TV-Vorschau 22. – 28. September 2018

Viel Archäologie, sehr viel Berlin, ein Dreiteiler über die Geschichte der Kartographie und das Münchner Abkommen jährt sich zum 80. Mal – alles Themen der Geschichtssendungen in der kommenden Woche. Und natürlich gibt es noch mehr. Viel Spaß.

Samstag, 22. September

  • Der Geschichts-Samstag auf N-TV startet mit vier Beiträgen der Reihe „Aufstand der Barbaren“. Um 20.15 Uhr geht es um „Hannibal“, um „Viriathus“ um 21.05 Uhr. „Spartakus“ folgt um 22.05 Uhr und „Arminius“ schließt die Reihe um 23.05 Uhr. — Um 0.10 Uhr geht in dem Beitrag „Das Handbuch der Hexenjagd“ um den sog. Hexenhammer, der als Grundlage und Leitfaden für die frühneuzeitliche Hexenverfolgung diente. — Um 1.10 Uhr geht es wieder zurück in die Antike mit dem Film „Pompeji – Geheimnisse einer versunkenen Stadt“.
  • Arte zeigt um 20.15 Uhr „Denkmäler der Ewigkeit: Petra, Schönheit im Felsmassiv“. „Im heutigen Jordanien, an der Grenze dreier Wüsten, der Syrischen Wüste, der Arabischen Wüste und des Negev, liegt die Felsenstadt Petra, eine der grandiosesten und faszinierendsten Stätten der Antike. Als sie im 19. Jahrhundert von europäischen Forschungsreisenden entdeckt wurde, gab sie zunächst Rätsel auf. Warum wurde diese Anlage an einem so entlegenen Ort erschaffen?“
  • Auf Phoenix geht es heute Abend hauptsächlich um das alte Ägypten. Um 20.15 Uhr wird die „Akte Hatschepsut – Geheimnisse einer vergessenen Pharaonin“ aufgeschlagen. Anschließend folgen zwei Beiträge der Reihe „Ägypten von oben“. Um 21.45 Uhr „Die versunkenen Städte“ und um 22.30 Uhr „Das Tal der Pyramiden“. — Aus der Reihe ZDF-History schließt sich um 23.15 Uhr die Doku „Gladiatrix“ über weibliche Gladiatoren in der Antike an. — Nach Mitternacht beschäftigt sich phoenix history mit „Karl Marx“.

Sonntag, 23. September

  • Klimatische Katastrophen hat es in der Menschheitsgeschichte immer wieder gegeben.Und sie hatten Folgen für die Geschichte, die bis heute wirken. „Das Jahr ohne Sommer“ war das Jahr 1816. Ein Jahr zuvor war in Indonesien der Vulkan Tambora ausgebrochen, dessen Eruption die Atmosphäre der ganzen Erde mit Staubpartikeln verdunkelte. Missernten und Schnee im Juli waren auch in Deutschland zu beobachten. Die Armen trifft es besonders und im Königreich Württemberg stiftet der König 1818 ein landwirtschaftliches Fest, das Cannstatter Volksfest als „Zeichen der Hoffnung“ (SWR, 20.15 Uhr).
  • Kambodscha hat eine lange Geschichte, die von Archäologen erst nach und nach erforscht wird. Die Doku „Angkor Wat – Kambodschas vergessene Stadt“ erzählt von der im Dschungel versunkenen Stadt der Khmer. „Der Aufstieg“ kommt auf Phoenix um 20.15 Uhr, „Der Untergang“ um 21 Uhr.
  • ZDF-History berichtet um 23.30 Uhr von der „Rettung der Zehntausend – Die Kindertransporte“. „Ihre Eltern blieben zurück, doch sie wurden gerettet: 10 000 jüdische Kinder entkamen vor Kriegsbeginn aus Deutschland nach England und entgingen so dem Holocaust.“

Montag, 24. September

  • N-TV beginnt den Abend mit zwei Beiträgen der Reihe „Giganten der Geschichte“. Um 20.15 Uhr geht es um „Die Pyramiden Ägyptens“ und um 21.05 Uhr um „Die Tempel der Pharaonen“. — Später stehen zwei „Imperien der Vergangenheit“ auf dem Prgramm. Um 22.10 Uhr „Die Azteken“ und um 23.05 Uhr „Die Chinesen“.
  • Die spanische Franco-Diktatur hat ihre Spuren im Leben vieler Menschen bis heute hinterlassen. Die Tagesschau 24-Doku „Francos Erbe – Spaniens geraubte Kinder“ berichtet davon.
  • „Eine filmische Zeitreise in die wilden 20er Jahre des vergangen Jahrhunderts“ bietet der Film „Die wilden Zwanziger – Berlin und Tucholsky“ um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. Er „gibt einen tiefen Einblick in das Lebensgefühl jener Jahre in der deutschen Metropole. Neben dem Leben und Wirken Kurt Tucholskys zeichnet der Film dabei auch Begegnungen mit Weggefährten und Zeitgenossen nach. Unter ihnen sind so berühmte Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Erich Kästner, Bertolt Brecht, George Grosz, Arnold Zweig, Thomas und Klaus Mann.“ — Ein weiterer Blick in die Berliner Geschichte folgt um 21.05 Uhr: „Der Grunewald“ aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“.
  • Die Geschichte eines der berühmtesten Theater Berlins erzählt der Beitrag „Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz“ aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 21 Uhr auf Phoenix.
  • Auch RBB bringt uns heute Berliner Geschichte näher: „Die 30 legendärsten verschwundenen Berliner Orte“ stehen um 21 Uhr auf dem Programm.
  • Weiter geht es in der ARD mit der Geschichtsserie „Krieg der Träume“. Um 22.45 Uhr läuft der dritte (und letzte) Teil „Auf Leben und Tod “.

Dienstag, 25. September

  • Auf RBB geht es in der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ heute nicht um Berlin, sondern um „Hitlers Linz“. „Auf keinem Gebiet entblößen sich die Endziele der Nazis durch Selbstdarstellung so gründlich wie auf dem der Architektur des Dritten Reiches, sowohl der realisierten wie erst recht der geplanten. […] Die Linzer Entwürfe sind wahrscheinlich die frühesten von allen und werden von den Fachwissenschaftlern als Hitlers ureigene Sache angesehen. (Ralph Giordano)“
  • Um 21 Uhr zeigt uns dafür ARD-alpha ein weiteres Stück Berlin und seine Geschichte: „Der Alexanderplatz“ aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“.
  • Die MDR Zeitreise“ findet um 21.15 Uhr statt.

Mittwoch, 26. September

  • Vor kurzem lief die History-Serie, heute auf ARD-alpha um 21 Uhr die Doku aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“: „Die Charité – Geschichten von Leben und Tod“.
  • „Eine mysteriöse kleine Schachtel ist alles, was Christine Waschwil von ihrem Vater besitzt. Darin ist alles enthalten, was sie von ihrem Vater weiß. Behutsam hebt sie den Deckel: Ein goldener Ring mit den eingravierten Initialen ‚I.L.‘ und ein schmaler Stapel Schwarz-Weiß-Fotos: Das ist der Ausgangspunkt“ für den MDR, um sich um 21.15 Uhr auf „Die Spur der Ahnen“ zu begeben: „Schicksal Russenkind“.
  • Eine Schriftstellerbiografie, die die Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt: „Dichter und Abenteurer – Blaise Cendrars“, Arte, 21.50 Uhr.

Donnerstag, 27. September

  • 21 Uhr, ARD-alpha. Wieder ein Beitrag der Reihe „Geheimnisvolle Orte“, wieder Berlin. „Die Humboldt-Universität“ und ihre Geschichte.
  • Der HR stellt um 23.15 Uhr einen bedeutenden Ort in Moskau vor: „Der Rote Platz“ (Reihe „Geheimnisvolle Orte“). Im Anschluss um Mitternacht erinnert die Doku „Der Kremlflieger“ an den 28. Mai 1987, als der 19-jährige Mathias Rust aus Wedel bei Hamburg die gesamte Sowjetische Luftverteidigung blamierte und unbemerkt auf eben jenem Roten Platz mit seiner einmotorigen Cessna 172 landen konnte.

Freitag, 28. September

  • „Jan Masaryk, tschechoslowakischer Botschafter im London des Jahres 1938, muss hilflos zusehen, wie die Verbündeten Großbritannien und Frankreich sein Land Hitlers Expansionsgelüsten opfern. Nach einem Zusammenbruch nimmt sich ausgerechnet ein deutscher Psychiater seiner an … – ARTE zeigt Julius Sevciks Film (2016) aus Anlass des 80. Jahrestages des Münchner Abkommens.“ „Der Verrat von München“, 20.15 Uhr.
  • Die dreiteilige Dokuserie „‚Vermessung der Welt‘ erzählt die Geschichte der Kartographie von den ersten Karten in gehämmertem Stein bis hin zu den Satellitenbildern von Google Earth. Landkarten sind stets auch Zeitzeugen ihrer Entstehungszeit und erzählen, welche politische Macht sie geprägt hat.“ Teil 1 „Fenster zur Welt“ um 20.15 Uhr, Teil 2 „Mit dem Geist der Zeit“ um 21 Uhr und Teil 3 „Plünderung und Eroberung“ um 21.45 Uhr. Alles auf Phoenix.
  • Viermal deckt heute Abend ARD-alpha wieder „Die großen Geheimnisse der Geschichte“ auf. Um 20.15 Uhr „Johanna von Orléans“, „Elisabeth I.“ um 20.40 Uhr. Um 21 Uhr „Leonardo da Vinci“ und schließlich um 21.25 Uhr „Nostradamus“.
  • Tagesschau 24 zeigt eine weitere Folge der Reihe „Geheimnisvolle Orte“: „Bogensee: Goebbels Villa und Hochschule der FDJ“ (21.17 Uhr).

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