TV-Vorschau 13. – 19. Januar 2018

In dieser Woche gibt es viele biografische Dokus und einen filmische Biografie. Dazu ein bunter Mix aus Archäologie, NS-Geschichte und einigen Geheimnisvollen Orten.

Samstag, 13. Januar

  • „Hitler und die Kinder vom Obersalzberg“ ist Thema einer Doku auf Tagesschau 24 um 20.15 Uhr. „Sie waren damals noch Kinder oder Jugendliche und lebten mit ihren Familien in der Nähe des Obersalzbergs – dort wo Hitlers Sommerresidenz lag, der Berghof. Heute, Jahrzehnte später, berichten diese Zeitzeugen – manche das erste Mal vor einer TV-Kamera – über die für sie sorgenfreien Jahre am Obersalzberg, über die Besuche und Erlebnisse am Berghof.“ — Um 21.02 Uhr folgt „Leben auf dem Obersalzberg“.
  • „Geschichte Mitteldeutschlands“ stellt zwei Frauen aus deutschen Diktaturen in Porträts vor. Um 20.15 Uhr steht „Leni Riefenstahl“ im Blickpunkt. „Leni Riefenstahl ist die gefeierte Filmregisseurin im Dritten Reich. Ein Weltstar. Für Adolf Hitler erschafft sie Bilder einer Herrenrasse, Bilder eines Erlösers, der seinem gigantischen Reich Heil bringen wird.Ihrer Karriere opfert sie alles, auch ihre Moral. In der Nachkriegszeit wird sie von ihren Kollegen und alten Freunden gemieden. [„…“] Andere erfolgreiche Nazi-Filmkünstler wie Heinz Rühmann oder Veit Harlan fassen nach 1945 rasch wieder Fuß. Doch Riefenstahl wird die Ausgestoßene der Bundesrepublik. Ist sie der Sündenbock, der stellvertretend für die Deutschen Verantwortung übernehmen soll?“ — Eine Doku über „Margot Honecker“ folgt um 21 Uhr (alles auf Phoenix).
  • ARD-alpha beschäftigt sich um 20.15 Uhr mit „Frankreich und seine deutschen Kriegsgefangenen“: „Schuften für den Erzfeind“.
  • Geschichtssamstag auf N-TV. Um 21.05 Uhr erfahren wir „Die wahre Geschichte – Inglorious Bastards“; „die wahre Geschichte hinter Castellaris ‚Inglorious Bastards‘ und Tarantinos späterer Interpretation. Der Jude Fred Mayer wird 1945 als Agent des US-Auslandgeheimdienstes auf eine gefährliche Mission geschickt. Er und sein Kamerad Hans Wijnberg erzählen von der Enttarnung, tagelanger Folter und dem erlösenden Moment, als die US-Armee vor den Toren der Stadt steht.“ — Um 22.05 Uhr folgt „Nazis im Exil – Der Nahe Osten“. — Um 23.05 Uhr heißt es „Deutschland 1945 – Von Frieden keine Spur“. — Um 0.10 Uhr folgt schließlich „Die Besatzer – Paris und die Nazi-Zeit“.

Sonntag, 14. Januar

  • Im ZDF deckt die Terra X-Reihe um 19.30 Uhr „Darwins Geheimnis – Die entführten Kinder der Beagle“ auf. „Der Film erzählt eine kaum bekannte Episode aus dem Leben des berühmten Naturforschers Charles Darwin, in deren Zentrum vier entführte jugendliche Feuerland-Indianer stehen.“ — ZDF-History erzählt um 23.30 Uhr „Das Geheimnis der Wikinger“. Die Doku „rekonstruiert die Details eines unvergleichlichen Raubzuges und zeigt zugleich die andere Seite der ‚Barbaren aus dem Norden‘: die Wikinger als sagenhafte Seefahrer, kühne Entdecker und geschickte Kolonisten nicht nur in Europa.“
  • Die Weihnachtszeit und er Jahreswechsel liegen hinter uns, der Karneval ist bereits gestartet. Der SWR blickt um 20.15 Uhr auf die „Fastnacht im Südwesten – Ein Jahrhundert zwischen Bütt und Brauch“.
  • „Die Klasse – Berlin ‘61“ läuft um 22.25 Uhr auf RBB. „Am letzten Schultag im Juli 1961 haben die Schüler der Kepler-Schule in Berlin Neukölln ihre schriftlichen Abiturprüfungen hinter sich. Im September nach den Sommerferien sollen sie mündlich geprüft werden. Wie in jedem Jahr verabschieden sich die Schülerinnen und Schüler: “Bis nach den Ferien.” Fünf Jahre lang waren sie zusammen zur Schule gegangen und Freunde geworden. Sie waren etwas Besonderes, die erste “Ostklasse” an einer West-Berliner Schule. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe. Am 13. August ist die Grenze zu und den Abiturienten der Kepler-Schule aus dem Ostteil Berlins der Schulweg verschlossen.“ — Und um 23.55 Uhr geht es um „Schauprozesse – Genossen vor Gericht“ in der Frühzeit der DDR.

Montag, 15. Januar

  • „Hermann Göring war nicht der erste und nicht der letzte Potentat, der seine Spuren in der Schorfheide hinterließ, aber er war der skrupelloseste und ganz sicher der größenwahnsinnigste von allen. Zum ersten Mal wird die Geschichte Carinhalls mit exzellentem Archivmaterial, spannenden Neudrehs, Erinnerungen von Zeitzeugen und Statements von Experten in dieser Art umfassend filmisch erzählt.“ „Görings – Die Schorfheide“ (Phoenix, 20.15 Uhr). — Und im Anschluss „Görings Ministerium – Geschichte einer deutschen Machtzentrale“ (21 Uhr).
  • Auf N-TV gehen die „Giganten der Geschichte“ weiter. Um 22.10 Uhr mit einem Beitrag über „Die Chinesische Mauer“ und um 23.10 Uhr steht „Der Kölner Dom“ im Mittelpunkt. — „Bereits im 18. Jahrhundert baute der US-Amerikaner David Bushnell die ‚Turtle‘: Das erste U-Boot. Damit setzte er den Startpunkt für eine Neuausrichtung der Kriegsführung. Die Dokumentation ‚Geheimwaffe auf See – Das erste U-Boot‘ erzählt die Geschichte eines Wettrüstens unter Wasser und vergessener historischer Momente.“ (0.10 Uhr).

Dienstag, 16. Januar

Mittwoch, 17. Januar

  • April 1945. Das Kriegsende steht unmittelbar bevor, die Rote Armee wird in den nächsten Stunden im sächsischen Großenhain einmarschieren. Da kommt es zu einer Tragödie als der überzeugte Nationalsozialist Joachim Römer sich selbst und seine ganze Familie – fünf Kinder, seine Frau, seine Schwiegermutter und seine Sekretärin – erschießt. 70 Jahre später geht sein Großneffe der Frage nach, was diesen Mann zu dieser Wahnsinnstat getrieben hat. Die Doku „Vom Vater erschossen – Ein Familiendrama 1945“ aus der Reihe „Die Spur der Ahnen“ begleitet ihn dabei (MDR, 21.15 Uhr).
  • Vor 99 Jahren wurde sie von Rechtsradikalen erschossen: „Rosa Luxemburg“. Der biografische Spielfilm von Margarethe von Trotta (BRD 1986) läuft im RBB um 23 Uhr.

Donnerstag, 18. Januar

Heute leider eine Fehlanzeige.

Freitag, 19. Januar

  • Um 21.45 Uhr lüftet Phoenix „Das Geheimnis der Eiszeitjäger“. „Eine Welt, beherrscht von riesigen Gletschern und umherziehenden Rentierherden: Deutschland im Norden vor knapp 12 000 Jahren. Das ganze nördliche Europa ist fest im Griff der letzten Eiszeit, massive Eisschollen aus Skandinavien breiten sich bis zur Elbe aus. In dieser kargen und unwirtlichen Welt überleben nur die, die es schaffen, mit dem Wenigen, was der Boden hergibt, zu überleben. Lange Zeit hielt es die Wissenschaft für unmöglich, dass Menschen hier existieren konnten. Bis ein Mann kam und alle bisherigen Forschungsergebnisse auf den Kopf stellte: Alfred Rust, arbeitsloser Elektriker aus Hamburg, sollte mit seinen Funden im Ahrensburger Tunneltal 1933 unser Wissen revolutionieren. Nach einer entbehrungsreichen Lehrzeit, die den Autodidakten nach Syrien, in die Türkei und bis an den Rand des Todes führte, gelang es ihm, in dem Landstrich nordöstlich von Hamburg Relikte aus der Eiszeit auszugraben, die eindeutig von Menschen stammen. Es sind die Hinterlassenschaften einer damals noch unbekannten Jägerkultur. Eine Sensation, die kaum einer für möglich hielt. Doch woher kamen die urzeitlichen Jäger?“

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