TV-Vorschau 18. – 24. November 2017

Die Geschichte der Seuchen wird fortgesetzt, ebenso die Europa-Saga, ein Dreiteiler berichtet über das Osmanische Reich und ein Porträt der augsburger Fugger-Familie sind die Höhepunkte der Geschichtssendungen der kommenden Woche.

Samstag, 18. November

Sonntag, 19. November

  • Im ZDF geht „Die Europa-Saga“ weiter mit der fünften Folge „Was uns eint – was uns teilt“ (19.30 Uhr). — Um 23.30 Uhr steht „Geheimes Deutschland – Rätselhafte Orte der Geschichte“ im Blickfeld der Reihe ZDF-History.
  • Kalter Krieg und Spionage ist Thema auf Tagesschau 24, zumindest was die DDR-Spionage im Westen angeht. Es geht um 20.15 Uhr los mit „Der Kanzlerspion – Das Doppelleben des Günter Guillaume“, der bis April 1974 als Referent im Bundeskanzleramt wirkte und gleichzeitig Kundschafter der Hauptverwaltung Aufklärung des DDR-Geheimdienstes war. — Um 21.02 Uhr erfahren wir einiges über „Das Spinnennetz – Stasi-Agenten im Westen“. — Und um 21.45 Uhr schließt der Themenabend mit dem Beitrag „Westagenten für die Stasi“.
  • Auf Phoenix laufen heute zwei Folgen der Reihe „Die Osmanen – Geschichte eines Imperiums“. Um 20.15 Uhr „Europas muslimische Herrscher“ (es gab nämlich nicht nur ein „christliches Abendland“, sondern auch viele Jahrhunderte ein islamisches!) und um 21 Uhr „Im Schatten Süleymans“. „Die Dokumentationsreihe schildert den Aufstieg und Niedergang des Osmanischen Reiches. Von seiner schillernden Hauptstadt Konstantinopel aus beherrschte es weite Gebiete Europas, Nordafrikas und des arabischen Raums und brach dennoch binnen weniger Jahrzehnte zusammen.“
  • „Am 9. Oktober 1967 ging eine Nachricht um die Welt: Der argentinisch-kubanische Revolutionär Ernesto ‚Che‘ Guevara ist tot. Inzwischen ist ein halbes Jahrhundert verstrichen. Die Dokumentation nähert sich dem scheinbar unsterblichen Rebellen auf sehr persönliche Weise und zeigt den Bruder, Vater, Weggefährten und Menschen Che von einer unbekannten, sehr privaten Seite.“ „Che – Der private Blick“, Arte, 22.45 Uhr.

Montag, 20. November

Dienstag, 21. November

  • „In der aufgeregten Mitte Berlins gibt es einen Ort, um den sich Legenden ranken und an dem die Zeit stehen geblieben scheint. Seit über 100 Jahren ist „Clärchens Ballhaus“ eine Institution. Zwei Weltkriege hat es überstanden und nicht weniger als fünf Gesellschaftssysteme. Heute ist das Haus in der Auguststraße das einzige von ungefähr 900 Berliner Ballhäusern, das als Tanzinstitution überlebt hat.“ (RBB, 20.15 Uhr). — Um 21 Uhr folgt ein neuer Beitrag der Reihe „Erlebnis Geschichte“. Das heutige Thema lautet „Nachtleben in Berlin und Brandenburg“.
  • „Ein wahrer Koloss aus Beton zwischen zwei Bergmassiven im Tal der Saale – 65 Meter hoch, 210 breit und am Sockel 54 Meter stark – die Bleilochtalsperre in Thüringen. Deutschlands erste Staumauer, die komplett aus Gussbeton errichtet worden ist. Vor genau 85 Jahren wurde sie in Betrieb genommen. Doch dafür veränderte eine ganze Landschaft für immer ihr Gesicht. Zwischen 1925 und 1932 verschwanden zahlreiche Dörfer, Mühlen und Fabriken. Viele Menschen haben ihre Heimat verloren und wurden umgesiedelt. Stattdessen ist auf 28 Kilometern Länge ein ‚Thüringer Meer‘ entstanden mit Badeorten, Stränden, Zeltplätzen, Schifffahrt und Feriendörfern. Der Film „Der Koloss vom Thüringer Meer – die Bleilochtalsperre“ rekonstruiert Planung und Bau des größten Stausees Deutschlands.“ (MDR, 20.15 Uhr). — Die bekannte „MDR Zeitreise“ folgt um 21.15 Uhr. — „Mitteldeutschland unterm Hakenkreuz“ ist Thema einer zweiteiligen Doku. „Es waren keine professionellen Wochenschaukameramänner, die die Bilder vom Alltag in Mitteldeutschland während der NS-Zeit festhielten. Es waren Hobbyfilmer, die das normale Leben jenseits der offiziellen NS-Propaganda abbildeten: auf 8mm-Film und vor allem – die eigentliche Sensation – in Farbe! Das, wofür sie bereit waren, einen kostbaren Streifen Film zu opfern, wirkt zufällig, harmlos. […] Teil 1 der Dokumentation „Mitteldeutschland unterm Hakenkreuz“ erzählt die Jahre bis zum Kriegsbeginn – von einen Land, das glaubte, glücklich zu sein. Nur in wenigen Aufnahmen kündet sich die Katastrophe an.“ (22.05 Uhr). Teil 2 folgt in einer Woche.

Mittwoch, 22. November

Heute leider Fehlanzeige!

Donnerstag, 23. November

  • Die vorletzte Folge von „Das Einstein-Projekt“ heißt „Emigration“ (ARD-alpha, 23.30 Uhr).

Freitag, 24. November

  • „Die Fugger“ sind der Inbegriff des Frühkapitlismus am Beginn der Frühen Neuzeit, Bänker und Finanziers von Kaisers und Päpsten. Die zweiteilige Dokumentation auf Phoenix verfolgt mit eingestreuten Spielszenen des Ensembles „Theater Augsburg“ den Lebensweg der zwei herausragenden Repräsentanten der Fugger-Dynastie: Jakob und Anton Fugger. Teil 1 um 20.15 Uhr, Teil 2 um 21.10 Uhr.

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