer Sicht. Auf der Insel werden die Truppen mobilisiert, Kinder und Kranke aus den Städten evakuiert und zivile Verteidigungsmaßnahmen wie Verdunklung angeordnet.“ Um 20.15 Uhr wird „Der erste Tag“ beleuchtet. — „Der zweite Tag“ steht um 21 Uhr auf dem Programm. — „Der dritte Tag“ folgt schließlich um 21.45 Uhr. — Danach gibt es zwei alpha-retro-Beiträge. Zunächst um 22.30 Uhr „Die Deutsch-Amerikaner (1983) – 300 Jahre im Neuen Land“. — Um 23.15 Uhr ist schließlich der Film „Ins Amerika (1981) – Der Auswanderer Josef Wühr“ zu sehen.
- Arte stellt zwei antike Großkonflikte ins Hauptprogramm. Um 20.15 Uhr steht „Rom gegen Karthago – Der Punische Krieg“ im Zentrum. „Im 3. Jahrhundert vor Christus hat das ehemals bäuerliche Rom unter der Führung seiner Adelsfamilien Italien unter seine Herrschaft gebracht. Doch bei der Frage um die Herrschaft über das Mittelmeer gerät es mit der etablierten Handelsnation jener Ära in einen Konflikt: Das reiche Karthago gegen das aufstrebende Rom. Hannibal und Scipio tragen diesen Kampf aus. Wer wird siegen?“ — Um 21.45 Uhr stehen „Griechen gegen Perser – Die Perserkriege“ im Blickfeld. „Im 6. und 5. Jh. v. Chr. greift das Perserreich, die absolute Großmacht dieser Epoche, nach Westen aus. Es will die griechischen Stadtstaaten unter seine Kontrolle bringen. Zu oft haben sie sich an Aufständen der griechischen Städte im Perserreich beteiligt. Was sich anschließt, ist ein Kampf von David gegen Goliath. Oder Themistokles gegen den König der Könige Xerxes.“
Sonntag, 15. Februar
- „Gespräche gegen das Vergessen“ heißt die Reihe und der Beitrag „Entnazifiziert? 80 Jahre nach den Nürnberger Prozessen“ läuft um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. „Vor 80 Jahren begann der erste der Nürnberger Prozesse gegen 24 Hauptkriegsverbrecher. Darunter Hermann Göring, Rudolf Heß, Hans Frank und Joachim von Ribbentrop. Zwölf von ihnen wurden zum Tode verurteilt. Sie waren die Nazi-Elite. Die Nürnberger Prozesse gelten bis heute als Meilenstein des Völkerrechts – da erstmals führende Politiker für Kriegsverbrechen persönlich verantwortlich gemacht wurden. Die Prozesse ermöglichten es vielen Deutschen, eine bequeme Trennung zwischen ‚den Tätern‘ und der eigenen Person oder Gesellschaft vorzunehmen. Bei den diesjährigen ‚Gesprächen gegen das Vergessen‘ beleuchten wir die Relevanz der Prozesse. Wir fragen aber auch: Wer saß nicht auf der Anklagebank? Welche Kontinuitäten blieben bestehen – in Behörden, Justiz, Familiengeschichten?“ — Um 21.50 Uhr kommt ein „Zeuge der Zeit“ zu Wort: „Niklas Frank · Mein Vater, der Täter“. „Niklas Frank ist Sohn des bei den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilten NS-Täters Hans Frank. In diesem Porträt spricht er als Zeitzeuge schonungslos über die Verbrechen seines Vaters und die Last der Schuld in der eigenen Familie.“
- „In den 1920er-Jahren schufen sich junge Menschen aus ganz Deutschland ihre Version des ‚Garten Eden‘. In Mecklenburg, am Westufer des Plauer Sees, entstand die ‚Jungmöhl‘, in der sie das ganze Jahr über gemeinschaftlich, nackt und vegetarisch lebten. Der Film erzählt erstmals die unbekannte Geschichte der ‚Jungmöhl‘ und der mit ihr verbundenen FKK-Siedlungen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.“ „Nackt, frei, vegetarisch – Der Norden als Garten Eden“, Tagesschau24, 20.15 Uhr. — Die Doku „Als die Nackten an die Ostsee kamen“ schließt sich um 21.02 Uhr an. „Baden – mit oder ohne Bekleidung? Das ist immer noch die Frage – und zwar seit über 100 Jahren. FKK-Freikörperkultur, Nudismus, Naturismus – Lebensstil oder Lebenseinstellung? Aber wie kamen die Nackten überhaupt an die Ostsee?“
- Um 20.15 Uhr schaut Phoenix auf „Ägyptens Baumeister – Die großen Rätsel der Pyramiden“. „Wie konnten die tonnenschweren Steine befördert und so exakt behauen werden? Hunderte Kilometer von den Pyramiden von Gizeh entfernt entdecken Archäologen neue Hinweise auf die Methoden und prüfen ihre Hypothesen mit authentischen Experimenten.“ — Um 21 Uhr ist man in dem Beitrag „Tatort Pyramide“ Grabräubern auf der Spur. „In der kargen Wüste Nord-Ägyptens machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung: Überreste einer 4000 Jahre alten Pyramide und eine Grabkammer im Fundament geben Rätsel auf.“ — „Das Kolosseum von Rom – Arena der Gladiatoren“ beendet um 21.45 Uhr die Reise zu antiken Bauwerken.
Montag, 16. Februar – Rosenmontag
Heute eine Fehlanzeige.
Dienstag, 17. Februar
- DDR-Vergangenheit im MDR. Um 21 Uhr geht es um die Firma „VERO – Die legendären Spielzeugmacher aus Olbernhau“, um 22.10 Uhr um „Mielkes Traum – Die Bobbahn Altenberg“.
Mittwoch, 18. Februar – Aschermittwoch
- Die Reihe „Geheimnisvolle Orte“ führt uns um 20.15 Uhr zum „Humboldthain“. „Der Berliner Humboldthain gerät meist dann in die Schlagzeilen, wenn der dort ansässige Verein ‚Berliner Unterwelten‘ mit einer spektakulären Aktion überrascht. Von Bunkeranlagen unter und über der Erde ist dann die Rede. Aber der Humboldthain hat mehr zu bieten. Er ist ein Park mit Geschichte. Eine Anlage nach der Idee der Volksparks Ende des 19. Jahrhunderts. Die Dokumentation zeigt die wechselhafte Geschichte eines wichtigen Berliner Volksparks. Von der Ursprungsidee über den Missbrauch durch die Nationalsozialisten bis zur mühsamen Neugestaltung nach dem Krieg. Bewegte Berliner Stadtgeschichte im Grünen.“ — Der Dokumentarfilm „Ein Herthaner und die Stasi“ „erzählt eine ungewöhnliche Geschichte von Opposition: Je weniger es dem Fußball-Anhänger Klopfleisch möglich war, seine Leidenschaft zu leben, desto mehr begehrte er gegen die staatliche Bevormundung auf und umso größer wurde der Druck auf ihn und seine Familie.“ (rbb, 21 Uhr).
Donnerstag, 19. Februar
- n-tv bietet dreimal „Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs“ (20.15 Uhr, 21.05 Uhr und 22.05 Uhr) und zweimal „Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs“ (23.30 Uhr und 0.20 Uhr).
Freitag, 20. Februar
- Industriegeschichte im WDR. Um 20.15 Uhr führt die Doku „Ford in Köln – Die Stadt und ihr Werk“ „durch die Geschichte des Unternehmens, das die Rheinmetropole geprägt hat wie kaum ein anderes. Von den Anfängen 1931 mit Innovationen und legendären Modellen über den Streik 1973 bis heute, wo das Werk in einer tiefen Krise steckt.“
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