TV-Vorschau 9. – 15. Juli 2016

Auch wenn es am Tag des EM-Endspiels mau aussieht für Geschichtsfreunde, so finden sich im laufe der kommenden Woche doch wieder einige interessante Beiträge. So kommt die alte chinesische Geschichte gleich an zwei Abenden ausführlich zu Wort, wir erfahren etwas über die Geschichte des Louvre und die unbekannten Seiten des großen Otto von Bismarck. Viel Vergnügen.

Samstag, 9. Juli

Sonntag, 10. Juli

Heute eine Fehlanzeige (was nicht zuletzt am EM-Endspiel liegt).

Montag, 11. Juli

  • Zweimal China auf Arte. Um 20.15 Uhr erleben wir „ Der Welt größtes Bauwerk”, gemeint ist natürlich Chinas Große Mauer. „Die Dokumentation ergründet die Geheimnisse der Chinesischen Mauer: Warum haben die Chinesen diese gigantische Anstrengung auf sich genommen und wie haben sie sie bewältigt? Und wie lang ist die Mauer wirklich?“ — Um 21.05 Uhr folgt der Beitrag „China, die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit”. „Die Kaiser der Han-Dynastie lebten in einer reichen und hoch entwickelten Zivilisation. Es war das goldene Zeitalter Chinas. In ihrem Streben nach Unsterblichkeit ließen die Herrscher großartige Mausoleen errichten, in denen sie in Jadekostümen beigesetzt wurden. Gegenwärtig ergraben Archäologen diese faszinierenden Gräber mit modernsten Geräten.“
  • „Geschichte im Ersten“ berichtet über „Hitlers Geldwäscher – Wie Schweizer Banken den Krieg finanzierten” (23.45 Uhr, ARD).

Dienstag, 12. Juli

  • Das Gräberfeld von Gotha-Boilstädt liegt in einem der reichhaltigsten archäologischen Fundgebiete, an einem der ältesten bekannten Verkehrswege über den Thüringer Wald. Noch heute sind wir auf der B247 auf diesen Trampelpfaden der Geschichte unterwegs.“ Die Doku „Der edle Herr von Boilstädt – Ein Toter an den Wegen der Macht” erzählt von der Ausgrabung zweier Bestatteter und deckt dabei die reichhaltige Vorgeschichte dieser Region auf (MDR, 20.15 Uhr). — Es folgt eine neue Ausgabe der „MDR Zeitreise” um 21.15 Uhr. — Und um 22.05 Uhr heißt es „Der Spion, der Hitler reinlegte”. „Januar 1943. Die Alliierten planen die Invasion in Sizilien. Briten und Amerikaner wollen die Stützpunkte der Achsenmächte zerstören und das Mittelmeer in ihre Gewalt bringen. Eine präparierte Leiche soll ihnen dabei helfen, sie soll die Deutschen in die Irre führen. Das Täuschungsmanöver, die Operation Mincemeat, ist eine der einflussreichsten Fälschungen des Zweiten Weltkriegs.“
  • „Dallas. Ein Tag Die Ermordung John F. Kennedys” beschäftigt sich mit dem immer noch geheimnisumwitterten Mord am amerikanischen Präsidenten 1963 (22,20 Uhr, Arte).
  • „Sommer 1946. Tausende elternlose Kinder kämpfen in Ostpreußen um ihr Überleben. Zu ihnen gehört auch der 14-jährige Hans. Als seine Mutter im Sterben liegt, überträgt sie ihm eine letzte Aufgabe: Er soll sich mit seinem kleinen Bruder Fritzchen nach Litauen durchschlagen, wo es noch Bauern geben soll, die deutsche Kinder bei sich aufnehmen. Doch in der Wildnis geraten sie zwischen die Fronten und die beiden Brüder verlieren sich aus den Augen. Seine Suche nach Fritzchen wird zu einer Odyssee, und Hans muss in einem fremden Land gegen Hunger, Wetter und Krankheit kämpfen.“ Das Historiendrama „Wolfskinder” (BRD 2013, Regie: Rick Ostermann) berichtet von dem Schicksal von Kindern, die in den letzten Kriegsmonaten buchstäblich zwischen die Fronten gerieten (ARD, 22.45 Uhr).

Mittwoch, 13. Juli

Donnerstag, 14. Juli

  • Arte widmet den Abend wieder der chinesischen Geschichte. Um 20.15 Uhr geht es um „Des Kaisers ewige Armee”: „Chinas sagenhafte Terrakotta-Armee ist einer der weltweit bedeutendsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts. Aber wie wurde dieses Heer von über 9.000 tönernen Kriegern geschaffen? Und warum mit einer solch einer Liebe zum Detail? Neueste Untersuchungen enthüllen ein sensationelles Geheimnis: Die Armee war mit echten Waffen von unschätzbarem Wert ausgestattet …“ — Um 21.05 Uhr folgt der Beitrag „Buddhas Reliquien”, der die Suche nach der Grabstätte Buddhas nachzeichnet.

Freitag, 15. Juli

  • Am Dienstag war der Film „Wolfskinder” in der ARD zu sehen, heute auf einsfestival um 21.05 Uhr.
  • „Tonnenschwere Bomben drohen zu explodieren, um einen unermesslichen Kunstschatz zu vernichten. Das ist das Endzeitszenario im österreichischen Salzbergwerk Altaussee am Ende des Zweiten Weltkriegs, das der Radio-Bremen-Dokumentarfilm „Hitlers Schatz im Berg” beleuchtet. Knapp 6.500 Kunstwerke liegen hier, darunter unzählige Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte: der Genter Altar, Werke von Vermeer, Rubens, Rembrandt, Brueghel, Tintoretto, auch Michelangelos Brügger Madonna. Das meiste ist geraubte Kunst: Hitlers Sammlung für das Führermuseum, das der Diktator nach dem Anschluss Österreichs in Linz errichten lassen wollte.“ (tagesschau 24, 21.17 Uhr).
  • Die Zeitzeugen des NS-Terrors waren eine der wichtigsten Quellen für die Forschung, aber auch für die Vermittlung an Schulen und Gedenkstätten. Jetzt geht ihre Zeit zu Ende, die letzten sterben. Die Doku „‚Vergesst uns nicht, erzählt es weiter‘ – Die letzten Zeugen” lässt sie zu Wort kommen (auf ARD-alpha um 23.05 Uhr).

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