TV-Vorschau 10. – 16. Januar 2026
Österreichische und habsburger Geschichte, Al-Andalus-Geschichte und auch nigerianische Geschichte sind die Schwerpunkte der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß bei der Auswahl!
Samstag, 10. Januar
- „Österreich – die ganze Geschichte“ geht weiter auf ARD-alpha. Teil drei des Zehnteilers befasst sich mit den „Geburtswehen einer Weltstadt“ (20.15 Uhr), Teil vier ist der „Meisterdiebin“ gewidmet (21 Uhr).
Sonntag, 11. Januar
- „Megastructures – Wunderwerke der Architektur“ stehen bei Phoenix auf dem Programm. Um 20.15 Uhr geht es um „Orte des Glaubens“ und um „Paris im Wandel der Zeit“ (21 Uhr), ehe um 21.45 Uhr „Napoleons Erbe“ thematisiert wird. — Weitere französische Architektur wird um 22.30 Uhr betrachtet: „Mysterium Gotik – Als die Kathedralen in den Himmel wuchsen“.
- Afrikanische Geschichte ist selten Thema im deutschen Fernsehen. Der Zweiteiler „Nigerias glanzvolle Geschichte“ ist da eine Ausnahme. Um 20.15 Uhr lernen wir „Die Geheimnisse der Nok-Terrakotta-Figuren“ kennen, um 21.05 Uhr „Die Geheimnisse der Ilé-Ifè-Bronzen“.
Montag, 12. Januar
- Das ZDF hat die Geschichte Berlins am Beispiel des berühmten Kuhdamms im Serienformat ausgestrahlt. Die Etappen waren die Jahre 1956, 1959 und 1963. Heute beginnt die vierte Staffel, die im Jahr 1977 spielt (morgen und übermorgen geht es weiter. Jeweils um 20.15 Uhr). Zur historischen Eindordnung folgt um 21.45 Uhr der Beitrag „Ku’damm 77 – Die Dokumentation“. „1977 im Fokus der Doku: Angst vor der RAF, Stasi, erste Frauen bei der Polizei, Kampf um Gleichberechtigung, Rassismus, Kriegsschuld-Debatten und Discofieber als Soundtrack einer neuen Generation.“
Dienstag, 13. Januar
- „Die Alhambra: jahrhundertelang war sie prunkvolles Symbol eines florierenden Imperiums. 1362 ist das Königreich Granada auf der Iberischen Halbinsel zum letzten Rückzugsort der maurischen Kalifen vor der spanischen Eroberung geworden. Von der Festung Alhambra aus müssen sie dem Untergang des einst mächtigen Al-Andalus zusehen, das über sieben Jahrhunderte lang ein Hort der Wissenschaften und Poesie, der Medizin und Innovation gewesen war. Die Alhambra ist imposanter Ausdruck der letzten, späten Blüte von Al-Andalus. Doch zu Beginn standen ihre Erbauer: große Visionäre, die mit dem Bauwerk nicht ihre Macht demonstrieren, sondern die Verbindung zwischen Irdischem und Göttlichem greifbar machen wollten. Die opulent gemachte Dokumentation entführt in eine Zeit, in der die islamische Welt das innovative Zentrum Europas darstellte und in der Wissenschaft und Philosophie eine Blütezeit noch vor der Renaissance erlebten. Der Chronist, Architekt der Alhambra und intellektuelle Superstar des Mittelalters, Ibn al-Khatib, führt durch die rätselhafte Zauberwelt einer längst vergangenen Zeit, und zur Geburtsstunde der Alhambra. Der aus Ägypten stammende Hollywood-Star Amr Waked spielt den Großwesir, der österreichische Schauspieler und Regisseur Karl Markovics lieh ihm für die deutsche Synchronisation seine Stimme.“ 3sat stellt um 22.25 Uhr dieses Bauwerk vor: „Alhambra – Baumeister eines Märchens“.
Mittwoch, 14. Januar
- Mehr Schatzsuche als Archäologie: „Auf der Jagd nach Nazi-Bunkern“. „Mit Helm, Kopflampe und Adrenalin im Blut steigen Lukasz Orlicki und Krzysztof Krzyzanowski in den dunklen Gang eines alten Stollens hinab. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges sollen die Nazis hier das Banken-Gold aus Wroclaw, damals Breslau, versteckt haben. Die beiden Polen arbeiten für das Magazin ‚Der Entdecker‘ und gehen regelmäßig ungeklärten Rätseln und geheimnisumwobenen Legenden der Vergangenheit nach – Lukasz beruflich, Krzysztof in seiner Freizeit. Ob sie dem Geheimnis des Goldes diesmal näher kommen?“ tagesschau24, 21.25 Uhr.
Donnerstag, 15. Januar
- n-tv eröffnet den Geschichtsabend mit zwei Folgen der Dokureihe „Apokalypse – Der Zweite Weltkrieg“ (20.15 Uhr und 21.05 Uhr). — Um 22.05 Uhr geht es um die „Ardennenschlacht – Vom Trauma zum Sieg“. — Und um 23.30 Uhr läuft der Dokumentarfilm „Die Nürnberger Prozesse – Verlorene Mitschnitte der Nazi-Elite“.
Freitag, 16. Januar
- „Maria Theresia Teil 3“ läuft um 20.15 Uhr auf 3sat. „Kaum auf dem Thron, muss Maria Theresia einen herben Verlust einstecken. Sie hat Schlesien an Friedrich II. verloren, der scheinbare Waffenstillstand mit Preußen wird nicht lange währen.“ — Um 21.50 Uhr lernen wir die Habsburgische Kaiserkrone kennen. „Sie regierten mehr als 650 Jahre lang in Österreich – und herrschten über weite Teile Europas: die Habsburger. Für den Höhepunkt ihrer Herrschaft im frühen 17. Jahrhundert steht die unermesslich wertvolle Kaiserkrone.“ „Die Rudolfskrone“.
- Filmgeschichte und Kalter-Krieg-Geschichte treffen sich 1982 in Berlin. „Die Echten 007: James Bond an der Berliner Mauer“ (Phoenix, 22.30 Uhr). „Die Animations-Doku entschlüsselt die kaum bekannten Verbindungen zwischen der populärsten Agentenfigur der Welt und der einstigen Berliner Mauer, hinter denen echte Agenten-Thriller des Kalten Krieges stecken. Als im August 1982 am Berliner Grenzstreifen bei Abenddämmerung eine Action-Szene für den Bond-Kinofilm „Octopussy“ gedreht wird, kommt es zu einem Zwischenfall mit DDR-Grenzsoldaten. Kurz darauf verschwinden Filmkopien des 007-Drehs aus Berlin – steckten die kommunistischen Machthaber in Ost-Berlin und Moskau dahinter?“
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