TV-Vorschau 26. Mai – 1. Juni 2018

Renaissance, Steinzeit, Nahostkonflikt, Freimaurerei und schweizer Entdecker und Abenteurer kann man in der kommenden Woche in den Geschichtsdokus des deutschen Fernsehens finden. Und noch einiges mehr. Ich wünsche viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 26. Mai

  • Zweiter Weltkrieg – U-Bootkrieg ist das Thema heute Abend auf N-TV: „Kriegshölle unter Wasser“.
  • Unter dem Stichwort „Zeitenwende“ präsentiert Phoenix eine zweiteilige Doku über die Renaissance. Um 20.15 Uhr steht „Die Entdeckung der Neuzeit“ an und um 21 Uhr ist „Die Welt im Umbruch“ (die Doku lief bereits am vergangenen Montag).

Sonntag, 27. Mai

  • Um 19.30 Uhr stellt uns das ZDF in der Terra X-Reihe „Sternstunden der Steinzeit“ vor. „Die Dokumentation stellt wegweisende Erfindungen der Steinzeit vor, die es dem Menschen ermöglicht haben, in seiner Umwelt zu überleben und sie nach seinen Vorstellungen zu gestalten.“ — Und im ZDF-History geht es um 23.45 Uhr um „Queen Elizabeth II. – Meine Krönung“. „Es ist ein Interview mit Seltenheitswert: Zum ersten Mal überhaupt spricht die Queen vor einer Kamera über den Tag ihrer Krönung vor 65 Jahren.“
  • „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (BRD 2015, Regie: Lars Kraume), letzten Mittwoch in der ARD, heute um 20.15 Uhr auf One. Die Geschichte vom Kampf gegen alte Naziseilschaften und Verdrängung in der jungen Bundesrepublik.
  • In einem MDR Zeitreise Spezial steht „Die Paulinerkirche“ im Blickpunkt. „Im Mai 1968 wurde die Leipziger Universitätskirche St. Pauli trotz vieler Proteste und Unmut in der Bevölkerung gesprengt. Eine Kirche, die über 700 Jahre das Stadtbild geprägt hatte, die den Krieg heil überstanden hatte und die damals die am meisten genutzte Kirche in der Innenstadt war, diese Kirche störte die Vorstellung von der neuen, sozialistischen Stadt. In den letzten Jahren meldeten sich Zeitzeugen zu Wort, die den Verdacht bekräftigen, vor der Sprengung seien 800 Gräber im Untergrund der Kirche geplündert und die Toten klammheimlich bei Nacht entsorgt worden. Der Film zeichnet die Ereignisse im Mai 68 nach und versucht das Rätsel um die Toten der Paulinerkirche zu lösen.“
  • „DDR-Witze und der BND“ sind ein deutsch-deutsches Kapitel für sich. RBB beleuchtet es um 22.35 Uhr.

Montag, 28. Mai

  • Zwei „Superbauten der Geschichte“ warten auf den Phoenix-Zuschauer. Um 20.15 Uhr „Der Reichstag“ und um 21 Uhr „Der Kreml“.
  • „Geschichte im Ersten“ schaut zurück auf das „Frühjahr ‘48“. „Schon drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg steht Europa wieder vor einer Herausforderung: Kann der Kontinent endlich Frieden finden? Bei den Alliierten zeigt sich nach 45 sehr schnell die alte Feindschaft zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten. Ost und West, Kommunismus und Kapitalismus trennen Europa und Deutschland. […] Selten gezeigtes Archivmaterial lässt den Zuschauer in die Zeit blicken, in der entscheidende Weichen für die Zukunft des Kontinents gestellt werden.“ (ARD, 23.30 Uhr).

Dienstag, 29. Mai

  • Phoenix steigt hinab in eine „Geheimnisvolle Unterwelt“ und besichtigt mit uns um 20.15 Uhr „Das unsichtbare Neapel“. „Der Historiker dringt durch vergessene Steinbrüche, zugeschüttete Schächte und gigantische Höhlen ins Erdinnere vor. Dabei trifft er auf Göttermythen, steigt in die Unterwelt hinab und geht auf die Suche nach dem berüchtigten Fluss Styx. Verschüttete Theater und die Ruinen von Herculaneum sind die Quellen für die Forschungsreise in diese einzigartige Region mit ihren Naturwundern und Kulturschätzen“ — Um 21 Uhr sehen wir „Hinter den Fassaden“ „Das unsichtbare Venedig“. „Im jüdischen Ghetto entfalten versteckte Synagogen ihre Pracht im Verborgenen und zeugen vom Einfallsreichtum ihrer Erbauer. Unter Wasser legt das Team mittels neuester 3D-Scanner die hölzernen Fundamente frei, auf denen die Stadt bis heute ruht. Durch die 3D-Scanner wird anschaulich, wie die Stadt auf Marschland errichtet wurde und dann zur mittelalterlichen Handelsmetropole und zum Zentrum der politischen Macht aufsteigen konnte.“ Morgen geht die Reihe weiter.
  • „Die Potsdamer Garnisonkirche – Ein preußisches Wahrzeichen“, das im Rahmen der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ um 20.15 Uhr in RBB vorgestellt wird. — Danach widmet sich um 21 Uhr die Reihe „Erlebnis Geschichte“ dem großen Thema „Der Dreißigjährige Krieg – vergessenes Grauen vor der Haustür“. „Dreißigjähriger Krieg – ist da nicht längst Gras drüber gewachsen? Offenbar nicht! 400 Jahre nach dessen Beginn finden sich noch eindrückliche Spuren in der Region Berlin-Brandenburg. Moderator Urs Rechn erkundet in und um Wittstock, wie es auf dem Schlachtfeld und im Heerlager zuging und wie der Krieg die Mark verwüstete.“
  • „Anfangs ist er ein am Stadtrand gelegener Park nach englischem Vorbild, der „Augustusplatz Leipzig“. Doch schnell wächst die Messestadt und der repräsentative Platz steht für Reichtum und kulturelle Bedeutsamkeit der Stadt. 40.000 Quadratmeter, die mit Universität, Oper und Bildermuseum zu einem geistigen und kulturellen Zentrum werden.“ (MDR, 20.45 Uhr).

Mittwoch, 30. Mai

  • Auf Phoenix offenbart „Das unsichtbare Florenz“ die „Geheimnisse der Medici“ (20.15 Uhr). — Und um 21 Uhr folgt noch ein Beitrag über „Troja und der Schatz des Priamos“.
  • „Die Freimaurer – Die Wahrheit über den Geheimbund“ erfährt der Zuschauer um 20.15 Uhr auf ARD-alpha. Denn: „Ein Geruch von Geheimnis umweht die Freimaurer bis heute. Dabei standen hehre Ideale an der Wiege dieser Vereinigung: nichts weniger als die Durchsetzung von Humanität, Freiheit und Gleichheit in der Gesellschaft. Zum heurigen 300. Gedenkjahr der Gründung der ersten Freimaurerloge untersucht Wolfgang Winkler, welche Wirkung das freimaurerische Gedankengut in Österreich und in Deutschland gehabt hat.“ — Um 21.45 Uhr wird „Das Geheimnis des Völkerschlachtdenkmals“ in Leipzig gelüftet. Dieses Geheimnis hängt ebenfalls mit den Freimaurern zusammen.
  • „Schweizer Entdecker“ stehen im Mittelpunkt zweier Dokus auf 3sat. Um 20.15 Uhr ist es Xavier Mertz aus Basel, der „vom Antarktis-Fieber seiner Zeit angesteckt. 1911 schloss er sich der legendären Expedition des Australiers Douglas Mawson an, welche die Küste des eisigen Kontinents erforschte. Als erster Schweizer setzte Xavier Mertz einen Fuss in diese menschenfeindliche Gegend setzte, doch er bezahlte dafür einen hohen Preis.“ („Sehnsucht Antarktis – Reise zu einem Verschollenen“). — „Johann Ludwig Burckhardt aus Basel sollte im Auftrag der Engländer das Innere Afrikas erkunden und dem Niger entlang zu der sagenumwobenen Stadt Timbuktu gelangen. Zur Vorbereitung reiste er sieben Jahre lang als Scheich Ibrahim getarnt durch die arabische Welt, eignete sich Sprache und Sitten an und wurde zum Entdecker der antiken Stadt Petra und der Tempel von Abu Simbel“: „Der Basler Scheich Ibrahim“, 21.05 Uhr.

Donnerstag, 31. Mai

Heute leider eine Fehlanzeige.

Freitag, 1. Juni

  • Jerusalem steht immer wieder im Zentrum des Nahost-Konflikts, zuletzt wegen der Verlegung der US-Botschaft dorthin. Im Zentrum Jerusalems stehen die Heiligtümer der Weltreligionen. „Der Tempelberg“, seine Geschichte und Bedeutung in diesem Konflikt stellt eine dreiteilge Doku auf ARD-alpha vor. Teil 1 um 20.15 Uhr: „Salomons verlorener Tempel“. Teil 2 hat um 21.05 Uhr „Die verlorenen Schätze des Tempels“ zum Thema. Der dritte Teil läuft dann in einer Woche.

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