TV-Vorschau 3. – 9. Januar 2026
Auch im Jahr 2026 geht es weiter mit dieser ganz subjektiven Programmvorschau auf Geschichtssendungen im Deutschen Fernsehen. Viel Spaß bei der Auswahl.
Samstag, 3. Januar
- „Vor einhundert Jahren, zwischen den Weltkriegen, werden Fernreisen en vogue. Sie sind plötzlich ein gesellschaftliches Ereignis, keine Expedition mehr, wie noch Jahre zuvor. Ein neues Gefühl ist geboren – das Fernweh. Mit bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen von Reisenden aus den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts – Fotografien von Bordfotografen und den Aufzeichnungen von Reiseschriftstellern zeichnet die zweiteilige Dokumentation ‚Vor 100 Jahren um die Welt‘ eine Reise um den Globus nach.“ Teil 1 „Von Leningrad über San Francisco bis nach Rio“ läuft um 20.15 Uhr, Teil 2 „Von New York über Palästina bis zum Nordkap“ um 21 Uhr, beide auf Phoenix.
- Auf ARD-alpha sind die ersten beiden Teile der zehnteiligen Serie „Österreich · Die ganze Geschichte“ zu sehen. Um 20.15 Uhr „Krieger und Baumeister“, um 21 Uhr „Die Herrschaft des Hungers“.
- Die dreiteilige Dokumentation „Renaissance – Glanz und Gewalt einer Epoche“ wird auf Arte ausgestrahlt. Teil 1 „Aufstieg“ läuft um 20.15 Uhr, Teil 2 „Machtkämpfe“ um 21.05 Uhr und Teil 3 „Erlösung“ um 21.55 Uhr. — Um 22.45 Uhr sind wir mit „Tizian: Im Reich der Farben“. „Venedig im 16. Jahrhundert: Der Star unter den Künstlern ist Tizian. Er revolutioniert mit seinen satten Farben die Malerei. Seine Meisterwerke gelten als bahnbrechend. Die Doku zeigt, wie Tizian es mit Talent, Geschäftstüchtigkeit und genauer Karriereplanung schafft, zum größten Maler seiner Zeit zu werden.“
Sonntag, 4. Januar
- Museen haben eine lange kulturgeschichtliche Entwicklung durchschritten. ARD-alpha zeichnet „Die Geschichte des Museums: Von der Wunderkammer zum Wahrzeichen“ nach (20.15 Uhr). — Um 21.05 Uhr steht ein konkretes Museum im Blickpunkt: „Wie van Gogh ins Ruhrgebiet kam – 100 Jahre Museum Folkwang in Essen“.
Montag, 5. Januar
- Anarcho-Terrorismus im Europa des 19. Jahrhunderts. „Der gewaltsame Tod Kaiserin Elisabeths von Österreich-Ungarn (1837–1898) kam rückblickend nicht aus heiterem Himmel. Die Tragik des Attentats vom 10. September 1898 in Genf hat oft den Blick auf das umtriebige anarchistische Umfeld verstellt, das hinter diesem Mord gestanden ist. Die Neunzigerjahre des 19. Jahrhunderts galten als das ‚Jahrzehnt der Bomben‘. Nahezu jeder prominente Politiker in Europa war bis dahin schon zur Zielscheibe anarchistischer Anschlagspläne geworden und auch Kaiserin Elisabeth setzte sich mit diesen Attentaten intensiv auseinander. Es führte aber nicht dazu, dass sie irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen auf ihren Reisen zugelassen hätte. Die Dokumentation von Anna Sigmund rekonstruiert anhand Archivmaterialien minutiös die letzten Stunden der Kaiserin und zeigt die ganze Sprengkraft der damaligen anarchistischen Bewegung in Österreich und in Europa.“ „Die letzten Stunden einer Kaiserin – Elisabeth und die Anarchisten“, BR, 23.05 Uhr.
- Zwei „Wunderwerke der Weltgeschichte“ sind auf Phoenix zu bewundern. Um 20.15 Uhr ist es „Der Louvre“, um 21 Uhr „Angkor Wat – Kambodschas antike Tempelstadt“.
Dienstag, 6. Januar
- „Was ist Kindheit? Wie sind Erwachsene in den jeweiligen zeitgeschichtlichen Epochen mit Kindern umgegangen? Wer musste arbeiten, wer durfte spielen und lernen? Welchen Wert haben Kinder heutzutage?“ Die Reihe „Das Uhrwerk des Lebens“ stellt um 20.15 Uhr auf Phoenix die Frage nach der „Geschichte der Kindheit“. — Um 21 Uhr geht es um die „Geschichte des Alters“.
Mittwoch, 7. Januar
- In der Reihe „Wunderwerke der Weltgeschichte“ steht heute um 20.15 Uhr die „Hagia Sophia“ auf dem Programm. — Um 21 Uhr folgt das „Taj Mahal“. Alles auf Phoenix.
Donnerstag, 8. Januar
- Der Dreiteiler „Hitler-Interviews – Die letzten Zeugen“ läuft auf n-tv: „Populist“ um 20.15 Uhr, „Tyrann“ um 21.05 Uhr und „Fanatiker“ um 22.05 Uhr. — Um 23.30 Uhr und 0.20 Uhr schließen sich zwei Folgen der Reihe „Das Dritte Reich Privat“ an.
- *„Erst war die Jeans, die Jugendliche in der DDR trugen, noch Anlass für Schulverweise und Klubhausverbote. Dann wurde sie, auch durch volkseigene Produktion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlechthin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR der Nimbus der ‚Echten‘ aus dem Westen. Der Kultstatus von Levi’s oder Wrangler blieb bei der Jugend im sozialistischen Lager bis zuletzt unangefochten.“ „Als die Jeans noch Nietenhose hieß“, tagesschau24, 20.30 Uhr.
Freitag, 9. Januar
- Die Fernsehserie „Maria Theresia – Teil 2“ ist um 20.15 Uhr auf 3sat zu bewundern. „Aus dem Eheglück mit Franz Stephan in der Toskana gerissen, findet sich Maria Theresia nach dem Tod Karls VI. plötzlich als dessen Nachfolgerin auf dem Thron.“
- „Die sieben Weltwunder der Antike“ sind Thema auf n-tv um 0.20 Uhr. „In der Antike beschrieb der Schriftsteller Antipatros sieben Weltwunder in seinem Reiseführer, darunter die prunkvollsten Bauwerke seiner Zeit, wie die Pyramiden von Gizeh, den Tempel der Artemis oder den Leuchtturm von Alexandria. Obwohl nur noch die Pyramiden von Gizeh existieren, inspirieren diese Monumente die Architekten bis heute. Wie sahen die Bauwerke wirklich aus? Archäologen begeben sich auf eine Spurensuche.“
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