TV-Vorschau 28. April – 4. Mai 2018

In der kommenden Woche gibt es ganz viel Karl Marx, sein 200. Geburtstag am 5. Mai rückt näher. Dazu Neues von „Ötzi“, die Menschheitsgeschichte als Dreiteiler und die Geschichte der Sklaverei als Vierteiler. Viel Spaß!

Samstag, 28. April

  • N-TV macht weiter mit den „Giganten der Geschichte“: „Die Pyramiden Ägyptens“ um 20.15 Uhr, „Machu Picchu“, die berühmte verlorene Stadt der Inkas in Peru um 21.05 Uhr, „Die Maya-Pyramide“ um 22.05 Uhr, die Pyramiden von „Teotihuacán“ in Mexiko um 23.05 Uhr und schließlich um 0.10 Uhr „Angkor Wat“ in Kambodscha.
  • Arte blickt auf Karl Marx. Um 20.15 Uhr läuft das Dokudrama „Karl Marx – Der deutsche Prophet“ (BRD 2018, Regie: Christian Twente). „Zum 200. Geburtstag von Karl Marx zeichnet das Doku-Drama ein facettenreiches Porträt des wirkmächtigsten deutschen Denkers der Moderne. Der weltbekannte Schauspieler Mario Adorf verkörpert den ebenso widerspruchsfreudigen wie widersprüchlichen Weltgeist, im Zwiespalt prophetischer Zuversicht und der Angst vor dem Scheitern. Eine spannende filmische Reise durch Leben und Werk.“ — Um 21.45 Uhr stellt sich die Frage nach Karl Marx in der Gegenwart: „Karl Marx und seine Erben“. — Um 22.40 Uhr folgt ein Sprung in die ferne Vergangenheit. „Gary Staab, ein Paläokünstler aus den USA, hat die erste lebensgroße Kopie des mumifizierten Ötzis hergestellt. Seine Arbeit brachte neue Erkenntnisse über den ‚Mann aus dem Eis‘, der über 5.000 Jahre nach seinem Tod in den italienischen Alpen gefunden wurde. Ganz neu sind die Ergebnisse einer DNA-Analyse, nach denen Ötzi genetisch von Inselbewohnern aus Sardinien abstammt.“ „Ötzi und seine Doppelgänger“.

Sonntag, 29. April

  • Um 19.30 Uhr beginnt im ZDF in der Terra X-Reihe „Die Reise der Menschheit. Der erste Teil „Der Aufbruch“ erzählt die Menschheitsgeschichte unter dem Blickwinkel der Migration. „Die Reise der Menschheit beginnt, als es dem Homo sapiens vor etwa 60.000 Jahren gelingt, Afrika zu verlassen und überall auf der Erde heimisch zu werden. Was ihn antrieb, die Welt zu erkunden, ist nicht bekannt. Vielleicht Hunger, Neugier oder die Hoffnung auf ein besseres Leben?“ In einer Woche geht es weiter. — „Alexander und Wilhelm von Humboldt waren herausragende Persönlichkeiten, Forscher und Denker der Aufklärung. Doch warum sind die Brüder Namensgeber des Humboldt Forums in Berlin?“ Die Antwort gibt die Doku „Die Brüder Humboldt und ihr Forum“ um 0.20 Uhr.
  • „Als 1818 Karl Marx in Trier geboren wird, herrscht eine Zeit der Krisen. Die Napoleonischen Kriege sind gerade erst vorüber, eine rapide Klimaverschlechterung durch einen gigantischen Vulkanausbruch sorgt für Hungersnöte und die Kleinstaaterei in Deutschland hemmt die wirtschaftliche Entwicklung. Dagegen setzen die Menschen etwas, was den Südwesten berühmt machen soll: Erfindungskraft.“ Zum 200. Geburtstag von Karl Marx sendet der SWR um 20.15 Uhr die Doku „Die Industrialisierung des Südwestens“.
  • „Die Slawen – Unsere geheimnisvollen Vorfahren“ sind Thema um 22.20 Uhr im MDR.

Montag, 30. April

  • Auf N-TV gibt es wieder zwei Folgen der Reihe „Mega-Projekte der Nazis“. Um 22.10 Uhr „Die Schlacht um Japan“ – die natürlich nichts mit den „Nazis“ zu tun hatte. Ebensowenig wie die „Geheimwaffe im Pazifik“ um 23.05 Uhr. — Um 0.10 Uhr geht es dann wirklich noch um den Nationalsozialismus, nämlich um „Die Rekruten der Waffen-SS“.
  • Karl Marx in der ARD. Um 23.30 Uhr in der Reihe „Geschichte im Ersten“ läuft die Doku „Marx und seine Erben“, die bereits vorgestern auf Arte zu sehen war.
  • Frankfurter Museumsgeschichte gibt es zu (sehr) später Stunde: „Kunst für alle – 200 Jahre Städel Museum Frankfurt“ (HR, 0.45 Uhr). „Der Frankfurter Gewürzhändler und Bankier Johann Friedrich Städel war ein Visionär. Mit seinem Testament von 1815 gründete er die Städel’sche Kulturstiftung als weltweit erste Bürgerstiftung in Sachen Kunst.“

Dienstag, 1. Mai – Feiertag

  • Arte zeigt die vierteilige Doku „Menschenhandel – Eine kurze Geschichte der Sklaverei“. Der Mensch war in der Menschheitsgeschichte immer auch eine Ware. Teil 1 „476–1375: Jenseits der Wüste“ um 20.15 Uhr. Teil 2 „1375–1620: für alles Gold der Welt“ um 21.05 Uhr. Teil 3 „1620–1789: der Zucker und die Aufstände“ um 22 Uhr und um 22.55 Uhr Teil 4 „1789–1888: letztes Kapitel der Sklaverei?“.
  • Um 23.05 Uhr begibt sich N-TV auf die „Spuren der Vergangenheit – Der Vietnam-Krieg“. „20 Jahre unerbittliche Kämpfe und 15 Millionen Tonnen abgeworfene Bomben machen den Vietnamkrieg zu einem der verheerendsten Kriege des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Dokumentation sucht mehr als 40 Jahre nach dem ‚Dirty War‘ nach neuen Spuren und Hinweisen. Feldforschung und computergenerierte Rekonstruktionen werfen ein neues Licht auf den militärischen Konflikt und die wieder aufgebaute Republik Vietnam.“

Mittwoch, 2. Mai

  • Das Doku-Drama „Karl Marx – der deutsche Prophet“ (BRD 2018, Regie: Christian Twente) mit Mario Adorf in der Hauptrolle läuft im ZDF um 20.15 Uhr (zuvor bereits am Samstag auf Arte).
  • „Die Spur der Ahnen“ führt den Schauspieler Winfried Glatzeder zurück zu seiner Familiengeschichte. „Die geheimnisvolle Karriere meines Großvaters“, der sich innerhalb kürzester Zeit nach Kriegsende vom Millionär zum DDR-Funktionär wandelte, soll ergründet werden (MDR, 21.15 Uhr).
  • Das Thema der Woche auch heute auf Arte: „Fetisch Karl Marx“. Es stellt sich die Frage: „Können wir heute mit Hilfe von Karl Marx unsere komplexe und komplizierte Welt erkennen? Und gar verändern? Die Entmystifizierung eines Denkmals zu seinem 200. Geburtstag am 5. Mai 2018.“
  • Um 23.25 Uhr sind „Marx und seine Erben“ im WDR zu sehen.

Donnerstag, 3. Mai

  • „Hessen zwischen Krieg und Frieden – Frühjahr 1945“. „Vor gut 70 Jahren rückt die US-Armee vom Südwesten her auf das heutige Hessen vor. Es dauert etwa zwei Wochen, bis das Gebiet von der Nazi-Herrschaft befreit ist. Es sind dramatische Tage. Wenn die deutschen Truppen auch in vielen Städten wie Darmstadt, Frankfurt oder Wiesbaden kaum noch Widerstand leisten, gibt es doch Bürgermeister und Nazifunktionäre, die sinnlosen Durchhalteparolen folgen und Blutvergießen und Angriff in Kauf nehmen. In Limburg und Fulda, in Kassel und Offenbach werden Brücken gesprengt, Straßen zerstört – aber das kann den Vormarsch der Amerikaner nicht mehr aufhalten. Zeitzeugen erinnern sich an die letzten Kriegstage und die ersten Begegnungen mit dem Feind, wie aus Angst Neugier wurde.“ (HR, 23.15 Uhr).

Freitag, 4. Mai

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