TV-Vorschau 14. – 20. Juli 2018

Viel russische bzw. sowjetische Geschichte gibt es in der kommenden TV-Woche, aber auch eine Doku über den spanischen Diktator Franco. Was sonst noch an Geschichte im Programm vorgesehen ist, entnehmen Sie bitte meiner – wie stets subjektiven – Auswahl. Viel Spaß.

Samstag, 14. Juli

Sonntag, 15. Juli

  • „Glanz und Elend im Reich der Zaren“ ist Thema um 20.15 Uhr auf Tagesschau 24. — Ein Beitrag über „Die Zarinnen aus Hessen“ folgt um 21.02 Uhr. — Um 21.47 Uhr begeben wir uns auf „Die Jagd nach dem Zarengold“. „Die russische Romanow-Dynastie gilt als die reichste Herrscherfamilie der Welt. Doch nach der Oktoberrevolution 1917 wurden nicht nur die Angehörigen der Zarenfamilie, sondern auch ihr gesamter Besitz in alle Winde verstreut: Tonnen von Juwelen und Preziosen, die größten Diamanten und Edelsteine der Welt, Eisenbahnwaggons voller Gold und Abertausende von kostbaren Gemälden. Der Film erzählt von der abenteuerlichen Fahndung nach 100-Karat-Diamanten und versunkenen Goldbarren und rekonstruiert, in welchen Kanälen der gigantische Schatz der Romanows, über den sie bis zur Revolution verfügten, verschwand.“
  • „Glanz und Elend deutscher Zarinnen“ erfahren wir auch im MDR um 22.45 Uhr.
  • „Kein Staatschef in Europa hat sich so lange an der Macht gehalten wie Francisco Franco. Wer war dieser undurchsichtige Alleinherrscher, der Spanien 36 Jahre mit eiserner Faust regierte?“ ZDF-History stellt den faschistischen Diktator um 23.15 Uhr in der Doku „Franco – Spaniens ewiger Diktator“ vor.

Montag, 16. Juli

  • Auf N-TV geht die Reihe „Geheimwaffe auf See“ weiter mit den Beiträgen „Der Kalte Krieg“ (20.15 Uhr) und „Torpedos“ (21.05 Uhr).
  • Der Zusammenhang zwischen Klima, Naturkatastrophen und Menschheitsgeschichte lässt sich an vielen Beispielen aufzeigen. Die Doku „Der Vulkan, der die Welt veränderte: Cholera, Hungersnot, Eiszeit – die Spuren einer globalen Naturkatastrophe“ greift ein markantes Beispiel heraus (ARD-alpha, 20.15 Uhr).
  • „Der Aufstand im Februar 1917 stürzte Nikolaus II., die Rote Revolution im Oktober ermordete ihn. Es war das Ende der Romanows, ein Wendepunkt der Weltgeschichte.“ „Zarensturz – Das Ende der Romanows“, Phoenix, 20.15 Uhr. — Um 21 Uhr folgt „Lenin, die Deutschen und der Zarenmord“. „Mitten im Ersten Weltkrieg besteigt ein Mann in Zürich einen Zug. Es ist der Beginn einer brisanten Reise, die eine außergewöhnliche Kettenreaktion in Gang setzt, mit der so wohl keiner gerechnet hat: Die russische Oktoberrevolution, der Tod der Zarenfamilie und Terror, der Millionen Todesopfer fordert. Und das alles nur, weil in diesem Zug ein ganz besonderer Mann saß: Waldimir Iljitsch Uljanow, kurz Lenin.“ — Nun folgen drei Beiträge der Reihe „Königliche Dynastien“. Um 22.15 Uhr geht es (natürlich) los mit „Die Romanows“, gefolgt von „Die Habsburger“ um 23.45 Uhr. Um 0.30 Uhr schließen „Die Windsors“ den Themenabend ab.
  • Als „Gorki und Lenin auf Capri“ Schach spielten, begegneten sich 1906 zwei bedeutende Persönlichkeiten der russischen Geschichte. „1906 betritt der weltberühmte Maxim Gorki die Insel Capri. Der Beginn eines aufregenden Lebens im Exil. Sein Haus auf Capri wird schnell zum Fluchtpunkt vieler russischer Intellektueller nach der gescheiterten Revolution von 1905. 1908 kommt es in der Villa Casa Rosa, die Gorki als Herberge umfunktioniert hat, zu einem mehr als nur symbolischen Schachspiel zwischen Alexander Bogdanow und Wladimir Iljitsch Lenin. Beides Anwärter auf die Führerschaft innerhalb der Bolschewiki. Gorki verhehlt nicht seine Sympathien zu Bogdanow, dem undogmatischen Freidenker innerhalb der Partei, und gerät so in die Schusslinie der Dogmatiker.“ (Tagesschau 24, 23.35 Uhr).
  • Die Reihe „Geheimnisvolle Orte“ führt in der ARD heute um 23.35 Uhr nach Russland: „Der Rote Platz“ in Moskau ist ein Ort der Machtinszenierung seit Jahrhunderten. „Hier wurde friedlich Handel betrieben, Blut vergossen, militärisch gedroht und gnadenlos gerichtet. Mit dem Sieg der Oktoberrevolution wird Moskau zur Hauptstadt Sowjetrusslands. Die Regierung zieht in den Kreml und der Rote Platz wird zum Schauplatz der Macht. Lenin spricht hier zu den Arbeitern, Militärparaden künden von militärischer Stärke. Als Lenin stirbt, lässt dessen Nachfolger Stalin ein Mausoleum erbauen.“

Dienstag, 17. Juli

  • Die MDR Zeitreise, das Geschichtsmagazin mit Mirko Drotschmann läuft um 21.15 Uhr.

Mittwoch, 18. Juli

  • „Es ist die Geschichte seines Landes, die den wohl berühmtesten Künstler Südafrikas umtreibt: William Kentridge. Als weißer Jude ist er aufgewachsen, mit Eltern, die sich als Anwälte ein Leben lang für die Widerstandskämpfer im Apartheid-System einsetzten.“ „William Kentridge
    Südafrika, die Revolution und die Kunst“
    , Arte, 22.45 Uhr. „Der Film zieht Parallelen zur Geschichte Südafrikas und dem Leben Mandelas, zeigt aber auch, worin sich revolutionäre Ideen im Kampf auf der Straße unterscheiden vom Kampf auf der Leinwand oder Bühne. ‚Am Ende geht es immer um den Zweifel an mir selbst, meiner Umgebung und der Welt.‘“

Donnerstag, 19. Juli

Freitag, 20. Juli

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