{"id":3609,"date":"2015-11-07T14:56:27","date_gmt":"2015-11-07T13:56:27","guid":{"rendered":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/?p=3609"},"modified":"2015-11-07T14:59:23","modified_gmt":"2015-11-07T13:59:23","slug":"tv-vorschau-7-november-13-november-2015","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/2015\/11\/07\/tv-vorschau-7-november-13-november-2015\/","title":{"rendered":"TV-Vorschau 7. November \u2013 13. November 2015"},"content":{"rendered":"<p>Der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche beinhaltet eine Doku \u00fcber den Zweiten Weltkrieg, die im Kino in 3D gelaufen ist und ein Themenabend \u00fcber Kriegsarch\u00e4ologie, vor allem in Bezug auf den Ersten Weltkrieg.<!--more--><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Samstag, 7. November<\/h2>\n<ul>\n<li>Berlin in der Nachkriegszeit ist das Thema der zweiteiligen Doku \u201eBerlin Berlin\u201d auf <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/tvprogramm\/?date=2015-11-07\" target=\"_blank\"><strong>N-TV<\/strong><\/a>. Um 20.15 Uhr geht es um \u201eDie Besatzer\u201d und um 21.05 Uhr um \u201eDie Spione\u201d.<\/li>\n<li>Die zweiteilige Doku \u201eN\u00fcrnberg \u2013 Die Prozesse\u201d l\u00e4uft heute Abend auf <strong>ARD-alpha<\/strong>. <em>\u201eDas Filmteam des Doku-Dramas hat bei der Recherche und dem Verfassen der Texte viele Hundert B\u00fccher und unz\u00e4hlige Dokumente aus deutschen, amerikanischen und englischen Archiven eingesehen. Die Dialoge sind aus Originalzitaten zusammengestellt, die historischen Quellen entnommen wurden. Und w\u00e4hrend der Recherche- und Produktionsphase wurden etwa 80 Experten und Augenzeugen befragt. Die Filmszenen entstanden im Mai und Juni 2006 in Bulgarien. Um ein H\u00f6chstma\u00df an Authentizit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten, wurde sogar der N\u00fcrnberger Gerichtssaal ma\u00dfstabsgetreu nachgebaut. An manchen Drehtagen befanden sich mehr als 200 Schauspieler und Statisten in diesem Saal.\u201d<\/em> Um 20.15 Uhr Teil 1 <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/programmkalender\/ausstrahlung-497798.html\" target=\"_blank\">\u201eHermann G\u00f6ring \u2013 Nazi ohne Reue\u201d<\/a>. Um 21.05 Uhr folgt Teil 2 <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/programmkalender\/ausstrahlung-497800.html\" target=\"_blank\">\u201eAlbert Speer \u2013 Karriere ohne Gewissen\u201d<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Sonntag, 8. November<\/h2>\n<ul>\n<li>Terra X f\u00fchrt die Kulturzerst\u00f6rungen des IS in Syrien und im Irak vor Augen. <em>\u201eMithilfe der Aufnahmen aus fr\u00fcheren Terra X-Produktionen \u00fcber die bedeutenden historischen St\u00e4tten des Vorderen Orients, der Auswertung von Satellitenbildern, den Propagandavideos des IS, Experteninterviews und anderen Quellen dokumentiert der Film das Ausma\u00df der Zerst\u00f6rung. Wissenschaftler stehen der Katastrophe weitgehend hilflos gegen\u00fcber.\u201d<\/em> <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/3c6207e5-5373-4524-870d-7e7c80b6e84f\/93e7465c-c854-4969-9294-8a793577467d?doDispatch=1\" target=\"_blank\">\u201eVerlorene Welten \u2013 Zerst\u00f6rtes Kulturerbe im Orient\u201d<\/a>, 19.30 Uhr, <strong>ZDF<\/strong>.<\/li>\n<li>DDR-Geschichte auf <strong>Phoenix<\/strong>. Um 20.15Uhr geht es los mit der Doku <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/toedliche_grenze\/1008122?datum=2015-11-08\" target=\"_blank\">\u201eT\u00f6dliche Grenze \u2013 Der Sch\u00fctze und sein Opfer\u201d<\/a>. <em>\u201eIm Dezember 1979 endet die Flucht von zwei f\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen Sch\u00fclern aus der DDR an der innerdeutschen Grenze bei Sorge im Harz tragisch. Heiko Runge stirbt durch einen Schuss in den R\u00fccken, Uwe Fleischhauer wird festgenommen. Er, der \u00fcberlebte, hat sich nun dazu durchgerungen, zum ersten Mal vor einer Kamera \u00fcber das damals Geschehene zu sprechen. Auch ehemalige Grenzsoldaten brechen in dem Film zum ersten Mal ihr Schweigen.\u201d<\/em> \u2014 Um 21 Uhr folgt der Beitrag <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/aufbruch_im_november_\/954567?datum=2015-11-08\" target=\"_blank\">\u201eAufbruch im November \u2013 Die gr\u00f6\u00dfte Demonstration der DDR\u201d<\/a>. <em>\u201eDer 4. November 1989 war ein grauer Tag, Nieselregen fiel auf Ostberlin. Dass es in der Erinnerung von Tausenden DDR\u2013B\u00fcrgern ein heiterer Sonnabend war, einer, der sie \u201eso ein Tag, so wundersch\u00f6n wie heute\u201c singen lie\u00df, lag daran, dass sich am Alexanderplatz rund eine halbe Million Menschen versammelten, um der F\u00fchrung der DDR zu sagen: Wir sind das Volk! Die Demonstranten fordern freie Wahlen und das Ende der Diktatur der SED. Hunderttausendfache Hoffnung, Selbstbewusstsein, Anspruch auf Ver\u00e4nderung. Noch Wochen zuvor w\u00e4re die Demonstration als \u201astaatsfeindliche Zusammenrottung\u2019 eingestuft worden, jetzt ist sie die gr\u00f6\u00dfte Protestkundgebung in der Geschichte der DDR.\u201d<\/em><\/li>\n<li>Sie haben sich um die Aufarbeitung der NS-Verbrechen verdient gemacht: Serge und Beate Klarsfeld. Ihren Nachforschungen ist es zu verdanken, dass Klaus Barbie, der \u201eSchl\u00e4chter von Lyon\u201d, in seinem bolivianischen Versteck entdeckt und an Frankreich ausgeliefert und dort vor Gericht gestellt wurde. <em>\u201eDas deutsch-franz\u00f6sische Paar, das sich seit den fr\u00fchen 1970er-Jahren der Erinnerung an die Opfer der Shoah widmet, nahm es allen Widerst\u00e4nden zum Trotz in mehreren L\u00e4ndern mit Politikern und Regierungen auf und brachte dank unnachgiebiger Beharrlichkeit mehrere gesuchte Kriegsverbrecher vor Gericht.\u201d<\/em> Ber\u00fchmt wurde Beate Klarsfeld, die 2012 gegen Joachim Gauck um das Amt des Bundespr\u00e4sidenten kandidierte, auch f\u00fcr ihre Ohrfeige, die sie Bundeskanzler Kiesinger wegen seiner Nazi-Vergangenheit verabreichte. Der Film <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/programmkalender\/ausstrahlung-496466.html\" target=\"_blank\">\u201eDie Hetzjagd\u201d<\/a> (FRA, BRD 2008, Regie: Laurent Jaoui) schildert die Suche nach Klaus Barbie (<strong>BR<\/strong>, 23.15 Uhr). Weitere Infos <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/inhalt\/film-und-serie\/hetzjagd-franka-potente-film-100.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Montag, 9. November<\/h2>\n<ul>\n<li>Die schon \u00f6fter gezeigte Biografie <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/tv\/programm\/sendung596378.html\" target=\"_blank\">\u201eHannah Arendt\u201c<\/a> (Deutschland\/Frankreich\/Israel\/Luxemburg 2012, Regie: Margarethe von Trotta) ist um 23.40 Uhr im <strong>MDR<\/strong> zu sehen. <em>\u201eMit diesem Biopic setzt Margarethe von Trotta ihre Reihe gro\u00dfer Frauenportr\u00e4ts fort. Nach \u201aRosa Luxemburg\u2018 und \u201aVision \u2013 Aus dem Leben der Hildegard von Bingen\u2018 widmet die Autorenfilmerin sich der provokanten Denkerin Hannah Arendt, die eine der heftigsten Kontroversen \u00fcber den Holocaust ausgel\u00f6st hat. Durch die Integration originaler Filmmitschnitte vom Eichmann-Prozess in Jerusalem kann der Zuschauer die Grundthese der streitbaren Philosophin unmittelbar \u00fcberpr\u00fcfen. Der Film \u00fcberzeugt durch die stimmungsvolle Darstellung des New Yorker Exils und spart auch das ambivalente Verh\u00e4ltnis zwischen Hannah Arendt und dem mit den Nazis sympathisierenden Philosophen Martin Heidegger nicht aus. Barbara Sukowas kongeniale Ann\u00e4herung an die Denkerin macht eine abstrakte intellektuelle Debatte sinnlich nachvollziehbar.\u201c<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Dienstag, 10. November<\/h2>\n<ul>\n<li>\u201eGeschichte mal anders\u201c ist das Motto der Reihe \u201eMaking History\u201c. Um 20.15 Uhr l\u00e4uft auf <strong>Phoenix<\/strong> ein Beitrag \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/making_history\/1010040?datum=2015-11-10\" target=\"_blank\">\u201eStonehenge\u201c<\/a>. Um 21 Uhr folgt <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/making_history\/1010048?datum=2015-11-10\" target=\"_blank\">\u201eNostradamus\u201c<\/a>.<\/li>\n<li><em>\u201eKlein-Glienicke war jahrzehntelang der Ort \u201ahinter der Mauer\u2018. Nur durch eine kleine Br\u00fccke mit Babelsberg verbunden, war der Ort eine \u201aSondersicherheitszone\u2018. Eintritt in diese Sperrzone erhielt man nur mit einem Passierschein \u2013 oder wenn man hier wohnte. Zeitzeugen erinnern sich an ihre damaligen Erlebnisse: Lonny von Schleicher beschreibt den Sommertag des Jahres 1934, an dem ihr Stiefvater Kurt von Schleicher in Klein-Glienicke von SS-Schergen erschossen wurde. Gitta Heinrich spricht \u00fcber ihre \u201aMauerkrankheit\u2018 und Ruth Herrmann erinnert sich an ein \u201adeutsch-deutsches Begr\u00e4bnis\u2018.\u201c<\/em> Aus der Reihe \u201eGeheimnisvolle Orte\u201c ist auf <strong>RBB<\/strong> um 20.15 Uhr der Beitrag <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/fernsehen\/programm\/10_11_2015\/15987008237.html\" target=\"_blank\">\u201eKlein-Glienicke\u201c<\/a> zu sehen.<\/li>\n<li><em>\u201e<a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/sendungen\/alpha-forum\/knud-harbou-sendung-100.html\" target=\"_blank\">\u201aKnud von Harbou\u2018<\/a> lieferte wichtige Beitr\u00e4ge zur Geschichte der S\u00fcddeutschen Zeitung: 2013 mit seiner Biographie des Gr\u00fcndungsherausgebers der SZ, Franz Josef Sch\u00f6ningh, 2015 mit seiner Untersuchung \u201aAls Deutschland seine Seele retten wollte. Die S\u00fcddeutsche Zeitung in den Gr\u00fcnderjahren nach 1945\u2018.\u201c<\/em> <strong>ARD-alpha<\/strong> stellt den Historiker um 20.15 Uhr vor. \u2014 Um 22 Uhr blicken wir auf praktische Denkmalpflege in Nepal, wenn alpha-\u00d6sterreich \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/ard-alpha\/programmkalender\/ausstrahlung-498088.html\" target=\"_blank\">\u201eDie Tempelretter von Katmandu \u2013 Die R\u00fcckkehr\u201c<\/a> berichtet. <em>\u201eVom Leben und Sterben im Ersten Weltkrieg \u2013 Die bisher unver\u00f6ffentlichten, kolorierten Fotoaufnahmen werden kombiniert mit Zitaten aus Tageb\u00fcchern und Briefen \u00fcber Liebe und Hass, Hoffnung und Tod. Erfahrungen, aufgeschrieben von ber\u00fchmten Zeitgenossen wie Stefan Zweig und Maurice Mar\u00e9chal, aber auch von einfachen Soldaten, M\u00e4nnern, Frauen und Kindern auf beiden Seiten der Front.\u201c<\/em><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/048369-000\/im-krieg\" target=\"_blank\">\u201eIm Krieg \u201c<\/a> lautet der Titel der Doku, die <strong>Arte<\/strong> um 20.15 Uhr sendet. \u2014 Um 21.55 Uhr folgt <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/055147-000\/die-grauen-der-shoah-dokumentiert-von-sowjetischen-kameramaennern\" target=\"_blank\">\u201eDie Grauen der Shoah, dokumentiert von sowjetischen Kameram\u00e4nnern\u201c<\/a>. <em>\u201eDas Bild, das wir von der Shoah haben, sind ausgemergelte K\u00f6rper und zerlumpte Menschen mit leerem Blick hinter Stacheldrahtz\u00e4unen. Die Aufnahmen sowjetischer Kameram\u00e4nner von der Befreiung der Konzentrationslager sind die einzigen Relikte der Geschichte dieses Verbrechens. Doch die gleichen Kameraleute haben \u2013 da, wo sie waren \u2013 auch eine andere Version der Shoah erlebt.\u201c<\/em><\/li>\n<li>Die <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/tv\/programm\/sendung596552.html\" target=\"_blank\">\u201e<strong>MDR<\/strong> Zeitreise\u201c<\/a>, das Geschichtsmagazin mit Mirko Drotschmann, ist wieder um 21.15 Uhr zu sehen. \u2014 Um 22.05 Uhr folgt die Doku <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/tv\/programm\/sendung596556.html\" target=\"_blank\">\u201e Ein Hauch von Freiheit \u2013 Schwarze GIs, Deutschland und die US-B\u00fcrgerrechtsbewegung \u201c<\/a>, die sich mit den Wurzeln der US-B\u00fcrgerrechtsbewegung in der besetzten Bundesrepublik befasst.<\/li>\n<li>Ein Blick in die Nachkriegszeit offenbart <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/programm_popup.jsp?key=hr-fernsehen_2015-11-10&amp;row=37\" target=\"_blank\">\u201eHessen im Reisefieber \u2013 Die Wirtschaftswunderzeit\u201c<\/a> im <strong>HR<\/strong> um 21.45 Uhr. <em>\u201eMit Beginn der Wirtschaftswunderzeit entdeckten auch zahlreiche Hessen ihre Reiselust. Viele trieb die Sehnsucht in den sonnigen S\u00fcden \u2013 nach Italien. Auch die eigene Heimat wurde mehr und mehr zum Reiseziel. Hessische D\u00f6rfer putzten sich heraus, Landwirte begannen, Fremdenzimmer anzubieten, Wanderwege wurden erschlossen und Stra\u00dfen ausgebaut. Hessen entwickelte sich zu einem Ferienland \u2013 und ist es bis heute geblieben.\u201c<\/em> \u2014 Und um 22.45 Uhr folgt aus der Reihe \u201eDeutsche Dynastien\u201c der Beitrag <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/programm_popup.jsp?key=hr-fernsehen_2015-11-10&amp;row=39\" target=\"_blank\">\u201eDie Hohenzollern\u201c<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Mittwoch, 11. November<\/h2>\n<ul>\n<li>Arch\u00e4ologie auf <strong>Phoenix<\/strong>. Um 20.15 Uhr geht es um <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/die_pharaonin_und_das_goldland\/981102?datum=2015-11-11\" target=\"_blank\">\u201eDie Pharaonin und das Goldland \u2013 Hatschepsuts Reise nach Punt\u201c<\/a>. <em>\u201eEine der bedeutendsten Unternehmungen der alt\u00e4gyptischen Pharaonin Hatschepsut war die Reise in das mythische Goldland Punt im 15. Jahrhundert vor Christus. Die \u00c4gypter hatten aus Punt vermutlich seit dem dritten Jahrtausend v. Chr. Weihrauch, Ebenholz, Elfenbein, Gold und Tiere importiert, doch bis heute ist die genaue Lage von Punt nicht eindeutig gekl\u00e4rt. Eine arch\u00e4ologische Expedition begibt sich auf Spurensuche nach dem sagenhaften Goldland.\u201c<\/em> \u2014 Um 21 Uhr folgt <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/persien\/703974?datum=2015-11-11\" target=\"_blank\">\u201ePersien \u2013 Die Erbschaft des Feuers\u201c<\/a>. <em>\u201eAls der Arch\u00e4ologe Ernst Herzfeld die Jahrtausende alten Tafeln in den H\u00e4nden h\u00e4lt, kann er es kaum fassen. Was er 1933 zusammen mit seinem Assistenten Friedrich Krefter in einer zerst\u00f6rten Festungsmauer in Persepolis entdeckt, pr\u00e4gt seither das Bild vom Reich der Perser, dem ersten Imperium der Geschichte. 30.000 Tontafeln, das Palastarchiv der untergegangenen Stadt: Quittungen, Arbeitsvertr\u00e4ge und Lieferscheine, einer der gr\u00f6\u00dften Inschriftenfunde der Arch\u00e4ologie.\u201c<\/em><\/li>\n<li>Ein Historienfilm \u00fcber die Epoche kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/041841-000\/poll\" target=\"_blank\">\u201ePoll\u201c<\/a> (Estland 2010, Regie: Chris Kraus). <em>\u201eOhne es zu ahnen, erlebt die junge Oda von Siering (Paula Beer) das Ende einer Epoche: Im Sommer 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, steht das zum russischen Kaiserreich geh\u00f6rende Baltikum kurz vor dem Zerfall. Die Begegnung mit einem estnischen Anarchisten (Edgar Selge) wird das Leben der Aristokratin ver\u00e4ndern. \u2013 Bayerischer Filmpreis (2011) f\u00fcr Paula Beer.\u201c<\/em> (20.15 Uhr, <strong>Arte<\/strong>).<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Donnerstag, 12. November<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/programm\/?viewlong=viewlong&amp;d=20151112&amp;dayID=ClnDaN12&amp;cx=106#border1800\" target=\"_blank\"><strong>3sat<\/strong><\/a> pr\u00e4sentiert um 20.15 Uhr \u201eSch\u00e4tze im Sch\u00fctzengraben \u2013 Arch\u00e4ologie des Krieges\u201c. <em>\u201eNoch immer bergen Arch\u00e4ologen \u00dcberreste aus dem Ersten Weltkrieg. Waffen, aber auch Champagnerflaschen erz\u00e4hlen vom Alltag an der Front \u2013 manchmal im Widerspruch zu historischen Dokumenten. Die Dokumentation ist eine Entdeckungsreise, eine wissenschaftliche Untersuchung mit Laboranalysen, Experteninterviews und 3D-Rekonstruktionen, zu unerwarteten Sch\u00e4tzen, die immer noch unter der Erde liegen. Ein Jahrhundert lang erz\u00e4hlten die \u00dcberlebenden ihre Geschichten. Heute werfen nur noch wissenschaftliche Ausgrabungen an den Kriegsschaupl\u00e4tzen und Untersuchungen der ausgedehnten Tunnelsysteme ein neues Licht auf den bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte.\u201c<\/em> \u2014 Im Anschluss um 21 Uhr diskutiert Gert Scobel in der Ausstellung \u201eKrieg \u2013 Eine arch\u00e4ologische Spurensuche\u201c in Halle mit Museumsdirektor Harald Meller und anderen \u00fcber die arch\u00e4ologische Schlachtfeldforschung. <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/scobel\/183859\/index.html&amp;cx=60\" target=\"_blank\">Hier<\/a> gibt\u2018s weitere Informationen.<\/li>\n<li>Einen ganz anderen Zugang zum Holocaust sucht die Doku <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/programmkalender\/ausstrahlung-496774.html\" target=\"_blank\">\u201eTheresienstadt \u2013 Musik als Zuflucht\u201c<\/a> um 23.25 Uhr im <strong>BR<\/strong>. <em>\u201eDie Musikdokumentation schildert die Kraft der Kunst und ihrer Sch\u00f6pfer und will Ansporn sein, aus der Vergangenheit die Lehre des &#8222;nie wieder&#8220; zu ziehen. [\u2026] Die Kamera begleitet Alice Herz-Sommer (mit 110 Jahren[2013] ist sie die \u00e4lteste Holocaust-\u00dcberlebende der Welt) und den Jazz-Gitarristen Coco Schumann, der mit den \u201aGhetto Swingers\u2018 t\u00e4glich im sogenannten \u201aCaf\u00e9haus\u2018 in Theresienstadt spielen musste, auf ihrem Erinnerungsweg zur\u00fcck in eine schreckliche Vergangenheit und l\u00e4sst den Zuschauer mit detaillierten Beschreibungen des Ghetto-Alltags hautnah an der Reise voller intimer, schmerzhafter Erinnerungen und Gef\u00fchle teilhaben. Musik von Komponisten, die in Theresienstadt interniert waren, unter ihnen Ilse Weber, Karel Svenk, Robert Dauber, Viktor Ullmann und Pavel Haas, erg\u00e4nzt die Interviews und Rundg\u00e4nge auf beeindruckende Weise.\u201c<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Freitag, 13. November<\/h2>\n<ul>\n<li>In der Reihe \u201eDeutsche Dynastien\u201d zeigt der <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/programmvorschau\/suche.html?medium=F&amp;sender=10&amp;datum=2015-11-13&amp;zeit=1900-2400\" target=\"_blank\"><strong>WDR<\/strong><\/a> um 20.15 Uhr die Folge \u201eDie Thyssens\u201d. <em>\u201eEs begann mit einer atemberaubenden Industriekarriere im Ruhrgebiet des 19. Jahrhunderts und entwickelte sich zu einem Familienepos im Stile griechischer Trag\u00f6dien. Vom schillernden Leben, gerichtlichem Streit um Milliarden und andauernder Todesangst ist zu berichten, aber auch von einem industriellen, kulturellen und moralischen Verm\u00e4chtnis, das die bedeutendsten Protagonisten der Thyssen-Saga hinterlassen haben.\u201d<\/em> \u2014 Und um 23.15 Uhr folgt die Doku \u201eKinder der Revolution\u201d. <em>\u201eUlrike Meinhof und Fusako Shigenobu \u2013 zwei Frauen, die aus der 68er Studentenbewegung kamen und zu den bekanntesten weiblichen Revolution\u00e4rinnen ihrer Zeit, zu den Anf\u00fchrerinnen der Baader Meinhof Gruppe bzw. der Japanischen Roten Armee, wurden. In \u201aKinder der Revolution\u2019 erz\u00e4hlen die beiden Autorinnen und Journalistinnen Bettina Rohl und May Shigenobu ihre Sicht auf das Leben Ihrer M\u00fctter und erlauben so eine Sicht auf die meist gesuchten Terroristinnen der j\u00fcngsten Geschichte aus einer einzigartigen, sehr pers\u00f6nlichen Perspektive.\u201d<\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Blick auf die Geschichtssendungen der kommenden Woche beinhaltet eine Doku \u00fcber den Zweiten Weltkrieg, die im Kino in 3D gelaufen ist und ein Themenabend \u00fcber Kriegsarch\u00e4ologie, vor allem in Bezug auf den Ersten Weltkrieg.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,8],"tags":[],"class_list":["post-3609","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte-im-fernsehen","category-history-tv"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3609","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3609"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3609\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3612,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3609\/revisions\/3612"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3609"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3609"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/historikerkraus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3609"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}