TV-Vorschau 27. Januar – 2. Februar 2018

Der Erste Weltkrieg, dessen Ende sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt, die Römer am Rhein und die Anfänge des alpinen Skisports sind Themen der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Hinzu kommen Dokus über die Shoah und über die Schlacht von Stalingrad, die vor 75 Jahren ihr Ende fand.

Samstag, 27. Januar

Sonntag, 28. Januar

  • Das ZDF beleuchtet die Geschichte der spanischen Monarie in der Doku „Spaniens Krone“ der Reihe ZDF-History um 23.30 Uhr.

Montag, 29. Januar

  • Skifahren in den Bergen, Skiurlaub in den Alpen – heute Alltag. Die Wenigstens wissen, dass erst im späten 19. Jahrhundert der alpine Skilauf erfunden wurde. „Der Film „Der Arlberg – Wiege des alpinen Skilaufs“ ist eine Tour d’Horizon durch die Geschichte des alpinen Skilaufs am Arlberg. Der Bau der Arlbergbahn hatte das Gebiet, das bis dahin ausschließlich von Viehzucht und Milchwirtschaft gelebt hatte, für den Tourismus erschlossen, und schon bald kamen nicht nur Sommerfrischler, sondern auch die ersten Skifahrer in die Berge. In St. Anton entstand die erste Skischule der Region.“ (3sat, 20.15 Uhr).
  • N-TV präsentiert zwei weitere „Giganten der Geschichte“. Um 22.10 Uhr „Die Maya-Pyramide“ und um 23.05 Uhr „Die Pyramiden Ägyptens“. Um 0.10 Uhr folgt ein weiterer Beitrag der Reihe „Geheimwaffe auf See“. Diesmal geht es um „Schiffe aus Holz“. „Aus heutiger Sicht wirken hölzerne Kriegsschiffe langsam und ineffektiv. Die Dokumentation führt vor Augen, wie diese Bauweise historische Schlachten beeinflusst hat und enthüllt ihre anspruchsvolle Kriegsmaschinerie, die sich ständig an neue Technologien anpasst. Anhand verschiedener historischer Momente wird die Rolle der alten Kampfschiffe in der Kriegsführung bis ins 20. Jahrhundert thematisiert.“
  • Der „Todeszug in die Freiheit“ war ein „KZ-Transport in den letzten Kriegstagen im Frühjahr 1945 vom KZ-Außenlager Leitmeritz, dem größten Außenlager des KZ Flossenbürg, in Richtung des KZ Mauthausen, dem größten deutschen Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Gebiet Österreichs. Unter deutscher Besatzung lief die Route für den Transport durch das damalige Protektorat Böhmen und Mähren. Um eine Befreiung der Konzentrationslager durch die heranrückenden Alliierten zu verhindern, fanden solche von der SS organisierten und bewachten Gefangenentransporte zu der Zeit überall statt – auch auf dem Gebiet des Deutschen Reiches. Doch anders als dort unternimmt die tschechische Bevölkerung alles, um so viele Menschen wie möglich aus dem Todestransport zu befreien oder sie durch Versorgung mit Nahrung und Medikamenten zu retten.“ (ARD, 23.55 Uhr).

Dienstag, 30. Januar

  • N-TV sendet aus der Reihe „Mega-Projekte der Nazis“ um 20.15 Uhr den Beitrag „Hitlers Adlerhorst“ und um 21.05 Uhr „Hitlers U-Boote“.
  • In der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ präsentiert RBB heute um 20.15 Uhr den „Flughafen Rangsdorf – Ein Flugplatz der Geschichte“. „Vom Flughafen Rangsdorf, südlich von Berlin, startete Stauffenberg am 20. Juli 1944 morgens in geheimer Mission. Die Bombe hatte er im Gepäck. Hier landete er am Nachmittag wieder – und verkündete: “Meine Herren, Hitler ist tot”. Es ist eine jener geheimnisvollen Geschichten vom Flughafen Rangsdorf.“ — Um 21 Uhr geht es weiter mit „Nacht über Deutschland – Hitler – Die ersten 100 Tage“. „30. Januar 1933-Hitler wird Reichskanzler. Keinen Monat später, am 27. Februar, brennt der Reichstag. Hitler nutzt die Gelegenheit, den Aufbau seines Macht- und Terrorapparates zu forcieren. Die Dokumentation erzählt vom rasanten, erschreckenden und dennoch nicht unaufhaltsamen Weg Deutschlands in die Diktatur, von Hitlers ersten hundert Tagen bis hin zum 10. Mai, dem Tag der Bücherverbrennung.“
  • Die MDR-Doku „Bad Elster – Vom Walddorf zum Weltbad“ erzählt die Geschichte „eines der traditionsreichsten Kurbäder Deutschlands: Königliche Jagdresidenz und Staatsbad, frühe Hochburg der Nazis, Lazarettstadt in beiden Weltkriegen. Und zu DDR-Zeiten empfing das Bad der Werktätigen immer auch Devisengäste aus Dänemark und Finnland.“ (20.15 Uhr) — Im Anschluss läuft wieder die „MDR Zeitreise“ um 21.15 Uhr.
  • Aus Anlass des „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ (27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz), sendet Arte heute eine Reihe von Beiträgen über die Shoah und ihre Opfer. Unter anderem um 22.30 Uhr die Doku „Auschwitz. Das Projekt.“ „Das KZ ‚Auschwitz‘ war ein riesiger Komplex mit unterschiedlichsten Einrichtungen, verteilt über eine Fläche von über 40 Quadratkilometern. Hier erkennt man alle Elemente der nationalsozialistischen Bevölkerungs- und Rassenpolitik, Konzentrations- und Vernichtungspolitik, Industriepolitik und Forschungspolitik – kurz, sämtlicher politischer Strategien des NS-Staates.“
  • Auch das 3sat-Programm“ befasst sich mit diesem Thema. Um 21.40 Uhr geht es um „Die letzten Zeugen, Leben nach der Shoah“. Und um 22.40 Uhr heißt es „Vergesst uns nicht, erzählt es weiter“.

Mittwoch, 31. Januar

  • 75 Jahre ist es her, dass die deutsche Armee in Stalingrad kapitulierte. Grund für einen Themenabend auf ARD-alpha. Um 20.15 Uhr geht es los mit der Doku „Stalingrad/Wolgograd – Begegnungen in der Schicksalsstadt“. Rund 250.000 deutsche Soldaten kämpften in Stalingrad, 123.000 gerieten in sowjetische Kriegsgefangenschaft, 5.000 kehrten später nach Deutschland zurück. Einer von ihnen besuchte im Alter von 89 Jahren noch einmal die Stadt, die jetzt Wolgograd heißt. — Um 21 Uhr folgt ein Porträt des deutschen Oberbefehlshabers „Generalfeldmarschall Paulus – Der Verlierer von Stalingrad und die DDR“. — Um 22.45 Uhr folgt noch der Beitrag „Aus dem Rahmen – 650 Jahre Österreichische Nationalbibliothek“.
  • In der Reihe „Unsere Geschichte“ zeigt der NDR um 21 Uhr den Beitrag „Mythos Trümmerfrau“. „Die investigative Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit, beleuchtet verdrängte Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte neu und räumt mit Mythen und Legenden auf.“
  • „Am 3. März 1946 kommt Manfred Flügge in einem dänischen Flüchtlingslager zur Welt. ‚Ein Sonntagsjunge‘ notiert Mutter Elisabeth in ihr Tagebuch, ‚2800 Gramm, blonde Haare und blaue Augen‘. Genau neun Monate zuvor, im Juni 1945, finden sich in Mutters Tagebuch zwei ominöse Kreuze. Sonst nichts. […] Zusammen mit seinem Bruder Jürgen macht sich der heute 71Jährige auf die Spur der Ahnen: Er möchte wissen, wie sein Vater gelebt hat und warum er ihn nie kennenlernen konnte. Er möchte endlich ein Foto seines Vaters in Händen halten und ihm wenigstens so einmal in die Augen blicken können.“ Dieses Schicksal der ersten Nachkriegstage erzählt die neue Folge der Reihe „Die Spur der Ahnen“: „Vatersuche – Mutter und der Maschinist?“ im MDR um 21.15 Uhr.
  • „März, 2013: Im Keller des Münchner Auktionshauses Neumeister wird ein sensationeller Fund gemacht: 44 Versteigerungskataloge von 1936 bis 1944. Es sind die persönlichen Exemplare des Auktionators Adolf Weinmüller. Katrin Stoll, die Inhaberin des Auktionshauses Neumeister, will 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit Hilfe der Unterlagen Licht in das System Kunstraub bringen.“ „Unter dem Hammer der Nazis – Die geheimen Akten des Adolf W.“ (Arte, 21.40 Uhr).

Donnerstag, 1. Februar

  • „Der Rennfahrer Manfred von Brauchitsch – Silberpfeil und Friedenskämpfer“ war eine schillernde Persönlichkeit. „Von Brauchitsch – aus reinstem schlesischem Adelsgeschlecht – war einer der tollkühnsten Rennfahrer im Werksteam von Mercedes-Benz. Von 1948 bis 1950 war er der erste Präsident des Automobilclubs Deutschlands. Er ging nach Argentinien, kehrte zurück. […] Im Westen kämpfte er für die ‚Einheit und Freiheit im deutschen Sport‘. Wegen des Verdachts auf Hochverrat wird von Brauchitsch verhaftet, kommt unter mysteriösen Umständen wieder frei und flieht in die DDR. Dort macht er Karriere als Sportfunktionär.“ (MDR, 23.05 Uhr). — „Ohne Kampf kein Sieg“ ist eine vierteilige Serie des DDR-Fernsehens aus dem Jahr 1966, die aus Anlass des 15. Todestags von Manfred von Brauchitsch ausgestrahlt wird. Teil 1 um 23.35 Uhr. „Bewegtes Leben in bewegter Zeit: Rennfahrerlegende Manfred von Brauchitsch, Aushängeschild der deutschen Automobilindustrie, steht beim Machtantritt Hitlers auf dem Höhepunkt seiner sportlichen Karriere.“ Der zweite Teil folgt in einer Woche.

Freitag, 2. Februar

  • Der „Todeszug in die Freiheit“ war ein „KZ-Transport in den letzten Kriegstagen im Frühjahr 1945 vom KZ-Außenlager Leitmeritz, dem größten Außenlager des KZ Flossenbürg, in Richtung des KZ Mauthausen, dem größten deutschen Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Gebiet Österreichs. Unter deutscher Besatzung lief die Route für den Transport durch das damalige Protektorat Böhmen und Mähren. Doch die tschechische Bevölkerung unternimmt alles, um so viele Menschen wie möglich aus dem Todestransport zu befreien. Einzigartig ist das Filmmaterial, mit dem die Tschechen damals das Geschehen dokumentiert haben.“ (Tagesschau 24, 21.17 Uhr; Wiederholung der ARD-Doku vom Montag).

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