TV-Vorschau 12. – 18. April 2014
Der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche, die wie eigentlich immer vor Ostern viele Dokus und Filme zu biblischen und kirchengeschichtlichen Themen bereit hält:
Samstag,12. April
- Die erstes Folge der Reihe „Die Könige Amerikas” läuft um 20.15 Uhr auf Phoenix. Titel der Folge: „Rockefeller und das Öl”. Den zweiten Teil gibt es bereits morgen im ZDF bzw. an dieser Stelle in einer Woche.
- Den zweiten Teil der Doku-Reihe „Top Secret – Die Geschichte der Spionage” gibt es um 20.15 Uhr auf BR-alpha mit dem Titel „Agenten im Kalten Krieg”.
Sonntag, 13. April
- Der Geschichte der Mayas in Mittelamerika geht die mehrteilige Doku „Die Maya-Route” nach. Um 20.15 Uhr geht es mit dem SWR in „Mexico” los. „Die Nachkommen der Maya, der Gottkönige des Regenwaldes, gehören zu den wenigen noch lebenden Urvölkern Amerikas: Acht Millionen Maya verteilen sich auf fünf Länder. Die SWR-Maya-Trilogie führt von Mexiko über Guatemala nach Belize, es ist eine Reise zu den Maya von heute und gestern. Durch Mexiko führt die junge Archäologin, Fátima Tec Pool. Sie stellt die einzige Schule vor, in der Kinder die Maya-Schrift, die Hieroglyphen, und die Maya-Mathematik lernen. ‚Ein kulturelles Juwel’, sagen die Lehrer. Fátima Tec Pool weiht in die Geheimnisse der Höhlen Yucatans ein.” — Um 21 Uhr geht die Reise weiter nach „Guatemala”.
- Um 23.50 Uhr gibt es die zweite Folge der Reihe „Die Könige Amerikas”. Diesmal geht es um „J.P. Morgan und das Geld”.
Montag, 14. April
- Die „Generation Kriegsenkel” fragt im BR um 20.15 Uhr: „War Opa ein Nazi?”. „Oft stellen Enkel sich die Frage nach der Vergangenheit ihrer Großeltern während des Nationalsozialismus‘ – und was diese Vergangenheit für ihre eigene Identität bedeutet, erst, wenn sie erwachsen sind. Und das kann heißen, dass die Großeltern schon nicht mehr am Leben sind und nicht mehr antworten können. Und häufig sind die eigenen Eltern auf der Suche nach der Wahrheit keine große Hilfe, stießen die ‚Kriegskinder’ doch ihrerseits bereits auf Lügen, Abwehr, Ausreden und vor allem: Schweigen. ‚Das war halt damals so’ – damit will sich die dritte Generation immer weniger abfinden, beginnt mit Recherchen, wühlt in Archiven – und kann auf furchtbare Tatsachen stoßen.”
- Auf Phoenix beschäftigen sich zwei folgen „ZDF-History” (nicht nur) mit dem alten Rom. Um 20.15 Uhr werfen wir einen Blick auf „Rom von oben – Spurensuche aus dem Weltall”. Und um 21 Uhr folgt der Beitrag „Cäsarenwahn – Die Droge der Macht”. Der Film „geht dem ‚Cäsarenwahn’ auf den Grund und rekonstruiert mithilfe von aufwändigen Computeranimationen die gigantomanischen Pläne von Kaisern und Diktatoren.”
- In der Doku „Operation Gold” geht es um 20.15 Uhr auf 3sat um „Spione unter Berlin”. „Im Kalten Krieg entwickelt sich 1954 das britisch-amerikanische Spionage-Unternehmen ‚Operation Gold’. Der verwegene Plan: Mitten in Berlin soll unbemerkt ein Tunnel gegraben werden, der bis unter den sowjetischen Sektor reicht, um dort Telefonkabel anzuzapfen und Telefonate nach Moskau und in die Sowjetunion abzuhören. Im Februar 1955 sind die Telefonkabel in Reichweite und können von britischen Spezialisten so manipuliert werden, dass niemand etwas merkt. Auch das Auswerten der Telefonaufzeichnungen wird von Briten übernommen. Die erst seit kurzem zugänglichen Dokumente lassen erahnen, welche Flut von Informationen durch die „Operation Gold“ für den Westen zugänglich wurde. […] Am Ende scheint klar: Moskau war von Anfang an über alles informiert.” — Im Anschluss folgt um 21 Uhr ein Bericht über „Das amerikanische Hauptquartier – Eine Machtzentrale im Kalten Krieg”.
- „Geschichte im Ersten” berichtet um 23.30 Uhr über den „Kanzlerspion”. „Mit der Verhaftung am 24. April 1974 endete das Doppelleben des Günter Guillaume. Vier Jahre war er der unauffällige, diensteifrige Referent im Bundeskanzleramt und gleichzeitig ‚Kundschafter’ der Hauptverwaltung Aufklärung des DDR Geheimdienstes. Die Affäre ‚G.’ löste eine mittlere Staatskrise aus und war der Anlass zum Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt. Wer aber war der Mann, dem es gelang bis ins Zentrum der Macht vorzudringen? Was qualifizierte ihn, als Agent in den Westen geschickt zu werden? Wie veränderte er sich dort, wurde zum Spion mit zwei Loyalitäten, Kanzler Willy Brandt gegenüber und seinem Arbeitgeber der HVA?”
Dienstag, 15. April
- Die dreiteilige Doku „Russland, mein Schicksal” wirft am Beispiel dreier großer russischer Städte einen Blick auf die Geschichte des Riesenreiches. Um 20.15 Uhr geht es los mit „Moskau”, „Sankt Petersburg” folgt um 21 Uhr (Phoenix).
- Wie an jedem zweiten Dienstag läuft um 21.15 Uhr im MDR wieder „Geschichte Mitteldeutschlands – Das Magazin”.
- Wie jeden Dienstag gibt es auf BR-alpha auch heute um 22.45 Uhr einen Beitrag aus der Reihe „Mythen – Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums.” Diesmal geht es um „Prinz Theseus”.
Mittwoch, 16. April
- Der dritte und letzte Teil der Reihe „Russland, mein Schicksal” beschäftigt sich um 20.15 Uhr mit „Wolgograd” (Phoenix). — Um 21 Uhr begeben wir uns noch „Die Jagd nach dem Zarengold”. „Der Film erzählt von der abenteuerlichen Fahndung nach 100-Karat-Diamanten und versunkenen Goldbarren und rekonstruiert, in welchen Kanälen der gigantische Schatz der Romanows, über den sie bis zur Revolution verfügten, verschwand.”
- Der heutige Beitrag der Reihe „Das bayerische Jahrtausend” behandelt das 18. Jahrhundert in Erlangen. Wo zusehen? Natürlich im BR. Wann? Um 22 Uhr.
Donnerstag, 17. April
- Wir nähern uns Ostern, und Phoenix hat sein Abendprogramm entsprechend ausgerichtet. Eine Reihe von Dokus über biblische Geschichte sind zu sehen. Es geht um 20.15 Uhr los mit der zweiteiligen Doku „Die großen Rätsel der Bibel”, zunächst „Sodom und Gomorrha”. Die Doku stellt archäologische Erkenntnisse zur Geschichte der beiden sprichwörtlich gewordenen Städte vor. Um 21 Uhr folgt der Beitrag „Die verborgenen Evangelien” über Handschriftenfunde in Ägypten. — Um 22.15 Uhr folgt der Film „Jesus und die verschwundenen Frauen – Vergessene Säulen des Christentums”. Die Doku stellt biblische Frauengestalten und ihr Schicksal in der Kirchengeschichte bis zur Gegenwart vor. — Gerade läuft der Film „Noah” in den Kinos an, ein Filmepos basierend auf der biblischen Geschichte der Arche Noah. Mit ebener jener Geschichte beschäftigt sich auch um 23.45 Uhr die Doku „Mythos Arche Noah – Eine wahre Geschichte?”. — Nach Mitternacht folgt dann noch der Dreiteiler „Wer war Jesus?” Um 0.30 Uhr „Seine Kindheit”, um 1.20 Uhr „Seine Mission” und um 2.05 Uhr „Seine letzten Tage”.
Freitag, 18. April – Karfreitag
- Archäologie auf Phoenix: Um 20.15 Uhr geht es los mit der Doku „Stumme Zeugen – Alexandrias versunkene Schätze”. Es geht um Unterwasserarchäologie auf der Suche nach Resten des antiken Alexandrias in Ägypten. — Um 21 Uhr folgt die „Operation Piramesse – Ramses verschollene Megacity”. — Um 21.45 Uhr untersucht ZDF-History den „Mythos Atlantis”. Und dazu passend die Doku „Atlantis – Schatzjagd in der Tiefe”, in der es um Alfred Merlin, den Begründer der Unterwasser-Archäologie, geht. — Um 23.20 Uhr folgt schließlich noch die Doku „Das Mysterium von Angkor – Die Suche nach dem verlorenen Paradies”.
- Die Doku „Geheimnis Villa Hügel” porträtiert die deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an dem berühmten Haus der Familie Krupp. „Die gewaltige Villa hoch über dem Tal der Ruhr ist das Werk eines Besessenen. Alfred Krupp hat das prunkvolle Anwesen ab 1870 auf dem Höhepunkt seines unternehmerischen Erfolgs bauen lassen. Ein Monumentalbau, der zugleich Wohnhaus und Ort der angemessenen Repräsentation für das damals schon weltweit tätige Unternehmen Krupp sein sollte. Ein Widerspruch, unter dem die Bewohner des Hauses von Anfang an zu leiden hatten. […] Die Villa Hügel ist ein Ort, an dem die Mächtigen ein- und ausgingen und an dem Geschichte geschrieben wurde: im Kaiserreich, der Weimarer Republik, im nationalsozialistischen Deutschland und in der Bundesrepublik.” (tagesschau 24, 20.15 Uhr).
- 3sat sendet um 20.15 Uhr das Historiendrama „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen” (BRD, FRA 2009, Regie: Margarethe von Trotta). „Das feinfühlige Porträt vermeidet esoterische Beiklänge und würdigt die heiliggesprochene Benediktinernonne als Visionärin, die sich gegen die männlich geprägte Kirchenhierarchie behauptet. Die international gefeierte Schauspielerin Barbara Sukowa verkörpert Hildegard als konsequente „Macherin“, die Spiritualität mit taktischer Intelligenz vereint – und immer das letzte Wort hat.”
- „Am Ende kommen Touristen” (BRD 2007, Regie: Robert Thalheim) ist ein Film über Vergangenheitsbewältigung und historischer Verantwortung der Nachgeborenen. „Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben – war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski kümmern. Sven wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschließt Sven alles hinzuschmeißen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden …” (ZDF_kultur, 21.45 Uhr).
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