TV-Vorschau 24. – 30. August 2019
Das Ende des Kaiserreich als Historiendrama, der Krieg im Westen 1940, die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner, mittelalterliche Geheimnisse sind nur einige der Themen der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß bei der eigenen Auswahl.
Samstag, 24. August
- Welche Pläne hatte Hitler für die Zeit nach dem Krieg? Dieser Frage geht N-TV nach. Um 20.15 Uhr stehen „Mega Städte“ im Blickpunkt, um 21.05 Uhr geht es um „Amerika“ und um 22.05 Uhr um „Britische Hauptquartiere“.
- Das Doku-Drama „1918 – Aufstand der Matrosen“ (BRD 2018, Regie: Jens Becker) erinnert an das Ende des Ersten Weltkriegs und des Deutschen Kaiserreichs (Phoenix, 20.15 Uhr). — Die Fortsetzung „Kaisersturz“ (BRD 2018, Regie: Christoph Röhl) folgt umgehend um 21.45 Uhr. — Aus der Reihe ZDF-History schließt sich um 23.15 Uhr der Beitrag „Hitlers Geheimwaffen-Chef“ an. Wurde SS-General Hans Kammler nach dem Krieg heimlich in die USA gebracht?
- Die Geschichte und Kultur der amerikanischen Ureinwohner ist Thema der Doku-Reihe „Native America“ auf Arte. „Die Serie erforscht das 15.000 Jahre alte ‚Native America‘. An der Schnittstelle zwischen moderner Forschung und überliefertem Wissen der Ureinwohner entsteht die Sicht auf eine vergangene Welt. Die unter Mitwirkung von Angehörigen indigener Völker Amerikas entstandene Serie mit ihren spektakulären Drehorten zeigt eine Vergangenheit, die zu lange im Dunkeln blieb.“ Um 20.15 Uhr geht es los mit der Folge „Aus den Höhlen in den Kosmos“, „Natur und Gemeinschaft“ sind Thema um 21.05 Uhr. Weiter geht es in einer Woche.
- „Hitlers Blitzkrieg“ im Westen auf ARD-alpha. Um 22.30 Uhr „Der Fall Gelb“, um 23.15 Uhr „Der Sichelschnitt“. Fortsetzung folgt in einer Woche.
Sonntag, 25. August
- Der Terra X-Doku „Mythos Burg“ zweiter Teil läuft unter dem Titel „Bollwerk der Macht“ im ZDF um 19.30 Uhr. — Um 23.40 Uhr zeigt ZDF History den Beitrag „Rassismus – Die Geschichte eines Wahns“. „Das Bewerten von Menschen nach Haut- und Haarfarbe: Woher kommt das? Gehört das Rassenschema zu unserem Denken? Wie wird aus Vorurteilen Rassismus? Wie prägt er unser Bewusstsein?“
- „Die Besatzer – Paris und die Nazi-Zeit“ sind Thema um 20.15 Uhr N-TV.
- 1939 – das Jahr, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Tagesschau 24 erinnert daran mit der zweiteiligen Doku „Ein letzter Sommer – Der Countdown zum Zweiten Weltkrieg“. Um 20.15 Uhr „Teil 1“ und um 21.02 Uhr „Teil 2“. — Es folgt um 21.47 Uhr der Beitrag „Der Tag, als ich erschossen wurde – Polen erinnern sich an den deutschen Überfall“.
Montag, 26. August
- Phoenix beschäftigt sich heute mit den ersten zwei von sechs „Mysterien des Mittelalters“. „Wenn die Toten des Mittelalters sprechen könnten, was würden sie erzählen? Etwa die mysteriöse Frau von Tadcaster, die aus gutem Grund nicht auf dem Friedhof ihre letzte Ruhe fand. Die Opfer der Schlacht von Visby, die in ihren Rüstungen begraben wurden. Oder die Tote aus York, die an Lepra, Tuberkulose und Syphilis litt. Die Reihe ‚Mysterien des Mittelalters‘ verleiht diesen Verstorbenen eine Stimme und fördert anhand von Untersuchungen der Knochenreste ihre spannenden Geschichten zutage.“ Um 20.15 Uhr geht es um „Die verlorene Kapelle von Richard III.“. Und um 21 Uhr steht „Die verschwundene Armee von Azincourt“ im Blickpunkt.
- ARD-alpha thematisiert die Welt des Kunsthandels. Hauptsächlich die derzeitige, aber um 21.25 Uhr läuft das Porträt eines der einflussreichsten Kunsthändlers des frühen 20. Jahrhunderts: „Kunsthändler Paul Cassirer“.
- „Geschichte im Ersten“: „Im Land der Täter – Teil 2: Front und Heimatfront“: Der zweite Teil der Doku mit privaten Filmaufnahmen während aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs (ARD, 23.30 Uhr).
Dienstag, 27. August
- Auf „Zeitreise“ geht Phoenix heute Abend. Um 20.15 Uhr geht es „Die Welt im Jahre 500“ und um 21 Uhr in „Die Welt im Jahre 1500“.
- Tagesschau 24 präsentiert ein Stück Kriminalgeschichte um 20.15 Uhr. „Der Massenmörder Bruno Lüdke“. „Der geistig behinderte Bruno Lüdke soll in Berlin und ganz Deutschland 53 Menschen brutal ermordet haben. 1944 starb er unter ungeklärten Umständen im Kriminalmedizinischen Zentralinstitut der Sicherheitspolizei in Wien, wo zahlreiche Versuche an ihm vorgenommen worden waren. Die Öffentlichkeit erfuhr erst nach dem Krieg von diesem ‚Monster in Menschengestalt‘, wie die Medien ihn ab 1946 nannten. Bruno Lüdke wurde – unter anderem von den Kriminalisten, die ihn bereits im Dritten Reich verfolgt hatten – zum Mythos des größten Serienmörders der deutschen Geschichte aufgebaut.“
- „Kriegskinder – Vater muss jetzt an die Front“ ist eine vierteilige Doku. Sie „geht dem Schicksal einer ganzen Generation auf den Grund, die bislang kaum über ihre Erlebnisse gesprochen hat. Im Mittelpunkt der Filme stehen ausschließlich die Kriegskinder selbst, also jene, die aus eigenem Erleben darüber erzählen können, was mit und in ihnen geschah. Keine Draufsicht, sondern Innensicht, keine Analyse, sondern Erleben, keine Häppchen-Zitate, sondern Zuhören.“ Folge 1 um 22.05 Uhr im MDR.
Mittwoch, 28. August
Heute eine Fehlanzeige.
Donnerstag, 29. August
- Die Doku „Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten“ lief in den letzten Tagen und Wochen schon mehrfach. Heute ist sie im SWR um 23.15 Uhr zu sehen.
Freitag, 30. August
- ARD-alpha sendet die letzten beiden Teile der Reihe „Hitlers Blitzkrieg“. Um 20.15 Uhr „Der Weg nach Dünkirchen“ und um 21 Uhr „Waffenstillstand“.
- „Am Anfang ist diese Kiste, eine Agfa-Kiste: 120 Fotos und zwei Amateurfilme aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Entdecker, der Filmemacher Michal Wnuk, glaubt zum ersten Mal den Krieg durch die Augen seines Großvaters sehen zu können.“ „Agfa 1939 – Meine Reise in den Krieg“, Tagesschau 24, 21.17 Uhr.
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