TV-Vorschau 7. – 13. Juli 2018

Ein ganzer Themenabend über Adolf Hitler steht am Anfang der von mir getroffenen Auswahl an Geschichtssendungen der kommenden Woche. Ein Blick auf den „Prager Frühling“ vor 50 Jahren steht am Ende. Dazwischen erfährt man etwas über Hannibals legendäre Elefantentour durch die Alpen, die Geschichte des Tempelbergs in Jerusalem, über Denkmalschutz im Saarland und den Schriftsteller Hans Fallada, sein Werk und seine Zeit. Viel Spaß!

Samstag, 7. Juli

  • In N-TV steht heute „Hitlers Aufstieg und Untergang“ im Programm. Es geht um 20.15 Uhr los mit „Der Opportunist“, gefolgt von „Der Schauspieler“ um 21.05 Uhr. 22.05 Uhr steht „Der Führer“ im Blickpunkt, ehe es um 23.05 Uhr um den „Psychopath“ geht. 0.10 Uhr ist „Das Monster“ an der Reihe und „Das Ende“ folgt dann um 1.10 Uhr.
  • „Denkmäler der Ewigkeit“ ist der Titel einer Doku-Reihe auf Arte um 20.15 Uhr. Diesmal geht es um die jordanische Stadt „Petra, Schönheit im Felsmassiv“.
  • Drei ZDF-History-Beiträge laufen heute Abend bei Phoenix am Stück. Um 20.15 Uhr geht es zunächst um „Spaniens Krone“, dann um 21 Uhr um „Russlands Krone“, ehe um 21.45 Uhr die destruktive Arbeitsweise der Stasi untersucht wird: „Operation Zersetzung“.

Sonntag, 8. Juli

Montag, 9. Juli

  • Die Geschichte der Kriegsmarine schildet auf N-TV die Reihe „Geheimwaffe auf See“. Um 20.15 Uhr geht es um die „Panzerschiffe“ und um 21.05 Uhr um „Kampfschiffe“.
  • „Der Verdingbub“ (BRD, CH 2011, Regie: Markus Imboden) ist ein Historiendrama, das die Armut und Ausbeutung von Kindern in der Schweiz am Ende des 19. Jahrunderts darstellt (One, 20.15 Uhr).
  • In der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ geht es heute in der ARD um 23.20 Uhr um den „Tempelberg in Jerusalem“. „Nirgendwo sonst sind Religion, Geschichte und Gegenwart so dramatisch miteinander verflochten wie hier: Der Tempelberg in Jerusalem, mythischer Ort der Menschheitsgeschichte, heiliger Ort für Juden, Christen und Muslime. Geliebt und umkämpft, Brennpunkt des Nahost-Konflikts. Der Tempelberg ist der wichtigste Ort des Judentums und zugleich der drittheiligste Ort für Muslime. Erbittert wird darum gestritten, wer welche Ansprüche auf diesen Ort hat. Archäologen könnten zumindest helfen, religiöse Legende von verbürgter Geschichte, historischen Fakten trennen. Sie fürchten, dass Israel aus der biblischen jüdischen Vergangenheit des Ortes politische, religiöse und territoriale Ansprüche für die Gegenwart und die Zukunft ableitet. So wird jeder Stein, jeder Zugang bewacht und kontrolliert. Das Gelände umfasst nur 14 ha, aber er ist zugleich der größte unbekannte antike Ort des Landes, meint der israelische Archäologe Ronny Reich.“

Dienstag, 10. Juli

  • Die Frage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ ist klassisch. Sie berührt das Verhältnis von Schutzwürdigkeit und Pragmatismus in Kunst und Kultur. Die Doku um 0.45 Uhr auf Tagesschau 24 geht der Frage unter dem Blickwinkel „Denkmalschutz im Saarland“ nach.

Mittwoch, 11. Juli

Heute eine Fehlanzeige.

Donnerstag, 12. Juli

  • ARD-alpha fragt nach der Modegeschichte Österreichs. „Damals in Österreich – Unsere Kleidung“, 21 Uhr. „Der hohe Stöckel war einst Kennzeichen der feinen Herren. Er entstand als Weiterentwicklung des Reiterstiefels. Frauen trugen damals noch keine hochhackigen Schuhe, aber dafür genügend andere Kleidungsstücke, die unpraktisch und umständlich anzuziehen waren. Das war wohl so auch gewollt: Der Tag der Frau sollte langweilig und unausgefüllt sein, das entsprach der gesellschaftlichen Stellung, die man ihr zubilligte. ‚Damals in Österreich‘ zeigt, wie sich die Kleidung und Mode in Österreich über die Jahrhunderte verändert hat.“ (Nachbemerkung: Scheint wegen einer Programmänderung zu entfallen.)
  • „Kleiner Mann – was nun?“ ist neben „Jeder stirbt für sich allein“ wohl der bekannteste Roman von Hans Fallada. Sein Leben als Doku um 23.05 Uhr im MDR: „Hans Fallada – Im Rausch des Schreibens“. Im Anschluss folgt um 23.55 Uhr die Verfilmung seines Romans „Altes Herz geht auf die Reise“ (DDR 1987, Regie: Hans Knötzsch).

Freitag, 13. Juli

  • „Im Frühling 1968, als die Sowjetunion Osteuropa fest im Griff hatte, wagten die Tschechen und Slowaken gegen diese Vorherrschaft aufzubegehren. Doch das sowjetische Regime fühlte seine Macht in Frage gestellt und reagierte mit dem Einsatz von Panzern. In diesen dramatischen Monaten standen sich zwei Männer gegenüber, deren faszinierendes Verhältnis zwischen Freundschaft und Knechtschaft angesiedelt war: Leonid Breschnew, der mächtigste Mann des sowjetischen Imperiums, und Alexander Dubcek, der zutiefst menschliche Parteichef der Tschechoslowakei (CSSR).“ „Prager Frühling – Der letzte Coup des Sowjet-Imperiums“, ARD-alpha, 20.15 Uhr.
  • Die Doku „Der Tempelberg in Jerusalem“ lief am Montag in der ARD und heute um 21.17 Uhr auf Tagesschau 24.

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