TV-Vorschau 17. – 23. Februar 2018

In der kommenden Woche erwartet Sie historische Einblicke in Heldensagen der Antike und des Mittelalters, mehrere Beiträge zur Weißen Rose und Sophie Scholl, die Geschichte der Renaissance und des Verbrechens im Ruhrgebiet. Und natürlich noch viel mehr. Viel Spaß bei der Auswahl.

Samstag, 17. Februar

  • „Apokalypse – Der Zweite Weltkrieg“ ist eine sechsteilige Doku, die heute auf N-TV zu sehen ist: 20.15 Uhr, 21.05 Uhr, 22.05 Uhr, 23.05 Uhr, 0.10 Uhr und 1.05 Uhr.
  • Arte untersucht unter dem modernen Begriff „Superhelden“ den historischen Kern von antiken und mittelalterlichen Heldensagen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute. Um 20.15 Uhr geht es los mit „Odysseus“, gefolgt von „Beowulf“ um 21.05 Uhr und „Parzival und der Gral“ um 22 Uhr. Achtung: Auch morgen und an den beiden folgenden Sonntagen im ZDF!
  • Vor 75 Jahren wurden die Geschwister Scholl verhaftet. Zur Erinnerung daran sendet Tagesschau 24 den Film „Sophie Scholl – Allen Gewalten zum Trotz“ über das Leben und Sterben von Sophie Scholl mit neuen Interviews von Zeitzeugen (20.15 Uhr; auch am Mittwoch im BR.). — Um 21.17 Uhr geht es weiter mit der Doku „Die Widerständigen ‚also machen wir das weiter…‘“. — Um 22.40 Uhr heißt es „Meine Flucht 1945 – Norddeutsche erinnern sich“. „Ein großer Treck – die große Flucht in den Westen. 70 Jahre ist das jetzt her, schon einmal war Norddeutschland Ziel für Tausende von Flüchtlingen. Kati Grünig und Manfred Uhlig dokumentieren viele ergreifende Fluchtgeschichten.“
  • ARD-alpha erzählt die Geschichte von der Alliierten Invasion auf Sizilien und dem Täuschungsmanöver, mit dem die deutsche Abwehr ausgetrickst wurde: „Der Spion, der Hitler reinlegte“ (20.15 Uhr).

Sonntag, 18. Februar

Montag, 19. Februar

  • Auf N-TV laufen heute wieder zwei Folgen der Reihe „Mega-Projekte der Nazis“. Um 22.10 Uhr „Raketen-Basis“ und um 23.05 Uhr „Super-Panzer“.

Dienstag, 20. Februar

Mittwoch, 21. Februar

  • 3sat beleuchtet um 20.15 Uhr eine „Zeitenwende – Die Renaissance“. „Die Renaissance löst im 14. Jahrhundert eine wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische, gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Entwicklung aus, die einzigartig in der Geschichte ist. Sie schafft einen neuen Typus Mensch, der nicht mehr nur glauben will, sondern den Dingen ‚auf den Grund‘ geht und der sich selbst als ein ‚göttliches Wesen‘ begreift. Die Dokumentation fahndet nach den Faktoren wie die Zerstörung Konstantinopels oder die Pest.“ — Um 21.45 Uhr folgt aus der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“ der passende Beitrag über „Mantua, Italien – Die ideale Stadt der Renaissance“.
  • Um Familienforschung geht es heute im MDR. Um 20.15 Uhr stellt sich die Frage „Wer ist mein Vater? Tabuthema ‚Russenkinder‘“. „ ‚Russenbalg‘ – so wurde Jürgen Schubert als Kind gehänselt. “Unehelich geboren, Russenkind, das war damals eine Schande”, erinnert sich der 71-Jährige heute. Er kam 1946 im niederschlesischen Glatz zur Welt. Welches Verhältnis seine Mutter zu dem russischen Soldaten hatte, der sein Vater ist, das hat er nie erfahren. Nicht einmal den Namen kennt er. Die Frage nach seiner Herkunft beschäftigt Jürgen Schubert seit Jahrzehnten.“ — Um 21.15 Uhr heißt die heutige Folge der Reihe „Die Spur der Ahnen“ „Mein Onkel, der Nazi-Kommissar“. „Den Onkel hat Leopold Jetzinger noch genau vor Augen: Markante Gestalt, durchdringender Blick, geheimnisumwitterter Beruf. Kriminalpolizist in Dessau ist er gewesen und dann 1942 plötzlich in Paris. Bei Kriegsende taucht er unter, nimmt den Mädchennamen seiner Mutter an. Was hat er sich in der NS-Zeit zuschulden kommen lassen, dass er sich nun verstecken muss?“
  • In der Reihe „Unsere Geschichte“ ist um 21 Uhr wieder ein Hausbesuch im NDR angesagt. Diesmal geht es in „Die Residenzstadt Celle“.
  • „Sophie Scholl – Allen Gewalten zum Trotz…“ ist ein Dokumentarfilm über die Widerstandskämpferin, der um 22.45 Uhr im BR zu sehen ist (lief am Samstag bereits auf Tagesschau 24).

Donnerstag, 22. Februar

Freitag, 23. Februar

  • Zurück in die 60er Jahre ins Ruhrgebiet führt die Doku „ Schwarze Kohle, rotes Licht – Kriminalgeschichten aus dem Revier“, die der WDR um 20.15 Uhr zeigt. „Zum ersten Mal erzählt der Film die Geschichte der Halb- und Unterwelt des größten Ballungsraums der Bundesrepublik aus der Perspektive unmittelbar Beteiligter. Anhand der exemplarischen Lebensgeschichten von Revieroriginalen, Polizeibeamten, Bordellbesitzern oder einer umtriebigen Geschäftsfrau geht der Film auf eine collageartige Reise durch drei Jahrzehnte Kriminalgeschichte entlang der Emscher von Duisburg nach Dortmund.“

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