TV-Vorschau 2. – 8. Dezember 2017

Wir lernen in den Geschichtssendungen der neuen Woche die Anfänge der Menschheitsgeschichte ebenso kennen wie die Anfänge der Eisenbahn in England. Die Geschichte Finnlands wird vorgestellt und am Ende der Woche beginnt schließlich die fünfteilige Doku-Reihe über die Geschichte der Juden, die in der kommenden Woche weitergeführt wird.

Samstag, 2. Dezember

  • ARD-alpha beschäftigt sich weiterhin mit Biografien von Naturwissenschaftlern. Um 21.15 Uhr beginnt eine dreiteilige Reihe über „Joseph von Fraunhofer – Dunkle Linien im Sonnenlicht“. „Vor 225 Jahren, am 6. März 1787, wurde Joseph Fraunhofer geboren, einer der bedeutendsten deutschen Naturwissenschaftler und Namensgeber der renommierten Fraunhofer-Gesellschaft. Selbstentwickelte optische Instrumente ermöglichten es dem genialen Optiker und Physiker, grundlegende Forschungsarbeiten im Bereich von Licht und Optik durchzuführen, die bis in die Gegenwart die Grundlage für die moderne Astronomie darstellen.“ Titel des ersten Beitrags ist „Waise und Wunderkind“. — Um 21.45 Uhr schließt sich ein weiterer Dreiteiler über den Azrt und Forscher „Alois Alzheimer – Verloren im Vergessen“ an. Der Titel der ersten Folge lautet „Lehrjahre“. „Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden an der Alzheimer-Krankheit. Zunächst verlieren sie langsam ihr Gedächtnis, später sogar ihre Identität. Der Begriff Alzheimer ist heute in aller Munde. Er ist zum geflügelten Wort für Vergesslichkeit geworden. Weitgehend unbekannt dagegen ist der Mensch Alois Alzheimer, der diese Krankheit vor über hundert Jahren entdeckt hat. Der erste Teil der Serie ‚Alois Alzheimer – Verloren im Vergessen‘ beschäftigt sich mit der Jugend und der Ausbildung Alois Alzheimers und erzählt, wie er seine große Liebe findet und wieder verliert. 1888 wird Alois Alzheimer Assistenzarzt an der ‚Städtischen Anstalt für Irre und Epileptische‘ in Frankfurt am Main. Hier wird er der Patientin Auguste Deter begegnen, die ihn berühmt und seinen Namen unsterblich machen wird.“
  • In einer fünfteiligen Reihe spürt Arte den Ursprüngen der Menschheit nach. Die Doku-Reihe „Einer von uns: Der Homo sapiens“ beginnt um 20.15 Uhr mit dem Beitrag „Die afrikanische Wiege“. Teil 2 „Asien: Die große Reise“ folgt um 21.10 Uhr (die restlichen drei Folgen laufen in einer Woche). — Um 22.05 Uhr geht die Doku „Aids – Erbe der Kolonialzeit“ der Geschichte dieser Seuche nach.
  • In der Reihe „Rätselhafte Mumien“ sendet N-TV um 22.05 Uhr den Beitrag „Das Menschenopfer“. „Auf dem Gipfel eines argentinischen Vulkans wird eine erstaunlich gut erhaltene Mumie entdeckt. Es handelt sich um ein 14 jähriges Mädchen. Warum musste sie sterben? Wer begrub sie auf einem Vulkan? Je mehr Details über die alte Zivilisation der Inka ans Licht treten, desto offenkundiger wird das tragische Leben des Mädchens.“ — Um 23.05 Uhr folgt „Der reiche Legionär“. „Der Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 vor Christus gilt als eine der größten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit. Tausende kamen ums Leben und wurden unter riesigen Bergen von Asche begraben – auch die römischen Städte Pompeji und Herculaneum. 1982 fanden Archäologen bei Ausgrabungen am Strand 300 Skelette. Bei einem lagen mehrere Waffen und ein Beutel voller Gold- und Silbermünzen. Wer war der Mann?“

Sonntag, 3. Dezember

  • „Das Berliner Olympiastadion“ gehört auch in die Reihe „Geheimnisvolle Orte“, die Tagesschau 24 um 20.15 Uhr vorstellt: „Von Hitlers Arena zur Spionagezentrale“.
  • Die Doku „Die Luftbrücke“ erzählt auf Phoenix um 20.15 Uhr von wenig bekannten Ereignissen rund um die Berlinblockade und die Versorgung der Stadt aus der Luft im frühen Kalten Krieg. „ Im Mittelpunkt stehen die bewegenden Erfahrungen und Erinnerungen von Menschen, deren Schicksal damals entscheidend geprägt wurde – sie sind die Hauptpersonen: frierende, hungernde und doch hoffende Zivilisten, politische Akteure und Propagandisten auf beiden Seiten, Piloten im Dauereinsatz, unermüdliche Ladearbeiter, Schmuggler und Blockadebrecher. Alle gerieten in den Strudel der Ereignisse, erlebten Begegnungen, die bis heute ihr Leben bestimmen.“

Montag, 4. Dezember

  • Die Anfänge der Eisenbahn in der dreiteiligen Doku auf Phoenix „Revolution auf Schienen“. Teil 1 „England im Eisenbahnfieber“ um 20.15 Uhr: „Pferdekutschen und Kanalboote konnten kurz nach Beginn der Industriellen Revolution den Bedarf nicht mehr decken – mehr und mehr Waren mussten von einem Ort der Welt zum nächsten transportiert werden. Es war Zeit für eine Revolution des Transportwesens – und George Stephenson war der Mann, der diese Revolution auslösen sollte.“ – Teil 2 „Die Könige der Eisenbahn“ um 21 Uhr. Der dritte Teil folgt morgen.
  • N-TV stellt zwei „Giganten der Geschichte“ vor. Um 22.10 Uhr „Tutanchamuns Grab“ und um 23.05 Uhr „Die Sphinx“.
  • „Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland etwa 1.200 Spielfilme hergestellt. Rund 300 dieser Filme wurden nach dem Krieg von den Alliierten verboten. Die Dokumentation „Verbotene Filme – Das Erbe des Nazi-Kinos“ widmet sich dem schwierigen Umgang mit dem Erbe des Nazi-Kinos. Über 40 sogenannte Vorbehaltsfilme sind bis heute nur unter Auflagen zugänglich. Eine Suche nach ihrer Geschichte, ihrem Publikum und ihrer Wirkung heute in Deutschland wie im Ausland.“ (Arte, 22.30 Uhr). — Im Anschluss (23.35 Uhr) läuft einer dieser Vorbehaltsfilme: „Kolberg“ (Deutschland 1944, Regie: Veit Harlan). „Der NS-Propagandafilm entstand 1943/44 unter der Regie von Veit Harlan. Propagandaminister Joseph Goebbels ordnete ihn als Instrument der ‚geistigen Kriegsführung‘ an. Die Handlung spielt 1806, als Napoleons Truppen Deutschland besetzt hatten. Angeführt von einer Bürgerwehr leistet die preußische Festung Kolberg erfolgreich Widerstand in einer ausweglos erscheinenden Situation.“ Die Botschaft angesichts der zunehmend in die Defensive gedrängten deutschen Wehrmacht ist eindeutig. Vorneweg läuft eine kurze Einführung „Propaganda in Agfacolor“ (23.25 Uhr).

Dienstag, 5. Dezember

  • Um 20.15 Uhr zeigt Phoenix den dritten Teil der Doku-Reihe „Revolution auf Schienen“ mit dem Titel „Exportschlager Eisenbahn“.
  • Die Herrnhuter Brüder-Gemeine ist eine evangelischen Freikirche, die im 18. Jahrhundert unter der Leitung von Graf von Zinzendorf errichtet wurde. „Im Herrnhuter Sternenglanz“ stellt diese Gemeinde vor (MDR, 20.15 Uhr). — Danach wieder die „MDR Zeitreise“ um 21.15 Uhr.
  • „Die legendäre und schneesichere Region um „Die Schneekoppe“ im Riesengebirge ist das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen in Polen und Tschechien. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg avancierte die Region zum Ferienparadies der Berliner. Die damalige Zuganbindung war sensationell: Frühstück in Berlin – Kaffee auf der Schneekoppe.“ Aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ (RBB, 20.15 Uhr).
  • „Am 6. Dezember 2017 feiert Finnland den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Doch über das Land im hohen Norden ist wenig bekannt: Welche Ereignisse prägten seine Geschichte, durch welche Prüfungen ging es auf dem Weg zur Unabhängigkeit, und welche Werte bestimmen seine Identität? Die Doku zeichnet das Porträt der jungen finnischen Republik.“ „Finnland – Geschichte eines unabhängigen Landes“ (Arte, 22.10 Uhr).
  • Wieder stellt ARD-alpha die Frage: „Was macht die Zeit, wenn sie vergeht?“ Um 23.30 Uhr thematisiert der vierte Teil der Reihe „Von Stonehenge bis zur Ewigkeit: Eine kurze Kalender-Chronik“.

Mittwoch, 6. Dezember

  • Frosta ist ein bekannter Hersteller von Tiefkühlfertigprodukten. Angefangen hat es aber mit Fischfang in der Nordsee, wie die Doku „Frosta: Vom Fischdampfer zum Fertiggericht“ aus der NDR-Reihe „Unsere Geschichte – Made in Norddeutschland“ um 21 Uhr zeigt.
  • Das Schicksal elternloser Kinder unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs schildert das Drama „Wolfskinder“ (BRD 2013, Regie: Rick Ostermann) um 22.35 Uhr auf Arte. „1947 – der Krieg ist vorbei, doch in den ostpreußischen Gebieten, die von der sowjetischen Großmacht besetzt sind, kämpfen die Menschen weiter um ihr Überleben. Die im Sterben liegende Mutter von Hans (Levin Liam) und Fritz (Patrick Lorenczat) will wenigstens deren Leben retten und schickt sie auf den Weg nach Litauen …“

Donnerstag, 7. Dezember

  • Der Fünfteiler „Hannah Arendt – Das Mädchen aus der Fremde“ beginnt heute auf ARD-alpha mit Teil 1 „Ich lasse das Leben auf mich regnen“ um 23.30 Uhr. „Die fünfteilige Serie über Hannah Arendt zeigt ihr Leben, angelehnt an ihre Werke, ihre bedeutenden Beziehungen und Freundschaften, die gleichzeitig auch immer Reflektoren ihrer Arbeiten waren. Die Folgen setzen sich aus inszenierten Sequenzen und dokumentarischen Teilen zusammen.“

Freitag, 8. Dezember

  • „Die Geschichte der Juden“ ist als fünfteilige Doku auf Phoenix zu sehen. Heute laufen die ersten drei Teile. Um 20.15 Uhr heißt es „Ein Gott, ein Volk“. „In Folge eins erzählt Simon Schama, wie das Jüdische Volk vor über 3000 Jahren erstmals eine eigene Identität bekam.“ — Um 21 Uhr geht die Geschichte „Im Mittelalter“ weiter. — Um 21 Uhr erzählt die dritte Folge mit dem Titel „Vom Schtetl in die Stadt“ „vom großen Glaubenssprung, den die Juden in Nordeuropa unternahmen.“ Die beiden restlichen Folgen sind morgen im Programm.

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