TV-Vorschau 12. – 18. Mai 2018

Ein Abend über Mumien aus der ganzen Welt eröffnet den Reigen der Geschichtsdokus der kommenden Woche und berühmte historische Bauten Großbritanniens beenden ihn. Dazwischen liegt das Ende der Reise der Menschheit, viel zur Geschichte des modernen Israel und diverse deutsche Adelsgeschlechter. Viel Spaß.

Samstag, 12. Mai

  • Das N-TV-Programm ist heute voller rätselhafter Mumien. Los geht‘s um 20.15 Uhr mit „Der Revolverheld“, eine Mumie aus dem Wilden Westen. „Die mysteriösen Moorleichen“ folgen um 21.05 Uhr. „Der Mann aus dem Eis“ um 22.05 Uhr ist der bekannte Ötzi. Um 23.05 Uhr steht „Der ermordete Pharao“ im Blickpunkt. Um argentinische Mumienfunde geht es in dem Beitrag „Das Menschenopfer“ um 0.10 Uhr und „Der reiche Legionär“ aus Pompeji beschließt den Themenabend um 1.10 Uhr.
  • „Clärchens Ballhaus“ wird in der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ auf Phoenix um 21 Uhr vorgestellt.

Sonntag, 13. Mai

  • „Die Reise der Menschheit“ erreicht ihr (vorläufiges) Ziel. Im dritten Teil der Terra X-Doku ist um 19.30 Uhr im ZDF die „Welt in Bewegung“. „Die industrielle Revolution katapultierte die Welt im 19. Jahrhundert in eine neue Phase. Das Zeitalter der Massenmigration war angebrochen, erleichtert durch völlig neue Arten von Verkehrsmitteln und Kommunikation. Die Eisenbahn beschleunigte das Reisen auf den Kontinenten. Das Dampfschiff ermöglichte transkontinentale Reisen selbst für weniger Vermögende.“
  • Die Doku „1948 – jüdischer Traum, arabisches Trauma“ erzählt um 20.15 Uhr auf Tagesschau 24 davon, wie der Staat Israel entstanden ist. — Um 21.02 Uhr folgt die Biografie des langjährigen Bürgermeisters von Jerusalem „Teddy Kollek – Ein Leben für Israel“. — Über die schwierigen Anfänge der Beziehung Israels zur Bundesrepublik berichtet um 21.45 Uhr der Film „Das besondere Verhältnis“.
  • Medizingeschichte im Südwesten ist Thema der Doku „Ärzte, Heiler, Lebensretter“ um 20.15 Uhr im SWR. „Sie haben grausame Krankheiten besiegt, wirksame Heilmittel entdeckt und damit das Leben tausender Menschen gerettet: Ärzte im Südwesten haben Medizingeschichte geschrieben.“

Montag, 14. Mai

Dienstag, 15. Mai

  • RBB erzählt um 20.15 Uhr in der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ von der berühmten Berliner Pferderennbahn Hoppegarten, „die schönste und traditionsreichste Rennbahn Deutschlands. 430 Hektar umfasst das Areal, das sich auf einem ehemaligen Anbaugebiet für Hopfen, aus der Zeit des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm I, erstreckt. Seit dem 17. Mai 1868 fliegen hier die Hufe der Pferde im Schatten der Eichen.“ „Rennbahn Hoppegarten“. — Anschließend um 21 Uhr ein Beitrag der Reihe „Erlebnis Geschichte“ mit dem Thema „Das Jahr 1918 – Der Krieg war noch nicht vorbei“. „Mit dem Waffenstillstand am 11. November 1918 kehren rund sechs Millionen deutsche Soldaten in ihre Heimat zurück. Der I. Weltkrieg hinterlässt mehr als zwei Millionen dauerhaft Kriegsversehrte. In den Straßen Berlins braut sich in diesen Tagen eine brisante Mischung zusammen. Entlassene Soldaten finden im ersehnten Frieden keine Perspektive. Es entzündet sich der Funke der Revolution und mit der Abdankung des Kaisers endet die Jahrhunderte andauernde Herrschaft der Hohenzollern.“
  • „Das älteste Adelsgeschlecht Thüringens leitete über 1100 Jahre die Geschicke seiner Untertanen, stellte für ganze drei Monate mit Günther XXI. sogar einen deutschen König. Kein Fürst regierte nach der Novemberrevolution 1918 länger als der Schwarzburger Günther Viktor. Er dankte als letzter deutscher Herrscher ab. Die Schlösser der Dynastie prägen Thüringen von Norden bis Süden. Sie beherbergen Kostbarkeiten, wie sie sonst nur an großen europäischen Höfen zu finden sind.“ „Schlösser, Schätze, Schönheit – Das Erbe der Schwarzburger“ um 20.45 Uhr im MDR.
  • „Eine legendäre Wittelsbacher-Vergangenheit hat das Schloss Karlsberg bei Homburg. Der Urgroßneffe des Herzogs Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken ist der heutige Herzog von Bayern. Am Abend des 28. Juli 1793 erleuchtete ein riesiges Feuer die östliche Anhöhe bei Homburg/Saar: Französische Revolutionstruppen hatten Schloss Karlsberg in Brand gesetzt – die angeblich größte und modernste Landresidenz ihrer Zeit. Das Schloss stand gerade einmal 25 Jahre, als es dem Erdboden gleichgemacht wurde. Von Schloss Karlsberg ist heute fast nichts mehr zu sehen: nur noch ein paar wenige Ruinen in einem verwunschenen Wald.“ „Karlsberg – Das vergessene Schloss der Wittelsbacher“ um 22.30 Uhr im BR.
  • 1962 schien Ägypten mit deutscher Hilfe Raketen für den Kampf gegen Israel zu entwickeln. Der Mossad hat dies verhindert und die Doku „Der Mossad, die Nazis und die Raketen – Showdown am Nil“ erzählt um 21 Uhr davon auf ARD-alpha.

Mittwoch, 16. Mai

  • Phoenix stellt vor: „Wilhelm der Eroberer“ (20.15 Uhr). „Normandie, 11. Jahrhundert: ‚Wilhelm der Bastard‘ tritt die Nachfolge seines Vaters als Herzog an. Der Film gibt Einblick in das Leben des Abenteurers, der das Mittelalter prägte und die Landkarte Europas umgestaltete. Der Herrscher, der die Normandie einigte, war kühner Ritter und kluger Stratege zugleich.“
  • „Im Mai 2018 feiert Israel den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung – ein Ereignis, das wie kaum ein anderes die Nachkriegszeit über Jahrzehnte geprägt hat.“ Der WDR gedenkt dieses Ereignisses mit der Doku „Israel – Geschichte einer Staatsgründung“ um 22.55 Uhr.

Donnerstag, 17. Mai

  • Die filmische Biografie des Malers „Renoir“ (FRA 2012, Regie: Gilles Bourdos) ist um 23.45 Uhr im RBB zu sehen.

Freitag, 18. Mai

  • In der Reihe „Deutsche Dynastien“ präsentiert um 20.15 Uhr der WDR „Die Hohenzollern“.
  • Zwei Folgen der Reihe „Giganten der Geschichte“ gibt es auf N-TV zu sehen. Um 21.05 Uhr ist es der „Palace of Westminster“ in London, wo das britische Parlament zu Hause ist. Um 22.10 Uhr geht es um „Schottlands Schicksalsburg“ Stirling Castle.

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