TV-Vorschau 2. – 8. Juni 2018
Die Welt der Antike als Sechsteiler, geheimnisvolle Orte und der Leipziger Zoo sind nur ein paar Beispiele der Geschichtssendungen der kommenden Woche. Viel Spaß bei der Auswahl.
Samstag, 2. Juni
- N-TV widmet den Fernsehabend verschiedenen „Despoten“ der jüngeren Geschichte: „Hitler – Inbegriff des Bösen“ (20.15 Uhr), „Stalin – Der stählerne Diktator“ (21.05 Uhr), „Mao – Herrscher des Grauens“ (22.05 Uhr), „Bin Laden – Drahtzieher des Terrors“ (23.10 Uhr) und „Papa Doc – Haitis Albtraum“ (0.10 Uhr).
- Phoenix wiederholt um 21.45 Uhr den ZDF-History-Beitrag „Queen Elizabeth II. – Meine Krönung“, der am vergangenen Sonntag im ZDF lief. — Um 22.30 Uhr folgt der Dokumentarfilm „Der gute Göring“ über Hermann Görings Bruder Albert, der sich für die Rettung vieler Juden einsetzte.
Sonntag, 3. Juni
- Auf Phoenix beginnt die sechsteilige Doku „Die Welt der Antike“ mit den ersten beiden Teilen. Um 20.15 Uhr geht es um „Die Geburt der Zivilisation“ und um 21 Uhr um „Die Eisenzeit“.
- Mallorca ist eine beliebte Urlaubsinsel. Auch Rentner zieht es, wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlauben, gerne für länger auf die Insel. Deutsche bilden dort eine große Kolonie. Die ZDF-History-Doku geht diesem Verhältnis nach, das lange zurück reicht. „Mallorca – Eine deutsche Liebe“ (23.45 Uhr).
Montag, 4. Juni
- „Die Welt der Antike“ geht um 20.15 Uhr auf Phoenix weiter mit dem Beitrag „Griechische Mythologie“, gefolgt von Teil 2 um 21 Uhr: „Mythos Alexander der Große“.
- „Dünkirchen, 2. Juni 1940“ (FRA, ITA 1964, Regie: Henri Verneuil), deutsche Truppen haben Frankreich und seine Alliierten in einem Blitzfeldzug besiegt, aber man lässt es zu, dass die eingeschlossenen englischen Truppen über den Kanal evakuiert werden. Der Film „schildert ein dramatisches Kapitel des Zweiten Weltkriegs, die Evakuierung alliierter Truppen aus Nordfrankreich. Vom 27. Mai bis zum 4. Juni 1940 wurde das Gros der britisch-französischen Nordarmeen, rund 338.000 Mann, darunter 123.000 Franzosen, unter massiver deutscher Bedrohung nach Großbritannien eingeschifft. Regisseur Henri Verneuil gelang es höchst eindrucksvoll, in diesem aufwendigen Film die militärische Seite der schwierigen Rettungsaktion mit der Darstellung individueller Schicksale zu verknüpfen. In den Hauptrollen überzeugen Jean-Paul Belmondo und Catherine Spaak.“ (MDR, 23.10 Uhr).
- In der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ stellt die ARD um 23.30 Uhr den „Flughafen Berlin-Tempelhof“ vor.
Dienstag, 5. Juni
- Das Dokudrama „Der Traum von Olympia“ (BRD 2016, Regie: Mira Thiel, Florian Huber) erinnert um 20.15 Uhr auf Arte an die „Nazi-Spiele von 1936“. „Als Adolf Hitler am 1. August 1936 die Olympischen Sommerspiele von Berlin eröffnet, ist das zugleich der Startschuss für eine perfekte Inszenierung. Die Spiele werden zum Propagandafest der Nationalsozialisten. Das Dokudrama zeichnet die Ereignisse nach. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Wolfgang Fürstner (Simon Schwarz), der Kommandant des Olympischen Dorfes.“ — „Straßburg war eine von drei Reichsuniversitäten, die von den Nationalsozialisten gegründet wurden, und galt als Herzensprojekt von Adolf Hitler. Berüchtigt wurde die 1941 gegründete Hochschule vor allem wegen der Menschenexperimente, die Professoren der medizinischen Fakultät an KZ-Häftlingen durchführten. Was wusste der Dekan dieser Fakultät von den NS-Verbrechen?“ „Forschung und Verbrechen: die Reichsuniversität Straßburg“ (21.45 Uhr). — Der Film „Die Kinder aus der Rue Saint-Maur“ beschäftigt sich um 22.40 Uhr mit den Bewohnern eines zufällig ausgewählten Pariser Hauses während der deutschen Besatzungszeit. — Am Schluss des Themenabends steht der Film „Son of Saul“ (HUN 2015, Regie: László Nemes) „Saul Ausländer gehört zum Sonderkommando, einer Spezialeinheit der jüdischen Häftlinge, die gezwungen wurden, in der Maschinerie der Nazi-Konzentrationslager zu helfen. Während der Arbeit entdeckt er die Leiche eines Jungen … – Mit dem Golden Globe und dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film 2015 ausgezeichnetes Debüt des ungarischen Regisseurs Laszlo Nemes.“
- Auf Phoenix nähert sich „Die Welt der Antike“ ihrem Ende. Um 20.15 Uhr läuft Teil 5 der Reihe mit dem Titel „Das römische Imperium“, ehe um 21 Uhr „Der Aufstieg des Christentums“ folgt.
- Die wechselvolle Geschichte der Vitzenburg erzählt die Doku „Märchenschloss über der Unstrut“ um 20.15 Uhr im MDR. — Um 21.15 Uhr gibt es wieder die „MDR Zeitreise“.
- RBB entführt seine Zuschauer um 20.15 Uhr wieder in „Geheimnisvolle Orte“, diesmal entscheiden die Zuschauer, wohin es geht. — Danach sind um 21 Uhr „Reiseführer als Spiegel des Zeitgeistes“ Gegenstand der heutigen Folge der Reihe „Erlebnis Geschichte“. „Seit über 300 Jahren planen Menschen ihren Urlaub mit Reiseführern. Wer darin schmökert, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Reiseführer sind ein Spiegel ihrer Zeit. Moderator Urs Rechn sucht in dem regionalhistorischen Magazin ‚Erlebnis Geschichte‘ nach den Sehenswürdigkeiten vergangener Zeiten“
Mittwoch, 6. Juni
- Der Weltraum und die Geschichte. Thema heute auf Phoenix, wenn es um den „Mythos Mond“ geht. Um 20.15 Uhr Teil 1 „Von der Steinzeit bis Kopernikus“ und um 21 Uhr Teil 2 „Aufbruch ins All“.
- Da schließt sich der ARD-alpha-Beitrag „Der Sputnik-Schock“ um 21 Uhr thematisch nahtlos an. „‚Sowjetmond rast um die Erde!‘, ‚Russen schockieren Amerika‘, ‚Blamage für den Westen‘. Wie eine Bombe schlägt die Nachricht ein, dass es der Sowjetunion am 4. Oktober 1957 gelungen ist, zum ersten Mal in der Geschichte einen künstlichen Erd-Mond zu starten. Sputnik1 ist in aller Munde. Eine 83 kg leichte Metallkugel mit einem Durchmesser von 58 cm, die mit kosmischer Geschwindigkeit um die Erdkugel saust.“
- In der Reihe „Die Spur der Ahnen“ geht der MDR um 21.15 Uhr einer wichtigen Leipziger Persönlichkeit nach. In „Der legendäre Zoodirektor“ sucht Renate Donat nach ihrem Vorfahren, dem Gründer des Leipziger Zoos. So sagt es zumindest die Familientradition. Aber ist es auch wahr? „Renate begibt sich auf die Suche und schon bald macht sie eine interessante Endeckung: In ihrer Ahnenreihe taucht tatsächlich eine geborene Pinkert auf. Ist das die erste heiße Spur? Jetzt will es Renate Donat wissen. Gemeinsam mit Enkelin Janine begibt sich Renate auf eine Reise in die Anfangszeit des Zoos, auf der sie zwischen Löwen und Krokodilen auch auf Indianer, Riesen und Pygmäen stoßen werden. Aber vor allem werden die beiden das Geheimnis ihrer Familie lüften.“
Donnerstag, 7. Juni
- Im HR schildert um 22.45 Uhr die Doku „68er – wie die Revolte begann“ die Vorgeschichte der Ereignisse des Jahres 1968. — Und um 23.45 Uhr folgt „München 1970 – Als der Terror zu uns kam“, denn auch der Terroranschlag von den Olympischen Spielen 1972 in München hatte seine Vorläufer.
- Die artifizielle Doku „1917 – Der wahre Oktober“ erzählt die historischen Ereignisse von der Februarrevolution 1917 bis zur bolschewistischen Machtübernahme im Oktober aus der Sicht von Künstlern, die damals bereits weltbekannt sind oder es noch werden sollen. (SWR, 1.25 Uhr).
Freitag, 8. Juni
- Heute läuft auf ARD-alpha um 20.15 Uhr der dritte und letzte Teil der Doku-Reihe „Der Tempelberg“ unter der Überschrift „Die Zukunft des Tempels“. — Um 21.05 Uhr schließt sich ein Beitrag über „Antike Mega-Bauwerke“ an, nämlich über „Die Pyramiden von Gizeh“.
- „Der Flughafen Berlin-Tempelhof – Airport mit Geschichte“ ist Thema einer Folge der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ auf Tagesschau 24 um 21.17 Uhr. „Vor 70 Jahren begann die erste Schlacht des Kalten Krieges. Fast ein Jahr lang versorgten die Westmächte die Millionenstadt Berlin aus der Luft. Rosinenbomber landeten im Minutentakt am Flughafen Tempelhof. Die Blockade der Sowjetunion scheiterte. Und ‚Tempelhof‘, dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos.“ (Lief auch am Montag in der ARD).
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