TV-Vorschau 10. – 16. August 2019

Von Meeresarchäologie bis zum Vietnamkrieg und Woodstock reicht die Bandbreite der Geschichtssendungen in der kommenden Woche. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 10. August

  • N-TV beschäftigt sich mit der „Apokalypse Hitler“. Um 20.15 Uhr steht der „Werdegang eines Diktators“ ein Blickpunkt, um 21.05 Uhr „Der Terror des Dritten Reichs“. Um 22.05 Uhr folgt die Doku „Nordhausen – Hitlers Raketenbunker“. „Die sogenannten Vergeltungswaffen galten als das größte Staatsgeheimnis des Dritten Reiches. Mit ihnen wollte Hitler den Krieg gewinnen. Unter unmenschlichen Bedingungen mussten KZ-Häftlinge dafür in einem Tunnelsystem nahe der Stadt Nordhausen schuften. Im April 1945 wurde die Stadt Ziel eines Angriffs. Doch die Raketenfabrik blieb nahezu unversehrt. Die Dokumentation blickt zurück auf dieses tragische Kapitel der Geschichte.“
  • Zwei Beiträge der Reihe „Aufgedeckt – Rätsel der Geschichte“ zeigt Phoenix. Um 20.15 Uhr „Die Toten von Stonehenge“ und um 21 Uhr „Die Skelette von York“. — Ein Porträt von „Sir Winston (Churchill) – Der Mann des Jahrhunderts“ folgt um 21.45 Uhr. — Um 23.15 Uhr ist schließlich der Beitrag der Reihe ZDF-History „KGB – Moskaus geheime Macht“ zu sehen.
  • Auf ARD-alpha geht es um 22.35 Uhr um „Die Flakhelfer“, also um Jugendliche, die in den letzten Kriegsmonaten noch an die (Heimat)Front mussten.

Sonntag, 11. August

Montag, 12. August

  • 1816 war weltweit ein Katastrophenjahr, in dem das Wetter verrückt spielte. In dem Jahr wurde das Fahrrad erfunden, weil die Pferde verhungerten. Massenauswanderungen und Aufstände waren die gravierenderen Folgen. Ursache war ein Vulkanausbruch in Indonesien ein Jahr zuvor. ARD-alpha erinnert an „Cholera, Hungersnot, Eiszeit – die Spuren einer globalen Naturkatastrophe“ mit dem Beitrag „Der Vulkan, der die Welt veränderte“ um 20.15 Uhr.
  • „Woodstock“ war ein Meilenstein in der Jugendbewegung, die gemeinhin als 68er-Bewegung bezeichnet wird. Drei Tage, die eine Generation prägten. Der NDR zeigt um 23.30 Uhr eine Dokumentation über das legendäre Musikfestival von 1969.

Dienstag, 13. August

  • Arte setzt die Reihe über den Vietnam-Krieg fort. Teil 4 „Zweifel (1966 – 1967)“ läuft um 20.15 Uhr, Teil 5 „Das Alte stürzt (1968)“ um 21.10 Uhr und Teil 6 „Gespensterjagd (1968 – 1969)“ um 22.05 Uhr. Die restlichen drei Teilen sind in einer Woche zu sehen.
  • „Der Name Anne Frank steht für Mut und Zuversicht in hoffnungslosen Zeiten. Durch ihr Tagebuch, in dem sie das Leben im Versteck, aber auch ihre Träume, ihre Wünsche, ihre Ängste und ihre Sehnsüchte beschrieb, ist Anne Frank zu einer engen Vertrauten, Freundin und Leidensgenossin unzähliger Menschen aus allen Generationen in der ganzen Welt geworden. Annes Tagebuch ist Weltliteratur. […] Mit neuem Archivmaterial und bisher unveröffentlichten Fotos sowie berührenden Interviews mit Zeitzeugen entsteht ein Film, der sich mit der Vater-Tochter-Beziehung sowie dem Verrat an den acht Hinterhausbewohnern beschäftigt.“ „Meine Tochter Anne Frank“, 20.15 Uhr, Phoenix.
  • „Der Osten im Privatfilm“ ist Thema des Zweiteilers „Mitteldeutschland unterm Hakenkreuz“ im MDR um 22.05 Uhr. „Es waren keine professionellen Wochenschaukameramänner, die die Bilder vom Alltag in Mitteldeutschland während der NS-Zeit festhielten. Es waren Hobbyfilmer, die das normale Leben jenseits der offiziellen NS-Propaganda abbildeten: auf 8mm-Film und vor allem – die eigentliche Sensation – in Farbe! […] Teil 1 der Dokumentation erzählt die Jahre bis zum Kriegsbeginn – von einen Land, das glaubte, glücklich zu sein. Nur in wenigen Aufnahmen kündet sich die Katastrophe an: bei einer privaten Gasmaskenübung in Leipzig etwa, als im September 1938 beim Einmarsch ins Sudetenland der Krieg schon einmal zum Greifen nahe scheint.“ Die Fortsetzung läuft in einer Woche.

Mittwoch, 14. August

Donnerstag, 15. August

Auch diese Woche gibt es für den Donnerstag wieder eine Fehlanzeige.

Freitag, 16. August

  • Das Stauffenberg-Attentat auf Hitler war der heute bekannteste Versuch, Hitler zu töten. Dabei wird übersehen, dass es eine ganze Reihe weiterer Attentatunternehmungen gab, die allesamt erfolglos blieben. Die Doku „Hitler – Ein Attentat und die Drahtzieher aus Magdeburg“ befasst sich mit einem solchen aus dem Jahr 1943 (20.15 Uhr, ARD-alpha). — „Stille Helden – Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg“ ist Thema um 21 Uhr. „Die Dokumentation von Uli Jürgens erzählt von Österreicherinnen und Österreichern, die während des Zweiten Weltkriegs Jüdinnen und Juden, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter vor den Nationalsozialisten retteten. Zeitzeugen berichten, wie Verfolgte vor dem Verhungern gerettet wurden, und die Retter oftmals ihr eigenes Leben in Gefahr brachten.“
  • „Die geheimen Mondlande-Pläne der Sowjets“ sind um 21.17 Uhr Thema auf Tagesschau 24: „Mondmänner mit Hammer und Sichel“.

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