{"id":371,"date":"2010-10-11T13:50:57","date_gmt":"2010-10-11T11:50:57","guid":{"rendered":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/?p=371"},"modified":"2010-10-07T13:59:13","modified_gmt":"2010-10-07T11:59:13","slug":"zeitschrift-rhein-maas-forum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/2010\/10\/11\/zeitschrift-rhein-maas-forum\/","title":{"rendered":"Zeitschrift Rhein-Maas: &#8222;Forum&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe die neue Zeitschrift &#8222;Rhein-Maas&#8220; bereits in zwei Beitr\u00e4gen vorgestellt (<a href=\"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/?p=32\" target=\"_blank\">&#8222;Rhein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur&#8220;<\/a> und <a href=\"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/?p=163\" target=\"_blank\">Zeitschrift Rhein-Maas: &#8222;Aus dem Museum&#8220;<\/a>).<br \/>\nHeute m\u00f6chte ich aus der <strong>Rubrik &#8222;Forum&#8220;<\/strong> exemplarisch zwei Beitr\u00e4ge besprechen, die sich beide mit der j\u00fcdischen Geschichte am Niederrhein befassen und den Charakter dieser Rubrik m. E. ganz gut repr\u00e4sentieren.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<blockquote>\n<div><em>Schmenk, Holger, Judenfeindschaft am Niederrhein im 19. Jahrhundert. Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Unterrichtssequenz am regionalen Beispiel. In: Rein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur 1, 2010, S. 245\u2013253.<\/em><\/div>\n<\/blockquote>\n<div>\n<p>Der Verfasser entwickelt hierin ein konkretes Unterrichtsprojekt, um das Thema &#8222;Judenfeindschaft&#8220;, das Bestandteil des Geschichtsunterrichts in der 9. Klasse der Gymnasien Nordrhein-Westfalens ist, an einem regionalen Beispiel zu erarbeiten. Ziel ist dabei nicht zuletzt, die lange Geschichte der Judenfeindschaft nicht nur in Deutschland, die weit vor 1933 beginnt, zu verdeutlichen. Als Beispiel wird die sog. <strong>Buschoff-Aff\u00e4re<\/strong> gew\u00e4hlt, ein <strong>Ritualmordvorwurf in Xanten<\/strong> aus dem Jahr 1891\/92, dessen relativ hoher Bekanntheitsgrad auf das Kinderbuch &#8222;Es geschah im Nachbarhaus&#8220; von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Willi_F%C3%A4hrmann\" target=\"_blank\">Willi F\u00e4hrmann<\/a> zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Nach einer kurzen Darstellung der j\u00fcdischen Emanzipation im 19. Jahrhundert pr\u00e4sentiert Schmenk <strong>&#8222;Vorschl\u00e4ge zum Einstieg in die Unterrichtssequenz&#8220;<\/strong>. Am Beispiel einer antisemitischen Postkarte von 1905 vermittelt er den Sch\u00fclern die lange vor 1933 offen verbreiteten Vorurteile gegen Juden.<\/p>\n<\/div>\n<p>Unter der Leitfrage &#8222;Inwiefern konnten die Nationalsozialisten bei ihrer antij\u00fcdischen Propaganda auf bekannte Vorurteile zur\u00fcckgreifen?&#8220; wendet er sich dann dem <strong>&#8222;Beispiel Xanten&#8220;<\/strong> zu. Er schildert kurz den Fall. Im Juni 1891 wurde in Xanten die Leiche eines f\u00fcnfj\u00e4hrigen Jungen, dem die Kehle durchgeschnitten worden war, in einer Scheune gefunden. Da bei der Leichenschau festgestellt wurde, dass gro\u00dfe Mengen Blut am Tatort fehlten, fiel der Verdacht umgehend auf den in unmittelbarer N\u00e4he zum Tatort wohnenden Sch\u00e4cher der j\u00fcdischen Gemeinde Adolf Buschoff. Er solle den Jungen f\u00fcr rituelle Zwecke &#8222;geschlachtet&#8220; haben. Da die \u00f6rtliche Polizei in ihren Ermittlungen nicht weiterkam, wurde der Berliner Kommissar Wolff hinzugezogen, der Buschoff zun\u00e4chst verhaftete, ihn aber mangels Beweise wieder freilassen musste. Dies f\u00fchrte zu heftigen Protesten in der Bev\u00f6lkerung. Im Juli 1892 wurde Buschoff in der Hauptverhandlung in Kleve freigesprochen. Er zog mit seiner Familie anschlie\u00dfend nach K\u00f6ln. Der M\u00f6rder des Kindes wurde nie gefunden. In antisemitischen Kreisen ging man auch sp\u00e4ter noch von der Schuld Buschoffs aus.<\/p>\n<p>Den Sch\u00fclern soll anhand zeitgen\u00f6ssischer Zeitungsartikel die M\u00f6glichkeit gegeben werden, diesen Vorgang nachzuvollziehen. Ebenso sind die auf diese Tat folgenden antij\u00fcdischen Pogrome in ganz Deutschland dokumentiert. Neben den Zeitungsartikeln lassen sich f\u00fcr den Unterricht auch andere Quellen wie Reden im Preu\u00dfischen Abgeordnetenhaus oder Postkarten heranziehen.<\/p>\n<div>\n<p>Holger Schmenk, der diesen Fall auch in seiner Dissertation behandelt hat (<em>Schmenk, Holger, Xanten im 19. Jahrhundert. Eine rheinische Stadt zwischen Tradition und Moderne. K\u00f6ln, Weimar, Wien 2008<\/em>), betont abschlie\u00dfend die <strong>Bedeutung dieses Falles f\u00fcr den Geschichtsunterricht<\/strong>. An ihm werde u. a. deutlich, dass konservative und antisemitische Parteien versuchten, die j\u00fcdische Emanzipation des 19. Jahrhunderts um die Jahrhundertwende wieder zur\u00fcckzudrehen und den Einfluss j\u00fcdischer B\u00fcrger im politischen und gesellschaftlichen Leben zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Der Fall eigne sich f\u00fcr den Unterricht auch deshalb besonders, weil er fach\u00fcbergreifend behandelt werden k\u00f6nne. Das genannte Buch Willi F\u00e4hrmanns k\u00f6nnte im Deutschunterrlicht als Lekt\u00fcre gelesen werden. Auch der Religionsunterricht k\u00f6nnte einbezogen werden. Die Frage nach der Rezeption des Falles Buschoff im Nationalsozialismus w\u00fcrde dann wieder in die Behandlung des Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht zur\u00fcckf\u00fchren. Zur Ergebnissicherung der Unterrichtssequenz schl\u00e4gt Schmenk die Erstellung einer Sch\u00fclerzeitung vor, in der die Sch\u00fcler in Gruppenarbeit Artikel zu unterschiedlichen Aspekten der Judenfeindschaft verfassen sollen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Der zweite Beitrag aus dem &#8222;Forum&#8220; befasst sich mit j\u00fcdischen Friedh\u00f6fen bzw. j\u00fcdischen Grabsteinen.<\/p>\n<\/div>\n<blockquote>\n<div>\n<p><em>H\u00fcttenmeister, Nathanja, Bildlich-textliche Inventarisierung, Dokumentation und komparative Erforschung j\u00fcdischer Begr\u00e4bnisst\u00e4tten im niederl\u00e4ndischen und deutschen Bezugsraum. In: Rein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur 1, 2010, S. 265\u2013272.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<div>\n<p>Der Aufsatz ist eine gek\u00fcrzte Fassung der Abschlussdokumentation des Projektes, die 2008 im Begleitband zum Symposium &#8222;Euregio \u2013 Gemeinsame Geschichte \u2013 Gemeinsame Gegenwart&#8220; im Museum Schloss Rheydt erschienen ist.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Aufgabe des Projektes war die <strong>Erfassung und Dokumentation s\u00e4mtlicher bisher nicht anderweitig ver\u00f6ffentlichter j\u00fcdischer Friedh\u00f6fe in der Euregio Rhein-Maas-Nord<\/strong>, um so diese Zeugnisse j\u00fcdischer Kultur zur Bewahrung des Ged\u00e4chtnisses an die meist nicht mehr existierenden j\u00fcdischen Gemeinden zu erhalten und der Lokalgeschichtsforschung wie der allgemeinen kultur- und geisteswissenschaftlichen Forschung zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dankenswerterweise ist die Dokumentation im Internet unter der Adresse <a href=\"http:\/\/steinheim-institut.de\/cgi-bin\/epidat?function=Inf&amp;sel=EU\" target=\"_blank\">http:\/\/steinheim-institut.de\/cgi-bin\/epidat?function=Inf&amp;sel=EU<\/a> erreichbar.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Das Projekt umfasst 42 noch erhaltene Friedh\u00f6fe auf deutschem und sieben auf niederl\u00e4ndischem Gebiet mit zusammen \u00fcber 3600 Grabsteinen. Die Inschriften dieser Grabsteine wurden mit der epigraphischen Datenbank &#8222;epidat&#8220; erfasst. Im folgenden erl\u00e4utert die Verfasserin die Arbeit mit diesem Datenbankprogramm und das konkrete Vorgehen zur Erfassung der Grabsteine. Auch verweist sie auf bereits existierende Forschungsarbeiten zum Thema J\u00fcdische Friedh\u00f6fe dieser Region. Erg\u00e4nzend zu Nathanja H\u00fcttenmeisters Angaben m\u00f6chte ich noch auf <em>Pracht, Elfi, J\u00fcdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil II: Regierungsbezirk D\u00fcsseldorf. Beitr\u00e4ge zu den Bau- und Kunstdenkm\u00e4lern im Rheinland. 34.2, K\u00f6ln 2000<\/em> verweisen, worin gerade auch die j\u00fcdischen Friedh\u00f6fe minuti\u00f6s erfasst sind.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die Datenbank wird offenbar rege im Internet aufgerufen \u2013 vor allen Dingen auch aus den USA und Israel \u2013, wie die Analyse der Zugriffszahlen verdeutlicht. Diese R\u00fcckmeldungen erm\u00f6glichen teilweise wiederum die Zuordnung anonymer Gr\u00e4ber zu bestimmten Personen und die Rekonstruktion teilweiser zerst\u00f6rter Grabsteine.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die Analyse der Grabsteine gibt interessante Aufschl\u00fcsse \u00fcber die j\u00fcdischen Gemeinden.<\/p>\n<p>Die insgesamt 49 bearbeiteten Friedh\u00f6fe sind sehr heterogen, reichen von sehr kleinen Friedh\u00f6fen mit heute nur noch einem Gedenkstein bis zu gro\u00dfen st\u00e4dtischen Friedh\u00f6fen mit \u00fcber 800 Grabsteinen (Krefeld). Die \u00e4ltesten Grabsteine stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts, die j\u00fcngsten entstammen der Gegenwart, weil manche Friedh\u00f6fe heute noch belegt werden.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die Inschriften weisen auf deutscher und niederl\u00e4ndischer Seite bis ins 19. Jahrhundert keine Unterschiede auf und sind durchg\u00e4ngig hebr\u00e4isch \u00a0verfasst, erst danach beginnt man, die Grabsteine zweisprachig (hebr\u00e4isch-deutsch bzw. hebr\u00e4isch-niederl\u00e4ndisch) zu beschriften. Vereinzelt finden sich auf niederl\u00e4ndischer Seite auch deutsche Inschriften, was auf die deutsche Herkunft der Verstorbenen hinweist. Migration und grenz\u00fcberschreitende Eheschlie\u00dfungen haben so ihren Niederschlag gefunden. Nach 1933 haben die niederl\u00e4ndischen Gemeinden auch viele j\u00fcdische Auswanderer aus Deutschland aufgenommen, die so versuchten, der nationalsozialistischen Repression und Verfolgung zu entgehen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Offenbar gab es Unterschiede in den Inschriften bei Frauengr\u00e4bern. W\u00e4hrend auf deutscher Seite h\u00e4ufig Vor- und Nachname verheirateter Frauen gar nicht genannt werden (z. B. Frau Daniel Kaufmann), werden in den niederl\u00e4ndischen Friedh\u00f6fen Vor- und Nachname der Frau immer ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Sehr viel h\u00e4ufiger wird auf niederl\u00e4ndischen Grabsteinen der deutsche Geburtsort eines Bestattenen genannt als umgekehrt der niederl\u00e4ndische Geburtsort auf einem deutschen Grabstein.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Auch die Grabsteine selbst sind aussagef\u00e4hige Quellen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden sie h\u00e4ufig von dem Steinmetz mit einer Signatur gekennzeichnet. Die meisten j\u00fcdischen Grabsteine stammen von christlichen Herstellern, lediglich in Krefeld etablierte sich Ende des 19. Jahrhunderts ein j\u00fcdischer Steinmetz. Er wurde offenbar aus der gesamten Region konsultiert, denn auf 24 der dokumentierten Friedh\u00f6fe stehen Grabsteine aus seiner Werkstatt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Dieser kleine \u00dcberblick zeigt die vielf\u00e4ltigen Aussagem\u00f6glichkeiten, die die Erforschung der Friedh\u00f6fe, der Grabsteine und ihrer Inschriften dem Historiker an die Hand gibt. Wie ein Blick auf die <a href=\"http:\/\/steinheim-institut.de\/cgi-bin\/epidat\" target=\"_blank\">epidat-Seite im Internet<\/a> zeigt, beschr\u00e4nkt sich die Arbeit l\u00e4ngst nicht nur auf die Euregio-Friedh\u00f6fe. Mit Stand vom 7.10.2010 sind dort 105 Inschriftenkorpora mit 21531 Grabinschriften online zug\u00e4nglich, darunter die 49 Korpora des hier vorgestellten Projektes.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>An diesen beiden Beispielen wird deutlich, dass sich die Zeitschrift &#8222;Rhein-Maas&#8220; nicht nur an Fachhistoriker wendet, sondern an alle historisch Interessierten dieser Region, die ihre Projekte einer breiteren Leserschaft vorstellen k\u00f6nnen. Nicht zuletzt richtet sich das &#8222;Forum&#8220; auch an die Lehrerinnen und Lehrer, <em>&#8222;denen didaktische Handreichungen zur Behandlung regionaler Themen im Unterricht gegeben werden sollen&#8220;<\/em>, wie es im Vorwort der Herausgeber auf S. 13 hei\u00dft. Man kann nur w\u00fcnschen, dass diese Zeitschrift diesen Leserkreis auch erreicht, dann wird es zweifelsohne diesem Anspruch auch gerecht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Als letzte Folge dieser ausf\u00fchrlichen Vorstellung der neuen Zeitschrift <strong>&#8222;Rhein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur&#8220;<\/strong> sollen im November noch zwei Beitr\u00e4ge aus der <strong>Rubrik &#8222;Aufs\u00e4tze&#8220;<\/strong> vorgestellt werden.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe die neue Zeitschrift &#8222;Rhein-Maas&#8220; bereits in zwei Beitr\u00e4gen vorgestellt (&#8222;Rhein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur&#8220; und Zeitschrift Rhein-Maas: &#8222;Aus dem Museum&#8220;). Heute m\u00f6chte ich aus der Rubrik &#8222;Forum&#8220; exemplarisch zwei Beitr\u00e4ge besprechen, die sich beide mit der j\u00fcdischen Geschichte am Niederrhein befassen und den Charakter dieser Rubrik &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rezensionen"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=371"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":376,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/371\/revisions\/376"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}