{"id":3758,"date":"2016-05-27T10:51:46","date_gmt":"2016-05-27T09:51:46","guid":{"rendered":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/?p=3758"},"modified":"2016-05-27T10:51:46","modified_gmt":"2016-05-27T09:51:46","slug":"tv-vorschau-28-mai-3-juni-2016","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/2016\/05\/27\/tv-vorschau-28-mai-3-juni-2016\/","title":{"rendered":"TV-Vorschau 28. Mai \u2013 3. Juni 2016"},"content":{"rendered":"<p>Die neue Wochenvorschau auf die Geschichtssendungen im deutschen Fernsehen. Mit Beitr\u00e4gen zur Fl\u00fcchtlingsproblematik der Nachkriegszeit, dem heftig medial ausgetragenen Historikerstreit der 80er Jahre und einem Schwerpunkt zum KZ Buchenwald.<!--more--><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Samstag, 28. Mai<\/h2>\n<ul>\n<li>Auf <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/tvprogramm\/?date=2016-05-28\" target=\"_blank\"><strong>N-TV<\/strong><\/a> sind die \u201eTageb\u00fccher des 2. Weltkriegs\u201d in drei Teilen zu sehen (20.15 Uhr, 21.05 Uhr und 22.05 Uhr). <em>\u201eDer Zweite Weltkrieg wird oft als der blutigste Krieg der Geschichte beschrieben. Die Soldaten mussten jeden Tag mit dem Tod rechnen. Wie erlebten sie die damaligen Ereignisse? Die Dokumentation l\u00e4sst Veteranen und Zeitzeugen zu Wort kommen.\u201d<\/em><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/programmkalender\/ausstrahlung-696158.html\" target=\"_blank\">\u201eKaiser Barbarossa \u2013 Die Legende im Kyffh\u00e4user\u201d<\/a> ist Thema um 20.15 Uhr auf <strong>ARD-alpha<\/strong>. \u2014 Im Anschluss um 21 Uhr geht es wieder <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/programmkalender\/ausstrahlung-696160.html\" target=\"_blank\">\u201eAuf den Spuren Alexanders\u201d<\/a>, diesmal in die \u201eStadt der Mondprinzessin\u201d.<\/li>\n<li>Hamburgs Hafen ist der <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/054764-000-A\/gigant-des-nordens\" target=\"_blank\">\u201eGigant des Nordens\u201d<\/a>. <em>\u201eDer Hamburger Hafen hat schon vieles erlebt und \u00fcberlebt: Epidemien, Br\u00e4nde und Fluten, Kriege und Zerst\u00f6rung \u2013 aber stets auch den Wiederaufbau. Die Dokumentation erz\u00e4hlt, wie aus einem kleinen Anleger an der Elbe innerhalb von gut acht Jahrhunderten der Welthafen wurde, den wir heute kennen. Es ist die Geschichte eines der gr\u00f6\u00dften H\u00e4fen Europas, seiner Menschen und ihrer Ideen.\u201d<\/em> (<strong>Arte<\/strong>, 20.15 Uhr).<\/li>\n<li>\u201eFl\u00fcchtlinge und Vertriebene an Rhein, Ruhr und Weser\u201d lautet das Abendthema auf <strong>tagesschau 24<\/strong>. Um 20.15 Uhr geht es los mit der <a href=\"http:\/\/programm.tagesschau24.de\/tv\/Fluechtlinge-und-Vertriebene-an-Rhein%2C-Ruhr-und-Weser-%281-3%29\/2016-05-28\/eid_2872117585130815\" target=\"_blank\">\u201eAnkunft im Westen\u201d<\/a>. Um 21.02 Uhr geht es um <a href=\"http:\/\/programm.tagesschau24.de\/tv\/Fluechtlinge-und-Vertriebene-an-Rhein%2C-Ruhr-und-Weser-%282-3%29\/2016-05-28\/eid_2872117585131034\" target=\"_blank\">\u201eHeimweh und Hoffnung (1949 \u2013 1953)\u201d<\/a>. Und um 21.45 Uhr schlie\u00dft die Reihe mit dem Beitrag <a href=\"http:\/\/programm.tagesschau24.de\/tv\/Fluechtlinge-und-Vertriebene-an-Rhein%2C-Ruhr-und-Weser-%283-3%29\/2016-05-28\/eid_2872117585131063\" target=\"_blank\">\u201eEine neue Heimat (1957 \u2013 1969)\u201d<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Sonntag, 29. Mai<\/h2>\n<ul>\n<li>Auch an diesem Sonntag sendet der <strong>SWR<\/strong> wieder einen Beitrag der Reihe \u201eSpuren im Stein\u201d. Es geht diesmal um <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/geschichte\/spuren-im-stein-die-geschichte-der-vulkanischen-eifel\/-\/id=100754\/did=17287392\/nid=100754\/sdpgid=1255476\/7t1j7q\/index.html\" target=\"_blank\">\u201eDie Geschichte der vulkanischen Eifel\u201d<\/a> (20.15 Uhr).<\/li>\n<li>Vor 30 Jahren ging der sog. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Historikerstreit\" target=\"_blank\">\u201eHistorikerstreit\u201d<\/a> durch die Medien Republik. Es ging damals um die Frage, ob der Holocaust ein einzigartiges, grunds\u00e4tzlich unvergleichbares Ereignis der Geschichte war und welche Konsequenzen dies ggf. f\u00fcr das deutsche Selbstverst\u00e4ndnis spielen w\u00fcrde. Ausl\u00f6ser war ein Artikel <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Nolte\" target=\"_blank\">\u201eErnst Noltes\u201d<\/a> vom Juli 1980, der den Holocaust in Form rhetorischer Fragen als Reaktion der Nationalsozialisten auf vorausgegangene Massenverbrechen und das Gulag-System in der Sowjetunion darstellte. Vereinfacht gesagt: Gibt es zum Holocaust der Nationalsozialisten in der Geschichte vergleichbare F\u00e4lle oder steht er bei allen \u00c4hnlichkeiten und Bez\u00fcgen letztlich doch singul\u00e4r? Die Debatte wurde heftig in den Feuilletons der gro\u00dfen deutschen Zeitungen FAZ, Spiegel usw. gef\u00fchrt. <strong>ARD-alpha<\/strong> bringt hierzu um 22.30 Uhr die ausf\u00fchrliche Doku <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/programmkalender\/ausstrahlung-696250.html\" target=\"_blank\">\u201eEin deutscher Streitfall \u2013 Der Historiker Ernst Nolte\u201d<\/a>.<\/li>\n<li><strong>ZDF<\/strong>-History verschafft um 23.30 Uhr den <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/c5479add-a5dd-35ff-99cf-ca2843da6ec4\/d23953c0-9fd3-4e28-9162-bedb1b13becd?doDispatch=1\" target=\"_blank\">\u201eStimmen aus der H\u00f6lle \u2013 Verdun 1916\u201d<\/a> Geh\u00f6r. <em>\u201eDie szenische Dokumentation zeichnet anhand ausgew\u00e4hlter Einzelschicksale franz\u00f6sischer und deutscher Soldaten ein sehr pers\u00f6nliches Bild der verheerenden K\u00e4mpfe um Verdun 1916. Sie ahnten nicht, dass ihnen eine der schrecklichsten Materialschlachten der Menschheit bevorsteht: Der Film st\u00fctzt sich auf Briefe und Tageb\u00fccher franz\u00f6sischer und deutscher Soldaten. Sie vermitteln ein Bild des Infernos \u201avon unten\u2019.\u201d<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Montag, 30. Mai<\/h2>\n<ul>\n<li>Die zweiteilige Doku <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/schatten-des-krieges-folge-1-100.html\" target=\"_blank\">\u201eSchatten des Krieges \u2013 Das sowjetische Erbe\u201d<\/a> um 23.30 Uhr in der <strong>ARD<\/strong> stellt die Frage nach dem Bild, das in Russland bis heute \u00fcber den \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201d, wie dort der Zweite Weltkrieg genannt wird, vorherrscht. Mythos statt historische Realit\u00e4t. <em>\u201eDer Film von Grimmepreistr\u00e4ger Artem Demenok erz\u00e4hlt vom Krieg und davon, wie er in der individuellen und \u00f6ffentlichen Erinnerung fortlebt. Menschen kommen zu Wort, f\u00fcr die der Krieg die pr\u00e4gendste Erfahrung ihres Lebens ist.\u201d<\/em> Der zweite Teil (am 6. Juni 2016 um 23:30 Uhr im Ersten) erz\u00e4hlt von einem <em>\u201eMassenmord im \u201aErinnerungsschatten\u2019 der deutschen Gedenkkultur (so Bundespr\u00e4sident Joachim Gauck 2015), von einem der gr\u00f6\u00dften Verbrechen des Zweiten Weltkrieges: die Vernichtung von drei Millionen Soldaten der Roten Armee in Kriegsgefangenenlagern der Deutschen Wehrmacht.\u201d<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Dienstag, 31. Mai<\/h2>\n<ul>\n<li><em>\u201eDen Begriff \u201aWeltwunder\u2019 kennt fast jeder. Doch bei der Aufz\u00e4hlung scheitern die meisten.\u201d<\/em> Aufkl\u00e4rung verspricht die Doku <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/zdf_history\/370639?datum=2016-05-31\" target=\"_blank\">\u201eDie sieben Weltwunder\u201d<\/a> aus der Reihe ZDF-History um 20.15 Uhr auf <strong>Phoenix<\/strong>. Schon mal vorab die Liste der Sieben:\n<ul>\n<li>Die h\u00e4ngenden G\u00e4rten der Semiramis zu Babylon<\/li>\n<li>Der Koloss von Rhodos<\/li>\n<li>Das Grab des K\u00f6nigs Mausolos II. zu Halikarnassos<\/li>\n<li>Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria<\/li>\n<li>Die Pyramiden von Gizeh in \u00c4gypten<\/li>\n<li>Der Tempel der Artemis in Ephesos<\/li>\n<li>Die Zeusstatue des Phidias von Olympia<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/tv\/programm\/sendung663228_date-2016-05-31_ipgctx-true_zc-e33d2117.html\" target=\"_blank\">\u201eDie geheime Waffenfabrik von Oranienbaum\u201d<\/a> hat eine lange Geschichte, die wir um 20.15 Uhr im <strong>MDR<\/strong> vorgestellt bekommen. \u2014 Anschlie\u00dfend ist um 21.15 Uhr wieder Zeit f\u00fcr eine <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/tv\/programm\/sendung663230_date-2016-05-31_ipgctx-true_zc-e33d2117.html\" target=\"_blank\">\u201eMDR Zeitreise\u201d<\/a>.<\/li>\n<li>In der Reihe \u201eGeheimnisvolle Orte\u201d berichtet <strong>RBB<\/strong> um 20.15 Uhr \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/fernsehen\/programm\/31_05_2016\/17598466935.html\" target=\"_blank\">\u201eG\u00f6rings Ministerium \u2013 Geschichte einer deutschen Machtzentrale\u201d<\/a>. \u2014 Und um 21 Uhr folgt die Doku <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/fernsehen\/programm\/31_05_2016\/17598468544.html\" target=\"_blank\">\u201eSchlachtfeld Berlin\u201d<\/a>. <em>\u201eEs war die letzte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf europ\u00e4ischem Boden. Es war die letzte gro\u00dfe Schlacht in Europa \u00fcberhaupt. Niemals zuvor und niemals seither wurde eine Millionenmetropole so \u2013 Haus f\u00fcr Haus und Stra\u00dfe f\u00fcr Stra\u00dfe \u2013 verteidigt und erobert. Am 2. Mai 1945 kapitulierte Berlin. Zeitzeugen erinnern sich an jene Tage.\u201d<\/em><\/li>\n<li>Der <strong>HR<\/strong> unterbreitet um 22.45 Uhr die <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/programm_popup.jsp?key=hr-fernsehen_2016-05-31&amp;row=42\" target=\"_blank\">\u201eGeheimakte Geschichte: Marschbefehl f\u00fcr eine Leiche\u201d<\/a>. <em>\u201eAls im April 1943 die Leiche eines britischen Offiziers an die spanische K\u00fcste gesp\u00fclt wird, ahnt noch niemand, dass dieser Fund den Verlauf des Zweiten Weltkrieges \u00e4ndern wird. Doch an den Toten ist eine Aktentasche mit wichtigen Papieren gekettet. Briefe, die angeblich die Angriffspl\u00e4ne der Alliierten im Mittelmeerraum enth\u00fcllen \u2013 und das zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg auf Messers Schneide steht. Deutschland und seine Verb\u00fcndeten sehen sich erstmals in der Defensive, jedem ist klar: Eine alliierte Offensive steht unmittelbar bevor. In dieser Situation ruft der Fund an der spanischen K\u00fcste sofort die wichtigsten Geheimdienste Europas auf den Plan. Allen voran die deutsche Spionageabwehr, die die Papiere um jeden Preis in ihren Besitz bringen will. Aber wie gelangten die Briefe \u00fcberhaupt nach Spanien? Durch einen Unfall? Einen Verrat? Oder etwa als K\u00f6der f\u00fcr die Deutschen? \u2014 Die Dokumentation ist ein neuer Ansatz, ein neues Format, um im 21. Jahrhundert Geschichte modern und zeitgem\u00e4\u00df auf den Bildschirm zu bringen: 100 Prozent authentische Fakten, seri\u00f6s recherchiert, aber erz\u00e4hlt wie ein Krimi, pr\u00e4sentiert durch eine Historikerin und einen professionellen Fallanalytiker.\u201d<\/em><\/li>\n<li><em>\u201eIn der Gedenkst\u00e4tte Buchenwald ist am 17. April 2016 die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers er\u00f6ffnet worden. Unter dem Leitgedanken \u201aAusgrenzung und Gewalt. Buchenwald 1937 bis 1945\u2019 werden auf 2000 Quadratmetern Fotos, Dokumente und Interviews sowie Objekte und Erinnerungsst\u00fccke ehemaliger Gefangener pr\u00e4sentiert. Die Neuer\u00f6ffnung wirft viele Fragen auf. Was bedeutet so ein Ort heute, wenn es um die gr\u00f6\u00dfte deutsche Schuldfrage geht? Wenn es so gut wie keine Zeitzeugen mehr gibt und die St\u00e4tten des Grauens zu kitschigen Geisterbahnen oder p\u00e4dagogisch braven Belehrungsorten werden?\u201d<\/em> Auf diese Fragen geht die Doku <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/dokumentationen\/186309\/index.html\" target=\"_blank\">\u201e Das Unvorstellbare vorstellbar machen \u2013 Gedenkst\u00e4tte Buchenwald\u201d<\/a> um 22.25 Uhr auf <strong>3sat<\/strong> ein. \u2014 Anschlie\u00dfend folgt das KZ-Drama <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/programm\/?viewlong=viewlong&amp;d=20160531&amp;dayID=ClnDaN31&amp;cx=112#border1800\" target=\"_blank\">\u201eNackt unter W\u00f6lfen\u201d<\/a> (BRD 2015, Regie: Philipp Kadelbach) nach dem Roman von Bruno Apitz. <em>\u201eWenige Wochen vor der Befreiung Buchenwalds erreicht ein dreij\u00e4hriges Kind im Inneren eines Koffers das Lager. Es w\u00e4re dem Tode geweiht, doch eine Gruppe von H\u00e4ftlingen versteckt es. Dies wird zur schwersten Pr\u00fcfung der einzelnen Insassen, die teilweise widerwillig, teilweise mit gr\u00f6\u00dften Bedenken im kleinsten Entscheidungsspielraum, den es geben kann \u2013 n\u00e4mlich zwischen Leben und Tod \u2013 so handeln wie es ihnen ihre Werte vorgeben.\u201d<\/em> (23.10 Uhr).<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Mittwoch, 1. Juni<\/h2>\n<ul>\n<li>\u201e100 Jahre BMW \u2013 Vom kleinen bayerischen Unternehmen zum Global Player.\u201d <em>\u201eDie <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/tvprogramm\/?date=2016-06-01\" target=\"_blank\"><strong>n-tv<\/strong><\/a> Dokumentation blickt zur\u00fcck auf hundert Jahre BWM, auf die Anf\u00e4nge als Flugmotorenhersteller, auf schwere R\u00fcckschl\u00e4ge und gro\u00dfe Erfolge. Authentische Film-Aufnahmen von 1916 bis heute liefern einen fesselnden Einblick in die Geschichte des deutschen Weltkonzerns.\u201d<\/em> (20.15 Uhr).<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/mathilde_von_quedlinburg\/763680?datum=2016-06-01\" target=\"_blank\">\u201eMathilde von Quedlinburg\u201d<\/a> (20.15 Uhr) und <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/der_erste_sachse_auf_dem_koenigsthron_heinrich_i_\/443171?datum=2016-06-01\" target=\"_blank\">\u201eDer erste Sachse auf dem K\u00f6nigsthron \u2013 Heinrich I.\u201d<\/a> (21 Uhr) werden auf <strong>Phoenix<\/strong> ausf\u00fchrlich portr\u00e4tiert.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/tv\/programm\/sendung-26816_date-2016-05-26_ipgctx-true_zc-5a82712d.html\" target=\"_blank\">\u201eMein Onkel, der Nazi-Kommissar\u201d<\/a> ist der Titel der heutigen Folge <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/ahnen\/index.html\" target=\"_blank\">\u201eDie Spur der Ahnen\u201d<\/a> um 21.15 Uhr im <strong>MDR<\/strong>. <em>\u201eDen Onkel hat Leopold Jetzinger noch genau vor Augen: Markante Gestalt, durchdringender Blick, geheimnisumwitterter Beruf. Kriminalpolizist in Dessau ist er gewesen und dann 1942 pl\u00f6tzlich in Paris. Bei Kriegsende taucht er unter, nimmt den M\u00e4dchennamen seiner Mutter an. Was hat er sich in der NS-Zeit zuschulden kommen lassen, dass er sich nun verstecken muss? Die Suche f\u00fchrt den Neffen vom th\u00fcringischen M\u00fchlhausen, wo sich der Onkel 1945 bei Leopold Jetzingers Eltern versteckt h\u00e4lt, \u00fcber Dessau und Berlin, wo er in Archiven auf Zeugnisse einer steilen Nazi-Karriere st\u00f6\u00dft, bis hin zu Aktenbest\u00e4nden in Frankreich und Washington. Wird Leopold Jetzinger herausfinden, welche Geheimnisse sein Onkel Zeit seines Lebens so dringend verbergen wollte?\u201c<\/em><\/li>\n<li>Das Jahr 1968 steht als Begriff f\u00fcr einen weltweiten Aufbruch junger Menschen, gesellschaftliche Umbr\u00fcche bis hin zu Massendemonstrationen und Aufruhr gegen Krieg und die herrschenden Systeme in West und Ost. Zentrum dieser Entwicklungen waren die Studenten allerorten. Die Doku <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/059529-000-A\/vincennes-die-revolutionaere-uni\" target=\"_blank\">\u201eVincennes \u2013 Die revolution\u00e4re Uni\u201d<\/a> erz\u00e4hlt um 22.35 Uhr auf <strong>Arte<\/strong> von einer der wichtigsten Universit\u00e4ten dieser Zeit. <em>\u201eDie Universit\u00e4t von Vincennes, gegr\u00fcndet 1968, hat neben der Sorbonne franz\u00f6sische Geistesgeschichte geschrieben \u2013 mit Gr\u00f6\u00dfen wie Foucault, Deleuze, Lacan oder Marcuse. Sie war nicht nur Hochburg der 68er-Studentenbewegung, sondern auch eine ganz neue Art von Hochschule mit neuen F\u00e4chern und neuen Formen des Unterrichts, nach dem Motto: \u201aBildung f\u00fcr alle\u2019.\u201d<\/em><\/li>\n<li>W\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs starben rund 1,5 Millionen Armenier im Osmanischen Reich. Wer dies in der T\u00fcrkei als V\u00f6lkermord bezeichnet riskiert Gef\u00e4ngnis und Tod. Auf internationalem Terrain belastet diese Formulierung immer wieder aufs Neue das Verh\u00e4ltnis zur T\u00fcrkei. Die Doku <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/epg\/import\/Aghet-ein-Voelkermord,sendung532624.html\" target=\"_blank\">\u201eAghet \u2013 ein V\u00f6lkermord\u201d<\/a> schildert um 23.50 Uhr im <strong>NDR<\/strong> die Ereignisse und ihre Hintergr\u00fcnde.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Donnerstag, 2. Juni<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/programmkalender\/ausstrahlung-696624.html\" target=\"_blank\">\u201eWas macht die Zeit, wenn sie vergeht?\u201d<\/a> Diese Frage f\u00fchrt uns zu einer kleinen (15min\u00fctigen) Geschichte der Zeitmessung. Um 21.45 Uhr. Auf <strong>ARD-alpha<\/strong>.<\/li>\n<li>Der Spielfilm <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/047532-000-A\/wolfskinder\" target=\"_blank\">\u201eWolfskinder\u201d<\/a> (BRD 2013, Regie: Rick Ostermann) erz\u00e4hlt die Geschichte von Kindern, deren Drama auch nach Kriegsende 1945 weitergeht. <em>\u201e1947, nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Ostpreu\u00dfen: Nach einem harten Winter verlieren der 14-j\u00e4hrige Hans und sein kleiner Bruder Fritz ihre Mutter durch den Hungertod. Im Sterben liegend beauftragt sie Hans, sich um seinen kleinen Bruder zu k\u00fcmmern. Sie tr\u00e4gt ihm auf, sich nach Litauen durchzuschlagen, wo sie bei einem bekannten Bauern Unterschlupf finden sollen.\u201c<\/em> (<strong>Arte<\/strong>, 22.15 Uhr).<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Freitag, 3. Juni<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">Heute ist mal wieder eine Fehlanzeige zu vermelden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Wochenvorschau auf die Geschichtssendungen im deutschen Fernsehen. Mit Beitr\u00e4gen zur Fl\u00fcchtlingsproblematik der Nachkriegszeit, dem heftig medial ausgetragenen Historikerstreit der 80er Jahre und einem Schwerpunkt zum KZ Buchenwald.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,8],"tags":[],"class_list":["post-3758","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte-im-fernsehen","category-history-tv"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3758"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3758\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3761,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3758\/revisions\/3761"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}