FARO – Freunde der Archäologie Raum Oberhausen

In den letzten Tagen sind die “Freunde der Archäologie Raum Oberhausen”, kurz Faro, in der WAZ bzw. NRZ recht präsent gewesen. Der Verein besteht seit 2010 und hat sich zur Aufgabe gemacht, “die Erfassung und Erforschung der archäologischen Kulturlandschaft des Raumes Oberhausen ideell und materiell zu fördern. Neben der archäologischen Prospektion ist die Erfassung, Dokumentation und die wissenschaftliche Auswertung der vorhandenen materiellen Hinterlassenschaften (Funde, Befunde, Sammlungen) eine der zurzeit laufenden Projekte des Vereins.”

Wenn die Mitglieder des Vereins in der Presse gerne auch als Hobbyarchäologen bezeichnet werden, so ist ihr Ansinnen und vor allem ihr Arbeitsansatz durchaus seriös. Auf ihrer (inhaltlich leider sehr knappen) Homepage heißt es: “Wir arbeiten zusammen mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Oberhausen, dem Stadtarchiv Oberhausen sowie dem Landschaftsverband Rheinland (LVR)-Amt für Bodendenkmalpflege.” Auch die Mitgliedschaft von Dr. Otto Dickau, dem Leiter des Oberhausener Stadtarchivs, garantiert eine wissenschaftlich saubere Arbeit.

Ich füge hier einfach mal ein paar Links zu Presseberichten an, die die Arbeit des Vereins zum Gegenstand haben:

  • Jagd auf die MotteIn Vondern ist das Jagdfieber ausgebrochen. Am Samstag sucht gleich eine ganz Schar von Personen eine Motte – und das bei grellem Tageslicht. (10.04.2011)
  • Archäologie-Verein forscht in Baugrube in Oberhausen-Holten – Bis die Baugenehmigung für das Gelände an der Krummestraße erteilt ist, dürfen die Vereinsmitglieder der „Freunde der Archäologie“ dort nach der Stadtgeschichte graben. Wichtiger als wertvolle Funde ist dabei, die Vergangenheit Holtens zu begreifen. (26.04.2011)
  • Archäologen in Oberhausen kämpfen mit Geld- und Zeitproblemen – Altes Mauerwerk, historische Fußbekleidung: Die „Freunde der Archäologie Raum Oberhausen“ haben wichtige Funde bei ihren Ausgrabungen gemacht. Doch nun wird die Zeit für die Oberhausener Kollegen von Indiana Jones knapp – und auch am Geld mangelt es. (12.07.2011)
  • Burg Vondern hält Überraschungen bereit – Mittelalterliche Holzpfähle und Teile der Wasserleitung im Gebüsch gefunden – zu sehen am Tag des offenen Denkmals (12.08.2011)
  • Schätze unter der Spielwiese – „Freunde der Archäologie“ vermuten, den Standort einer fränkischen Siedlung gefunden zu haben. Spenden der Sterkrader Ritter (20.04.2012)
  • Ein weißer Fleck auf der Karte – Was die Aufarbeitung der eigenen Geschichte anbelangt, sei Oberhausen noch ein unbeschriebenes Blatt, finden die Hobbyarchäologen von Faro (31.07.2012)
  • Archäologischer Exkurs zur Emscher – Tagung auf Burg Vondern beleuchtet Geschichte und Gegenwartet des Flusses. (02.08.2012)

In dem Beitrag „Ein weißer Fleck auf der Karte“ stellen der Vorsitzende Udo Peters und der Geschäftsführer des Verein Albert Karschti sich und ihre Motivation zur Erforschung der Oberhausener Archäologie ein wenig vor.

Auf die im jüngsten Artikel „Archäologischer Exkurs zur Emscher“ erwähnte Tagung werde ich in einem eigenen Beitrag näher eingehen.

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